16.02.11 19:56 Uhr
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Belgien: Gemeinde haftet für Tod durch Schlagloch

In der belgischen Stadt Verviers starb ein 17-jähriger Motorradfahrer, weil er durch ein Schlagloch die Kontrolle verlor. Der Zusammenprall mit einem Auto nahm ihm noch vor Ort das Leben.

Nach jahrelangen Gerichtsverhandlungen haben die Eltern des Toten nun ein festes Urteil: Die Gemeinde ist Schuld. Diese hätte die Pflicht gehabt, die geschädigten Straßen auszubessern. Die Höhe der Strafe soll in einem späteren Verfahren festgestellt werden.

In Deutschland ist zwar noch kein Todesfall bekannt, doch gab es auch hier schon zahlreiche Unfälle, bei denen Schlaglöcher die Ursache waren. Um sich vor der Schuld zu drücken, stellen die Städte nun Warnschilder auf. Erst jüngst hat sich auf der Autobahn durch Straßenschäden ein LKW überschlagen.


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WebReporter: MissBling
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Verkehrsunfall, Motorrad, Haftung, Schlagloch
Quelle: auto-presse.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2011 20:20 Uhr von gamer9991
 
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hehe: <<<Um sich vor der Schuld zu drücken, stellen die Städte nun Warnschilder auf>>>

Verstehe nicht, wo die Millionen und Milliarden an Steuergeldern sind, die dem Autofahrer durch überteuerte Spritpreise täglich aus der Tasche gezogen werden.....

Und anstatt eine Gefahrenstelle zu reparieren setzt man ein paar Schilder zur Warnung aus, wow tolle Idee.
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16.02.2011 20:38 Uhr von einsprucheuerehren
 
+8 | -0
 
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logisch: Durch die Reperaturkosten der Autos in Werkstätten werden Arbeitsplätze erhalten und Unternehmen können Gewinnsteuer abführen. Auf der anderen Seite spart sich der Staat Milliarden für die richtige Ausbesserung der Schlaglöcher.

Eine Win-Win Situation für den Staat :-)
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16.02.2011 21:10 Uhr von Phyra
 
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