16.02.11 15:11 Uhr
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Anti-türkische Petition zur Gesundheitsversorgung nervt den Bundestag

In einer Petition an den Bundestag fordert ein gewisser A. Weber die Aufkündigung eines Sozialversicherungsabkommen mit der Türkei. Angeblich werden darin türkische Arbeitnehmer im Gesundheitssystem bevorzugt. Die Petition erhielt insgesamt 11.000 Unterschriften. Auch die NPD stellt solche Forderungen in ihrem Parteiprogramm.

Es geht in der Petition um die Mitversicherung von Angehörigen in der Krankenversicherung. Wenn ein Familienangehöriger in der Türkei einen Arztbesuch tätigt, werden die Kosten von der deutschen Versicherung mit abgedeckt. Dies gilt auch für seine Eltern.

Das Bundesarbeitsministerium sagt dazu: "Die Ausgaben der Krankenkassen wären deutlich höher, würden die Familienangehörigen nicht in ihren Heimatstaaten leben, sondern von ihrem Recht nach Deutschland nachzuziehen bzw. hier zu wohnen, Gebrauch machen." Der NPD-Vorschlag würde teurer werden.


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WebReporter: alicologne
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundestag, NPD, Krankenkasse, Petition
Quelle: www.spiegel.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2011 15:11 Uhr von alicologne
 
+26 | -9
 
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Mhm, ich wusste davon nicht mal etwas und ich denke das viele Andere auch dieses Abkommen nicht kannten. Interessierte sollten auf jedenfall die Quelle besuchen.
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16.02.2011 15:19 Uhr von Jolly.Roger
 
+39 | -9
 
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Diese Deppen: "Doch für einen Missbrauch gibt es keine Anhaltspunkte: Zwar haben etwa 500.000 Türken in Deutschland Anspruch auf die Familienmitversicherung. Vagen Schätzungen der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland zufolge wurden zuletzt aber nur Beiträge für rund 35.000 Angehörige bezahlt."


Wollen die jetzt noch alle extra darauf hinweisen?

Kann es sein, dass die mal wieder nicht von 12 Uhr bis mittags denken können?
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16.02.2011 15:22 Uhr von Rechthaberei
 
+43 | -6
 
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Aha, statt das zu ändern wird gesagt das wenn hier: auch deren Familienangehörige eingwandert wären würde das für die übrigen Kassen in Deutschland noch teurer sein .

"Geht ein Familienmitglied in der Türkei zum Arzt, schießt die türkische Krankenversicherung die Kosten für die Behandlung vor. Hinterher lässt sie sich das Geld mittels einer Pauschale von der deutschen Krankenversicherung zurückerstatten."

Das Sozialversicherungsabkommen mit Ankara von 1964 schloß damals aber noch nicht so viele Türken mit ein wie heute hier und zum Großteil in zweiter Generation leben.




[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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16.02.2011 15:29 Uhr von TheBearez
 
+14 | -27
 
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16.02.2011 15:39 Uhr von Jolly.Roger
 
+10 | -15
 
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Jaja: Die NPD möchte anscheinend, dass die ganzen Angehörigen auch noch nach Deutschland kommen.....!?!

Sorry, die Petition mag ja ganz tief drunten irgendwo vielleicht eine Berechtigung aufgrund der Ungleichbehandlung haben.

Aber sonderlich gut durchdacht ist sie eben nicht.
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16.02.2011 15:47 Uhr von Armenian
 
+4 | -18
 
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16.02.2011 15:57 Uhr von Alh
 
+29 | -6
 
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haben sie vollkommen recht.
Dieses Abkommen muss neu überarbeitet werden. Wir haben jetzt nicht mehr 1964 sondern das Jahr 2011.
Vor allen Dingen verstößt es gegen das Gleichheitsprinzip. Dazu kommt, dass nicht mal bei Polizeibeamten und Soldaten die Familienangehörigen mit in der Krankenkasse versichert sind, also warum sollte dann für Nicht-Inländer bessere Regeln gelten?
Es muss neu durchdacht und aktualisiert werden!
Kein Wunder sind unsere Krankenversicherungen bankrott. Solche Abkommen dienen nicht dazu das Zusammenleben friedlicher zu gestalten. Im Gegenteil.
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16.02.2011 16:05 Uhr von BK
 
+6 | -7
 
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Schöne News Ali ;) Allerdings ist der Titel welcher ja an den Artikel angelehnt ist doch schon sehr Meinungsmachend...

