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Europäischer Gerichtshof wird über Konfessionangabe auf Lohnsteuerkarte urteilen

Am heutigen Donnerstag wird der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte darüber urteilen, ob auf der Lohnsteuerkarte die Konfessionszugehörigkeit angegeben werden muss.

Dabei soll überprüft werden, ob diese Angabe-Verpflichtung im Einklang mit dem Recht auf Konfessionsfreiheit steht. Ein 55 Jahre alter Münchener hatte eine Klage eingereicht. Er sieht unter anderem einen Verstoß gegen die Konfessionsfreiheit.

Der Münchener forderte nämlich eine "neutrale" Lohnsteuerkarte, die keinen Hinweis auf die Zugehörigkeit zu einer Konfession enthält und scheiterte vor den Gerichten in Deutschland.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gerichtshof, Europäischer Gerichtshof, Lohnsteuerkarte, Konfession, Konfessionsfreiheit
Quelle: de.news.yahoo.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2011 08:30 Uhr von rubberduck09
 
+17 | -2
 
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Ich teile des Autors Auffassung: Die Konfession hat _NICHTS_ auf der Lohnsteuerkarte zu suchen und hat auch _NICHT_ durchs Finanzamt abgerechnet zu werden.

Da sollen sich die Kirchen oder die die es sein wollen doch selber drum kümmern. So ein verlogenes Pack!
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17.02.2011 10:14 Uhr von GLOTIS2006
 
+7 | -1
 
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@rubberduck09: Da hast du vollkommen Recht. Eine Unmöglichkeit! Vor allem habe ich damals als ich noch jünger war meine erste Lohnsteuerkarte im Bürgeramt abgeholt und musste feststellen, dass einfach ohne zu Fragen eingetragen war, dass ich Kirchensteuer zahlen sollte. Ich bin aber konfessionslos. Dies wurde dann sogar ohne jeden Nachweis gestrichen. Ich finde, das deutet sehr stark darauf hin, dass "man es einfach mal versucht". Bei jedem Dritten klappts ja vielleicht.
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17.02.2011 10:28 Uhr von Firestream
 
+4 | -0
 
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Wäre ich gottgläubig würde ich dafür beten, dass dieser Mann mit seiner Forderung Erfolg hat!
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17.02.2011 12:36 Uhr von Can-Romeo
 
+0 | -3
 
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Der Eintrag auf der LSt.-Karte ist doch nur wichtig für den Sachbearbeiter der Personalabrechnung eines Unternehmens. Nur so kann er die Lohnabrechnung richtig machen (Kirchensteuer-Berechnung). Dem Sachbearbeiter ist es doch piep egal was der Mitarbeiter in seiner Freizeit anstellt. Also was soll der Quatsch?
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17.02.2011 13:00 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -0
 
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@Can-Romeo: zu kurz gedacht.

Die Abrechnung der Kirchen-Beiträge hat _GARNICHT_ über die Gehaltsabrechnung und Finanzamt zu geschehen.

Nur so wird ein Schuh draus.

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