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Türkei: Ausländische Medienkonzerne erhalten mehr Rechte

Die Türkei hat die Tore für ein stärkeres Engagement von ausländischen Investoren in Medienkonzernen weit aufgestoßen und die Mediengesetze neu gestaltet. Die bisherige Begrenzung von 25 Prozent an Beteiligungen im Medienbereich wurde auf 50 Prozent erhöht.

Auch wurden nun Programme in nicht-türkischer Sprache und zum Beispiel im kurdischen Dialekt freigegeben. Die Türkei als Medienmarkt erregt großes Interesse bei Investoren, denn das Land ist eine der am stärksten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.

Profitieren wird vor allem die Dogan Yayin Gruppe, die sich wegen eines Steuerstreits von einigen Teilen trennen muss. Unter den Mitbietern findet sich auch US-Konkurrent Time Warner. Für die erfolgreiche Zeitung "Hürriyet" interessiert sich auch der "Bild"-Herausgeber Axel Springer.


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WebReporter: alicologne
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Ausland, Gesetz, Zeitung, Medium, Beteiligung
Quelle: relevant.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2011 13:45 Uhr von alicologne
 
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Lach, wenn die Bild die Hürriyet übernimmt, muss sie ja gar nichts ändern, die Blätter haben das gleiche Niveau und bedienen die Unterschicht!
Insbesondere werden aber Kurden davon Profitieren, das eröffnet ihnen endlich auch die Medienwelt.
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17.02.2011 21:55 Uhr von XFlipX
 
+2 | -0
 
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Bild die Hürriyet übernimmt, muss sie .....LOL: Der Chefredakteur der Bildzeitung K.Diekmann sitzt schon seit einiger Zeit im Aufsichtsrat der Hürriyet.

Der Axel Springerverlag will seinen Anteil an der Dogan Medien Group auf über 20% ausbauen - man wartet aber noch ab, da die Dogan Medien Group auf Grund eines Klinchs zwischen Aydin Dogan und Erdogan von einer 3Mrd Dollar Strafzahlung bedroht ist --> das will man nat. nicht mitbezahlen, wenn es denn so kommt.

XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]

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