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Apple: Überprüfung deckt Kinderarbeit bei Zulieferern auf

Bei einer Überprüfung von Zulieferern der Firma Apple wurden schockierende Entdeckungen gemacht. Bei zehn von 127 Firmen hat man Kinderarbeit in der Produktion entdeckt, 91 Kinder waren davon betroffen.

Alleine in einer Firma waren es 42 Kinder, mit der die Zusammenarbeit sofort beendet wurde. Die anderen Zulieferer wurden angewiesen, besser auf das Mindestalter zu achten. In einem anderen Fall waren 137 Arbeiter der giftigen Chemikalie N-Hexan ausgesetzt.

In schlecht belüfteten Arbeitsräumen waren sie der Chemikalie ausgesetzt, das Unternehmen wurde angewiesen, die Belüftung zu verstärken sowie den Stoff nicht mehr einzusetzen.


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WebReporter: alicologne
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Apple, Unternehmen, Überprüfung, Zulieferer, Kinderarbeit
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2011 21:31 Uhr von alicologne
 
+4 | -3
 
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Will da etwa jemand sein Image aufpolieren? Was auch immer, wenn es den Mitarbeitern geholfen hat war es eine gute Sache..
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16.02.2011 22:40 Uhr von Kyklop
 
+5 | -1
 
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16.02.2011 23:57 Uhr von frozen_creeper
 
+4 | -2
 
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Dennoch wird Apple weiterhin seine Produkte billig in China herstellen lassen und diese zu überteuerten Preisen an den Kunden abtreten. Ich glaube kaum, dass sich in einzelnen Produktionsstätten viel ändern wird. Das ganze wirkt eher wie eine PR, die Apple als besonders human hervorheben sollte.
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17.02.2011 00:47 Uhr von DerMaus
 
+5 | -2
 
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Wer mit Apple-Produkten rumläuft trägt auch Ed Hardy und hat Handtaschenhunde!
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17.02.2011 02:12 Uhr von Didatus
 
+2 | -1
 
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Image aufpolieren? Das hat nichts mit Image aufpolieren zu tun. Diese Berichte erstellen die schon seit Jahren. Apple hat eine eigene große Abteilung, die sich nur damit beschäftigt, die Zuliefererbetriebe zu überprüfen.
Im übrigen waren das mit der Kinderarbeit und den giftigen Stoffen zwei verschiedene Firmen. Bei Kindern unter 16 Jahren hat Apple nun die Firmen verpflichtet die Ausbildung zum 16. Lebensjahr komplett zu bezahlen und die giftigen Stoffe in der anderen Firma dürfen nicht mehr eingesetzt werden. Des weiteren kriegen die Mitarbeiter medizinische Versorgung.
Es gab auch noch Fälle, wo die Apple Mitarbeiter bestochen werden sollten und ein weiterer Zulieferer, der sich uneinsichtig bezüglich Kinderarbeit zeigten. Beiden Firmen hat Apple sämtliche Verträge gekündigt.
Alles hier nachzulesen:
http://images.apple.com/...

Welche andere Elektronikfirma kontrolliert dermaßen konsequent seine Zulieferer? Die Gehaltserhöhungen bei Foxcon werden auch zu großen Teilen von Apple getragen, obwohl da auch Samsung, Sony und andere produzieren.
Jede große Firma produziert in Billiglohnländern, aber Apple gehört auf jeden Fall zu den Firmen, die seine Zulieferer am schärfsten kontrollieren und das nicht erst seit einem Jahr, sondern seit vielen Jahren.
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17.02.2011 05:57 Uhr von SamuelTee
 
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@Funk-a-Tronic: Das ist leider wahr. Ich selbst kauf nur noch Klamotten (und alles andere auch), die nachweislich in Europa hergestellt wurden. Außer bei IT-Produkten gelingt einem das auch ganz gut, auch wenn das bedeutet deutlich mehr Kohle dafür auszugeben (dafür hab ich auch nicht 10 Hosen im Schrank - die ich eh nicht brauch - sondern nur drei). Seit einigen Jahren versuch ich nun schon in meinem Bekanntenkreis ein wenig Aufklärungsarbeit zu leisten. Die Antworten, die man da teilweise von aufgeklärten und studierten Menschen (bezüglich Ausbeutung und Kinderarbeit) bekommt, sind schockierend. "Über sowas mach ich mir keine Gedanken." oder "Die sollen froh sein, dass sie Arbeit haben."

Wir Deutschen p*ssen uns schon ins Hemd, wenn wir nicht unsere 9,50€ Mindestlohn bekommen (um uns auch ja unseren in Billiglohnländern hergstellten HDTV-Super-Flat-Mega-Fernseher kaufen zu können), aber wenn es um die Ausbeutung (DURCH UNS) in anderen Ländern geht, haben wir plötzlich kein Verständnis.

[ nachträglich editiert von SamuelTee ]

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