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In Osnabrück stehen sechs mutmaßliche Internetbetrüger vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft wirft sechs mutmaßlichen Internetbetrügern gewerbsmäßigen Betrug und Erpressung vor. Sie haben 2004 angefangen, Betreiber von Onlineshops und Plattformen zum Versand von Grußkarten abzumahnen. Gründe waren falsche AGBs oder unaufgefordert zugesandte Mails.

Laut Staatsanwalt haben sich die Angeklagten diese Mails aber selbst geschickt, teilweise sogar mit beleidigendem Inhalt. Unterzeichneten die Abgemahnten die geforderte Unterlassungserklärung, fingierten die Angeklagten einen Vertragsbruch.

Die fällige Vertragsstrafe sowie die Anwaltsgebühren teilten sie sich mit einem Münchner Rechtsanwalt, der die Schreiben für sie aufsetzte. Der Anwalt steht ebenfalls vor Gericht. Zunächst sind sechs Verhandlungstage angesetzt. Mit einer Entscheidung in dem Verfahren ist am 8. April zu rechnen.


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WebReporter: sglietz
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Gericht, Betrug, Osnabrück, Erpressung, Internetbetrug
Quelle: www.zdnet.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2011 11:38 Uhr von sglietz
 
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Gut, dass sich die Justiz anfängt, um solche Fälle zu kümmern. Andererseits treiben die Angeklagten schon seit 2004 ihr Unwesen. So lange hätte das ja nicht dauern müssen ...
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17.02.2011 11:39 Uhr von Uninformiert
 
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So Betrüger: sollten ihr Leb lang eine Internet Sperre bekommen.
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17.02.2011 12:10 Uhr von Earaendil
 
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Internetsperre richtig,das wäre auch angemessen ..
Wer mit Freiheit nicht umgehn kann,muss unfrei bleiben.
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17.02.2011 12:25 Uhr von shadow#
 
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Und das Problem ist: Der Anwalt wird danach weiterarbeiten dürfen, obwohl er sich für seinen Berufsstand als untragbar erwiesen hat.

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