17.02.11 09:31 Uhr
 1.174
 

Test: Tödliche Gefahr beim Heck-Crash

Wie gefährlich sind die hintersten Sitzplätze in Kompaktvans und Kleinwagen? Das wollten die Fachzeitschrift AUTO BILD und der DEKRA herausfinden.

Bei dem aufwändigen Crash-Test in Neumünster fuhren Testfahrzeuge mit 64 beziehungsweise 50 km/h ins Heck eines Renault Grand Scénic und eines Toyota iQ - jeweils voll besetzt. Das Ergebnis: den Passagiere ganz hinten drohen schwere bis tödliche Verletzungen.

Der Test-Dummy auf dem hintersten Sitz des Toyota iQ wurde beim Crash eingeklemmt und hätte bei einem realen Unfall von der Feuerwehr befreit werden müssen. Das Problem: Solche Heck-Crash-Tests sind in Europa nicht vorgeschrieben.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Papa_Joe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Unfall, Gefahr, Verletzung, Crash, Heck
Quelle: www.autobild.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Deutsche Umwelthilfe arbeitet an absolutem Verbot aller Diesel-Fahrzeuge
EU will die Europamaut
SUV jetzt nur noch für "Bauern und Jäger"?

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.02.2011 09:31 Uhr von Papa_Joe
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
Ich halte das für einen Skandal! Die Ausklapp-Sitze in Kompaktvans (z.B. VW Touran) sind total praktisch – im Fall eines Unfalls aber tödliche Fallen – vor allem für Kinder, die ja meist ganz hinten sitzen! Solche Heck-Crashs müssen sofort eingeführt werden!
Kommentar ansehen
17.02.2011 10:22 Uhr von Phillsen
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Hey Papa Joe: Leicht übertrieben der Kommentar oder? Skandal - warum?
Auffahrunfälle passieren meistens an der Ampel oder im stop-n-go Verkehr da kann man nicht grad von Einschlag sprechen...

Klar wärs toll wenn die Karre auch nen Bombenanschlag wegstecken würde. Aber wie schwer sollen Autos denn noch werden?
Klar wär sicherer schöner, aber ich finde wir können nicht jede winzige eventualität berücksichtigen sonst brauchen wir demnächst auch nen meteoriteneinschlagschutz...
Kommentar ansehen
17.02.2011 10:30 Uhr von Papa_Joe
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@Phillsen: Wie bitte? Ich hoffe doch sehr, dass du das zynisch meinst. Im Test geht es um Heck-Crashs mit 50 bzw. 64 km/h. Nicht um Auffahr-Unfälle an der Ampel! So ein Crash mit vergleichsweise hohen Geschwindigkeiten ist auf Autobahnen und Bundesstraßen an der Tagesordnung und trifft meistens hinten sitzende Kinder! Und die sitzen auf Sitzen, die in Europa völlig ohne Crashtest eingebaut werden dürfen. Zum Vergleich: Die Fußgänger-Sicherheit wird im EuroNCAP-Test aufwändigst getestet. Die Sicherheit von Kinder auf den Ausklapp-Sitzen aber nicht! Das hat nichts Meteoriten oder einem Bombenanschlag zu tun.
Kommentar ansehen
17.02.2011 13:23 Uhr von Liebi
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ich habe mal gesehen wie ein Smart hinten (bzw. vorn, es gibt ja kein hinten) in die Seite von einem Benz gerammt wurde. Der Smart war völlig verzogen und der Fahrer schwer verletzt. Lieber ein altes grosses Auto kaufen, als ein neues Kleines. Zumindest wenn da noch Kinder mitfahren sollen.
Kommentar ansehen
17.02.2011 13:39 Uhr von Baran
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
LOL: erst jetzt herrausgefunden? ich dachte ein automobilclub hat etwas mehr ahnung. Darum die dumme deutsche einstellung mit diesen hatchback müll, darum nur kombi oder limusine!

Denn egal wie gut man fährt der hintermann ist unberechenbar.
Kommentar ansehen
17.02.2011 17:56 Uhr von Phillsen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Papa_Joe: Nein so zynisch war das nicht gemeint.
Wie viele Auffahrunfälle passieren denn bei dieser Geschwindigkeit? Sagen wir großzügig 10% aller Auffahrunfälle? und sagen wir dann noch großzügig das davon 10% diese besagten Kleinwagen sind? wieviele sind das dann im Jahr?
siehe:
http://www.destatis.de/...

Wenn wir davon ausgehen das wohl die Unfälle mit zu geringem Abstand als Ursache in frage kommen:
2009 waren das ~44000 Unfälle.
Davon also 10% dann sind wir bei 4400 und davon nochmal 10% dann sind wir bei 440. Gehen wir weiter davon aus das bei 10% dieser Unfälle hinten auch jemand sitzt sind wir bei 44.
Und jetzt gehen wir davon aus, das in 50% der Fälle auch wirklich ein schwereres Fahrzeug auffährt, das auch wirklich den Vordermann zusammenfaltet wie ne Zieharmonika.
Mein Endergebnis ~22 solche Unfälle im Jahr in Deutschland.
Ich finde nicht das das rechtfertigt, das man solche Minifahrzeuge zu panzern anfängt.
kostet nur Geld und bringt dir ebenfalls nix wenn dich ein 40Tonner zusammenschiebt.

Verzeih mir die Polemik mit dem Meteoriten, aber diese Gefahr ist wirklich bedeutend kleiner, als die Treppe runterzufallen und sich das Genick zu brechen.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Die Grünen sind gegen ein pauschales Verbot von Kinderehen
Arbeitsagentur zahlte auch Sprachkurse für Säuglinge
"Mah Nà Mah Nà"-Interpret Alessandro Alessandroni gestorben


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?