Das die NPD keine Zukunft darstellt ist ganz klar... aber sollte ein Magazin wie der Spiegel nicht sachlich an die Angelegenheit gehen ?

(+) hast bekommen ;)
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16.02.2011 16:06 Uhr von cartmansan
 
+16 | -3
 
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falscher Titel: Nicht die NPD nervt den Bundestag, sondern ein Bürger namens A. Weber.
Spiegel: "Wer der Petent A. Weber ist und ob er noch andere Ziele mit seiner Petition verfolgt, ist unklar."

Der Spiegel schiebt einfach mal ein "auch die NPD sieht das so" ein und schwupps ist es eine Nazi-Petition.

Spiegel: "Bevorzugt das deutsche Gesundheitswesen türkische Arbeitnehmer? Die NPD behauptet das - und mit ihr Tausende Bürger. Sie richten [die Bürger, nicht die NPD!] eine Petition an den Bundestag, damit ein Sozialversicherungsabkommen mit Ankara von 1964 aufgekündigt wird."
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16.02.2011 16:10 Uhr von Borat
 
+22 | -5
 
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Diese Petition: hat rein garnichts mit der NPD zutun.

Quelle:

Ende November 2010 startete ein gewisser A. Weber seinen Aufruf.

Woher weiss hier alicologne und der Spiegelschreiber das Herr Weber NPD-Mitglied ist???

Quelle:

Wer der Petent A. Weber ist und ob er noch andere Ziele mit seiner Petition verfolgt, ist unklar. Sicher aber ist, dass er viele Befürworter gefunden hat, deren politische Ansichten eher fragwürdig sind.

Einen Absatz später schreibt der Spiegel ja selber es nicht zu wissen...

Quelle:

Seiner Petition schlossen sich rund 11.000 Gleichgesinnte an. Inzwischen ist die Mitzeichnungsfrist beendet.

Ich DANKE dem Spiegel das ich jetzt ein Gleichgesinnter bin.

Woher nehmen sich solche Knalltüten-Journalisten immer die Frechheit heraus über andere so zu Urteilen???

Jetzt bin ich ein NPD-Mitglied mit Jüdischen Genen :)))
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16.02.2011 16:14 Uhr von Glimmer
 
+5 | -18
 
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16.02.2011 16:38 Uhr von Borat
 
+19 | -1
 
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über 11000 Unterzeichner: finde ich in der kurzen Zeichnungsfrist recht viel, wenn man bedenkt das die Frist zur Zeichnung ca 1 Monat ist.
Dazu muss man sich beim Deutschen Bundestag mit allen Angaben registrieren, das heisst Name, Anschrift, Email usw.

Wäre diese Petition länger möglich gewesen wäre und man hätte sich wie hier nur mit Email Registrieren können, hätten weit aus mehr unterzeichnet.
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16.02.2011 16:41 Uhr von Morbid.M1
 
+12 | -0
 
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Wer sagt das A.Weber von der NPD ist der Spiegelbericht haut gleich mit der rechten Keule (warum weiß kein Mensch) ..

Eine Petition gegen ein altes Gesetz, was meiner Meinung nach überflüssig ist, ist doch nichts schlechtes ...
Die 0.01% kann man wirklich für was besseres ausgeben ...
Und:
Geh doch einer mal ins Ausland, und schau ob die Familienmitglieder in der Heimat (inkl. Vati und Mutti) mitversichert sind. ...
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16.02.2011 16:45 Uhr von olli_p
 
+11 | -2
 
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#Jolly.Roger #lamlncognito: Sach, habens Euch das Hirn amputiert? Da setzt sich mal einer gegen Geldverschwendung ein und Ihr glaubt den Schmieren- Jouranisten.

Solche Abkommen gibt es noch mit anderen Ländern, zum Beispiel mit dem damaligen Jugoslawien und den heutigen Nachfolgestaaten.
Informiert Euch erst mal bevor Ihr loswettert!!!!!!
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16.02.2011 17:00 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -8
 
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So gern ich ja gegen Türken hetzen würde, aber hier kann ich nichts finden wo es sich anzusetzen sich lohnt.
Ich meine wenn die Versicherung hier bezahlt wird, wird ja ein Wert eingezahlt deren Anteil ja dem Wert um einiges übersteigt den er in der Türkei hat, ergo kann ich es ganz gut nachvollziehn wenn dort noch weitere Personen mitversichert werden. Anders wäre es natürlich wenn die Kosten in der Türkei extrem teurer wären wie hier.

