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Weißrussischer Demonstrant muss vier Jahre ins Arbeitslager

Vier Jahre Straflager blühen einem weißrussischem Oppositionellen, der an den Protesten gegen die Wahl des autoritären Präsidenten Lukaschenko Ende 2010 teilgenommen hatte.

Der Beschuldigte soll laut Urteil des Gerichts die Scheibe eines Regierungsgebäudes im Zuge der Proteste eingeworfen haben. Er ist Mitarbeiter eines Gegenkandidaten Lukaschenkos.

Er räumte zwar bereits ein, an den Protesten teilgenommen zu haben, jedoch gelten Prozesse gegen oppositionelle i.d.R. als "gelenkt". Einen "Schandfleck für das Europa des 21. Jhdt. [...]" nannte Grünen Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck das Urteil.


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WebReporter: camperjack
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Opposition, Demonstrant, Arbeitslager
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2011 21:51 Uhr von camperjack
 
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Jaja so ist das mit den demokratisch gewählten Präsidenten und dem funktionierendem Rechtssystem. Ich stimme der Abgeordneten der Grünen, was ihr Zitat angeht völlig zu.
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18.02.2011 01:27 Uhr von JustMe27
 
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18.02.2011 02:33 Uhr von KamalaKurt
 
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Ich finde das Urteil, wie die Beck auch zu hart. Allerdings hat das wenig mit Demonstrieren zu tun, wenn man Steine gegen Regierungsgebäude wirft. Dieser Fall zeigt auf, dass Russland immer noch ein Unrechtsstaat ist.

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