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Forscher entdecken erstmals ein bewohntes Harpyien-Nest in Belize

Jamie Rotenberg von der University of North Carolina in Wilmington hat zusammen mit mehreren Kollegen das bewohnte Nest eines Harpyien-Paares in Belize entdeckt. Bislang vermuteten die Wissenschaftler, dass diese Raubvögel in Belize praktisch ausgestorben sind, obwohl 2005 ein Tier gesichtet wurde.

Seit sechs Jahren suchte man fieberhaft nach Anzeichen, die auf die Anwesenheit von Harpyien hindeuteten, doch das fragliche Gebiet ist unübersichtlich und schwer zugänglich. Harpyien gehören mit einem Gewicht bis zu zehn Kilogramm und über zwei Metern Flügelspannweite zu den größten Raubvögeln Amerikas.

Nach Ansicht Rotenbergs ist die Anwesenheit der beiden erwachsenen Vögel und ihrem fünf Wochen alten Nachwuchs ein Indiz für die Wirksamkeit der Naturreservate, welche die Tierwelt vor schädlichen Einflüssen durch den Menschen zu schützen versuchen. Weiterführende Studien über die Tiere sollen folgen.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Tierschutz, Nest, Greifvogel, Harpyie
Quelle: www.astropage.eu

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2011 16:43 Uhr von alphanova
 
+33 | -2
 
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Eine positive Nachricht. Nachdem ihr Lebensraum vom Menschen durch Abholzung der Regenwälder usw immer mehr eingeengt wird, schaffen es offenbar einige Tiere, in sichere Reservate umzuziehen.
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16.02.2011 17:17 Uhr von Leeson
 
+37 | -1
 
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tja totgeglaubte leben länger!

Und ich hab wieder was dazu gelernt...
Ich dachte, Harpyien sind Fabelwesen ^^
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16.02.2011 17:23 Uhr von Noseman
 
+20 | -8
 
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@Leeson: Bis ich Merkel, Schröder und vor allem von der Leyen kannte, dachte ich das auch. ;-)
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16.02.2011 17:27 Uhr von Fazzo
 
+27 | -3
 
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Interessante News. So wie wir es von alphanova (Dürfen wir auf eine Rückkehr hoffen?) kennen :-)
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16.02.2011 19:07 Uhr von eichlober
 
+21 | -3
 
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@ Fazzo: Du sprichst mir aus der Seele!
Alphanova hebt das Niveau der geposteten News hier auf Shortnews erheblich!
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17.02.2011 08:33 Uhr von NilsGH
 
+1 | -3
 
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Schön, dass es diese Vögel noch gibt! Schöne News, gut geschrieben, danke dafür!

ABER, und dafür kann der Newsschreiber ja nichts:

"Nach Ansicht Rotenbergs ist die Anwesenheit der beiden erwachsenen Vögel und ihrem fünf Wochen alten Nachwuchs ein Indiz für die Wirksamkeit der Naturreservate, welche die Tierwelt vor schädlichen Einflüssen durch den Menschen zu schützen versuchen. Weiterführende Studien über die Tiere sollen folgen. "

Wirksamkeit der Nauturreservate? Naja, ich weiß ja nicht. Und echter Schutz der Tierwelt durch einzelne Reservate? Ist wohl nicht mehr zu bezweifeln.

Ich meine, ein wirklich effektiver Schutz wäre wohl nur der Stopp der Abholzungen in den Wäldern. Einzelne reservate ausweisen bringt wohl eher nichts, da damit nur selektiv bestimmte Tiere geschützt werden. Jene, die wir nicht sehen und die meist noch wichtiger für Ökosysteme sind werden nicht geschützt. Weil sie eben nicht so "süß und knuddelig" aussehen und sich für Spendensammlungen nicht verkaufen lassen. Schade!
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17.02.2011 09:09 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -1
 
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eine schöne und erfreuliche news =)
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18.02.2011 09:01 Uhr von jens3001
 
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NilsGH: Hmmm... du siehst das vielleicht zu idealistisch.

Die Abholzung der Wälder wird der Mensch niemals stoppen können, da er das Holz als Baumaterial und das Land als Anbaufläche braucht.

Aber man kann, um den Baumbestand zu sichern, Teile der Wälder wieder aufforsten oder an anderer Stelle wieder pflanzen.

Naturreservate bringen insofern etwas, als das gefärdete Tiere sich dorthin zurückziehen können.
Und das hat nichts mit "Knuddeligkeit" zu tun. Eine Harpyie z.B. würde ich sicher nicht als süß bezeichnen und ich würde sie auch nicht knuddeln wollen ;)
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21.02.2011 21:27 Uhr von Mankind3
 
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@jens: ich glaube nicht das man einen Regenwald einfach mal so aufforsten kann, das ist was ganz anderes als der Tannenwald von nebenan.

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