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US-Szenarien für Ägypten: Kein Interesse an Demokratie

Einem Bericht der "New York Times" zufolge gab es bereits seit Mitte letzten Jahres geheime Pläne für die Weiterentwicklung im arabischen Raum. Die vom amerikanischen Geheimdienst nach außen dargestellte Verwunderung über die Unruhen in der Region entsprächen nicht der Wirklichkeit.

Im August habe Präsident Barack Obama einen Bericht über den Zustand der arabischen und nordafrikanischen Länder in Auftrag gegeben. Die "New York Times" zitiert einen amerikanischen Insider, welcher behauptet, dass die USA zu diesem Zeitpunkt über mögliche Unruhen Bescheid wussten.

Weitgehende Pläne sollten die Interessenlagen der USA in den Unruhegebieten wahren. Auf eine Ausbreitung von Demokratie in den Ländern sollte aber kein Augenmerk gelegt werden, so die Zeitung. Vorrangiges Ziel sollte die Verhinderung von Chaos sein.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Ägypten, Interesse, Unruhe, Demokratie
Quelle: bazonline.ch

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2011 09:53 Uhr von Phyra
 
+4 | -2
 
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"Auftrag über den Zustand der arabischen und nordafrikanischen Länder in Auftrag gegeben"

ohne worte
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18.02.2011 09:59 Uhr von SilentPain
 
+4 | -0
 
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Hätt ich ihm auch geben können...

"Der Zustand ist katastrophal, Korruption, keine Wahrung der Menschenrechte, etc, etc"

ich hätts ihm für (sagen wir mal) 1/10 der Kosten gemacht
wär auf´s selbe rausgekommen

/Ironie off
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18.02.2011 10:40 Uhr von Bartist
 
+5 | -1
 
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die USA: sollten mal eine Studie zum Zustand ihres Landes in Auftrag geben, da haben sie ne Menge zu tun, und sich nicht immer bei anderen einmischen !
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18.02.2011 10:42 Uhr von Animus2012
 
+3 | -2
 
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wunderts irgendeinen?!! das ist wieder mal ein beispiel inwieweit die usa in allles verstrickt ist, wie tief die wurzeln des übels in ""mutter erde"" stecken
ich könnt kotzen :(
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18.02.2011 10:53 Uhr von sesh
 
+4 | -0
 
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Klar wollen die USA keine Demokratie: Die USA wollen Leute, die berechenbar sind, für den Idealfall Partner auf die man sich verlassen kann.

Und in einer Demokratie kann der politische Wille schonmal umschlagen, wenn es das Volk so will. Das gefällt dem Westen allgemein nicht so gut. Da macht die EU auch keine Ausnahme.
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26.02.2011 22:19 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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kein interesse an demokratie: aus der sicht eines deutschen, amerikaners, oder aktuell eines ägypters durchaus nachvollziehbar.

außer den schweizern (in europa) dürfte so ziemlich jeder die schnautze voll haben, von vermeintlich gewählten volksvertretern.

bei monarchen weiß man wenigstens wen man einen kopf kürzer machen kann.

in einer demokratie offenbart sich eine hydra an volksverrätern, wo selbst moderne köpfungsmaschinen an ihre grenzen stoßen dürften.

der grund für die revolten in nordafrika sind schlicht die brutal schlechten lebensverhältnisse, wo sich kaum jemand mehr durch ehrliche arbeit sein tägliches brot verdienen kann.

an der stelle sei an bilder erinnert die durch die medien geisterten (vor zwei jahren?), wo hunderttausende ägypter täglich für gestrecktes brot schlange standen.

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