17.02.11 10:50 Uhr
 119
 

Neue Mikroskopie-Technik ermöglicht genauere Analyse von Bakteriengemeinschaften

Bakterien verhalten sich oft ähnlich wie Menschen: Sie bilden Gemeinschaften aus vielen unterschiedlichen Arten, welche sich auf bestimmte Weise - je nach Vorlieben der jeweiligen Mikrobenart - räumlich anordnen. Gegebenenfalls wandern sie an Standorte, die ihnen günstigere Lebensbedingungen bieten.

Bislang war es äußerst schwierig, diese räumliche Verteilung der einzelnen Mikrobenarten zu untersuchen, was aber im Hinblick auf ihre Funktionsweise wünschenswert wäre. Eine neue Mikroskopie-Technik, die man am Marine Biological Laboratory (MBL) in Woods Hole entwickelt hat, könnte den Prozess jetzt stark vereinfachen.

Die Technik mit der Bezeichnung CLASI-FISH (combinatorial labeling and spectral imaging fluorescent in situ hybridization) ermöglicht die Analyse der räumlichen Struktur von bis zu 28 Mikrobenarten gleichzeitig. Bisherige Methoden konnten nur zwei oder drei Arten unterscheiden - ohne deren räumliche Anordnung zu berücksichtigen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Technik, Analyse, Bakterie, Mikrobe, Mikroskop
Quelle: www.astropage.eu

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wort des Jahres 2016: "Postfaktisch" macht das Rennen
Himmelsfeuerwerk - Sternschnuppen in den nächsten Tagen
Mit diesen Tricks klappt Sex während der Periode

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.02.2011 10:50 Uhr von alphanova