Statts sich darüber nen Kopf zu machen sollten sie lieber sich nen Kopf machen über die Türken (und andere Ethnien) die hier nichts tun, ablkassieren und dazu noch krimininell sind. Die stören mich bei weitem mehr, nicht wegen dem Geld sondern wegen meiner Gesundheit die in Gefahr ist wenn man sein Eigentum überschreiben muss.
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16.02.2011 17:16 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -16
 
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16.02.2011 17:53 Uhr von GLOTIS2006
 
+6 | -4
 
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Löblich und doch dämlich: Ich finde es generell sehr sehr gut, wenn sich auch mal in Deutschland Leute Probleme zur Brust nehmen, die von der Politik unbeachtet bleiben. Insofern finde ich das Einreichen einer Petition zu jeder Zeit sinnvoll.

In diesem Fall ist das Vorgehen sicher auch löblich und zeigt das Engagement der Initianten. Der Inhalt jedoch ist weder ausreichend durchdacht, noch mit dem angemessenen Respekt verfasst worden.

Die Initianten - so erwarte ich jedenfalls - werden ihrer Mühe nicht belohnt werden und das, so muss ich sagen, zurecht.
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16.02.2011 18:16 Uhr von Rechthaberei
 
+14 | -2
 
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Einfach den Zuzug der 35.000 Türken unterlassen: und denen stattdessen, wenn sie unbedingt eine Krankenversicherung brauchen, ihr reicheres Familienmitglied aus Deutschland das bezahlen lassen.
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16.02.2011 18:24 Uhr von golf66
 
+8 | -2
 
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Gilt auch für die Jugoslawen: und bestimmt noch einige andere Länder.
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16.02.2011 18:40 Uhr von :raven:
 
+10 | -3
 
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So blöd ist auch nur der Michel und läßt sich dabei auch noch auslachen. Jaja, dem Michel ist nichts zu peinlich...
Wundert mich fast, dass keine "Gegenpetition" ins Leben gerufen wird, in der gefordert wird, als Grundlage für Leistungen über die Familienversicherung auch Briefreundschaften anzuerkennen.
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16.02.2011 18:51 Uhr von DerMaus
 
+2 | -10
 
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Nicht mehr lange, und die ersten "HEIL AXEL SPRINGER"-Rufe gellen durch die Straßen...
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16.02.2011 19:49 Uhr von Glimmer
 
+3 | -17
 
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16.02.2011 19:54 Uhr von myotis
 
+3 | -3
 
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http://de.wikipedia.org/...
"Deutschland hat mit folgenden Ländern ein Sozialversicherungsabkommen: Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich mit seinen überseeischen Departments Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique und Réunion, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Japan, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz , Serbien und Montenegro, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Tunesien, Türkei, Ungarn und Zypern (nur griechischer Teil). (Stand August 2007)"
Warum nicht alle prüfen?
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16.02.2011 19:56 Uhr von alicologne
 
+1 | -7
 
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@olli_p: Unterlasse bitte solche Sätze, sonst wird dieser Thread schnell geschlossen. Diskutiert bitte gesittet, dann kann man sich auch lange mit dem Thema aussernander setzen!

Es ist nach der neuen Ordnung hier bei SN sowieso heikel so eine News zu posten, denn meistens arten die Diskussionen in Dumpfbacken-Manier aus.
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16.02.2011 19:59 Uhr von hofn4rr
 
+13 | -3
 
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deutschland schafft sich ab: @Glimmer
>> das haben sich die Türken hart erarbeitet ... <<

den luxus, wildfremde leute einfach so mitversichern zu können, haben in erster linie "deutsche" erarbeitet.

die türkische hauptstadt in der brd, offenbart sich schon seit längerem in berlin, inwiefern türkische zuwanderung die sozialkassen "bereichert" hat.

egal ob bildung, arbeit, kriminalität oder soziale kompetenzen, überall führen türkische einwanderer (insbesondere die zweite und dritte generation) die statistik an... die negativstatistik.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]

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