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Sicherheitsfirma Prevent muss Insolvenz anmelden

Nach Bekanntwerden von Affären der HSH Nordbank und Prevent, muss die Sicherheitsfirma nun Insolvenz anmelden.

Ein Pressesprecher: "Wir machen zu, es ist aus." Nach den vergangenen Berichterstattungen über das dubiose Geschäftsverfahren blieben die Kunden aus.

Prevent wurde in einem Rechtsstreit der HSH Nordbank mit einem türkischen Reeder eingeschaltet, um Lobbyarbeit zu leisten. Zwischenzeitlich erhielt Prevent dafür mehr als drei Millionen Euro Prämie.


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WebReporter: SeRo1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Pleite, Insolvenz, HSH Nordbank, Sicherheitsfirma, Prevent
Quelle: www.fr-online.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2011 09:15 Uhr von wordbux
 
+3 | -0
 
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drei Millionen Euro Prämie. Und nun insolvent ??
Muss ich jetzt nicht verstehen.
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18.02.2011 09:34 Uhr von Zintor-2000
 
+5 | -0
 
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@wordbux: Wenn deine laufenden Kosten mehr als 3 Mio. im Monat ausmachen, reicht diese Prämie eben nicht lange und wenn dann noch Neukunden ausbleiben und Bestandskunden gehen, kannst du ganz schnell zu machen.
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18.02.2011 10:41 Uhr von wordbux
 
+2 | -1
 
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@Zintor-2000: Eigentlich hast Du ja recht, aber wenn ich Insolvenz höre denke ich immer an Unregelmäßigkeiten.
Erst nochmal kräftig abkassieren und dann in die Insolvenz.
Ich denke nur an Karstadt oder Quelle. Die Gearschten sind die Arbeitnehmer und die Chefetage hat ausgesorgt, dazu kommt noch der Insolvenzverwalter, der am Anfang der Abzock-Kette steht.
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22.02.2011 17:24 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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@ wordbux: Da muss ich dich leider enttäuschen. Der Insolvenzverwalter steht NICHT am Anfang der Kette. Aber seine Chancen sind ziemlich gut, das er was abbekommt vom Kuchen.

Am Anfang der Kette steht der Staat, danach kommen die Arbeitnehmer, und dann erst der Insolvenzverwalter. Sein Hauptjob ist es übrigens zu retten was zu retten ist, und NICHT den Laden platt zu machen.

Ein gutes Beispiel was mir grade einfällt ist Märklin (Eisenbahn) die ihre Geschäfte seit Jahren unter ein Insolvenzverwalter führen. Wenn so einer ein guten Job macht, ist es ohne Probleme möglich das ein Unternehmen überleben kann.

Nur hier ist es eine Sicherheitsfirma. Und da liegt das Problem an einer Stelle die man nicht mit Geld regeln kann. Man nennt es : VERTRAUEN. Und das haben die Kunden verloren. Deshalb gehe ich davon aus das der eingesetzte Verwalter so ein Laden nur sauber schließen kann.

Geht es nur um Geld, weil z.B. ein Manager Mist gebaut hat, kann er das Unternehmen retten. Und selbst von Quelle sind ganz viele Mitarbeiter von den Übernehmenden Firmen weiter beschäftigt worden.

Gruß

BIGPAPA

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