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Apple bestätigt Gerüchte über In-App - Kaufoption-Zwang für Anbieter (Update)

Apple hat die inoffiziellen Angaben hinsichtlich der neuen In-App-Richtlinien (ShortNews berichtete) nun bestätigt: Anbieter, die über ihre Apps Inhalte auf externen Webseiten verkaufen wollen, müssen künftig auch eine In-App-Kaufoption bereitstellen.

Wenn ein Nutzer das Angebot über den In-App-Link bestellt, kassiert Apple eine Gewinnbeteiligung von 30 Prozent des Kaufpreises. Anbieter müssen die Inhalte entweder zum gleichen Preis oder aber billiger als auf externen Seiten über die jeweilige App anbieten.

Mit dieser Regelung soll verhindert werden, dass die Anbieter die Forderung Apples auf dem Rücken der Kunden austragen. Weiterhin ließ Apple verlauten, dass die neue Regelung nicht nur Abonnements, sondern auch alle Inhalte wie Musik, Videos und sogar Bücher beträfe.


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WebReporter: Rivfader
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Apple, App, Anbieter, Zwang, Inhalt
Quelle: www.apfelfon.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2011 14:30 Uhr von Rivfader
 
+4 | -6
 
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Eine kundenfreundliche Maßnahme, die gleichzeitig Apple nützt...und vielen Anbietern überhaupt nicht schmecken wird. Fragt sich, wie weit Apple den Bogen noch spannen kann, bis die Sehne reißt.
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16.02.2011 15:56 Uhr von artefaktum
 
+11 | -1
 
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Frag mich schon seit langem wie so ein Zwangsmarketing überhaupt wettbewerbsrechtlich durchkommen kann.
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16.02.2011 16:37 Uhr von derdeepdancer
 
+9 | -3
 
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*kopfschüttel*: Also 30% finde ich echt unverschämt. Welcher Verkäufer hat denn eine Marge von >30% ??? Nur weil Apple seine Hardware überteuert Verkauft heißt das nicht das andere dies auch tun und diesen Anteil mal eben abgeben könnten....
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16.02.2011 16:58 Uhr von GTE
 
+3 | -6
 
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überteuert?? Man darf nicht vergessen, dass die Plattform sehr groß ist, wie komme ich sonst an soviele Kunden heran? Im Übrigen sparen sich beispielsweise bei Büchern die Verlage die Druckkosten und den Versand. Da zahle ich liebend gern "nur" 30%.

[ nachträglich editiert von GTE ]
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16.02.2011 17:27 Uhr von frozen_creeper
 
+8 | -6
 
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Und Apple baut sein Monopol weiterhin aus -___- Einige scheinen noch immer nicht zu raffen, dass Jobs überbewertete "Wunderschmiede" nur hinter der totalen Kontrolle her ist. Aber egal, Hauptsache man ist "cool", weil man ein Smartphone mit angebissenem Apfel besitzt.
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16.02.2011 18:49 Uhr von artefaktum
 
+7 | -1
 
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@GTE: "Man darf nicht vergessen, dass die Plattform sehr groß ist, wie komme ich sonst an soviele Kunden heran?"

Es ist ja gar nichts dagegen zu sagen, wenn es so eine zentrale Plattform gibt, die mir den Vertrieb abnimmt. Für viele (gerade kleinere) Unternehmen würd es sich gar nicht lohnen, einen eigenen Vertrieb aufzubauen.

Problem allerdings ist, dass ein Zwang besteht über Apple anzubieten. Und das finde ich höchst problematisch.

Wobei ja nicht nur bei den Apps, sondern sogar bei Inhalten mitverdient wird.

Stell dir mal vor, Sony würde dir einen Fernseher verkaufen und kann mitverdienen an jedem Sender den du empfängst bzw. könnte Sender ablehnen. Das würde keiner mitmachen.
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16.02.2011 19:04 Uhr von p4nd4b1tch
 
+3 | -1
 
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wie dem auch sei, niemand ist gezwungen, da mit zu machen. Das ist immer noch eine freie Entscheidung, wer sie trifft kennt ja die Begleitumstände die anbei sind.
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16.02.2011 20:01 Uhr von B.B.Bloxxberg
 
+6 | -1
 
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einfach nur dreist.

Kann mir einer der Apple-Fans mal erklären, welche Leistung sich der Konzern da bezahlen lässt?
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16.02.2011 21:14 Uhr von frozen_creeper
 
+2 | -1
 
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@ p4nd4b1tch: Redest du von den einzelnen Unternehmen oder den Kunden? Wenns um die Kunden geht, viele Apple-User haben nicht den Hauch einer Ahnung, wie sich ein solches Monopol späterhin auswirken kann. Sie laufen nur einem Hype hinterher und stärken somit Apple. Ich sehe bei Apple jedenfalls die freie Nutzung des Internets in Gefahr, da Apple sich einfach das Recht nimmt, an Dingen zu verdienen, die ihnen nicht gehören.
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16.02.2011 21:19 Uhr von bimmelicous
 
+2 | -5
 
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@artefaktum: Wenn Apple die Sender bezahlt, die du auf deinem TV schaust, wäre es ein nachvollziehbarer Grund, dafür Gebühren zu verlangen. Nichts anderes machen die Öffentlich-Rechtlichen (und jetzt bitte nicht darüber das Diskutieren beginnen).
Zudem besteht der "Zwang" nur für den Vertrieb auf Apple-Produkte.

@Bloxxberg: Den gesammten Vertrieb (Server, Bezahlsystem, WELTWEITE Bereitstellung). Als Entwickler sehr angenehm. Du musst dich um nichts mehr kümmern. App abgeben und Geld verdienen.


Allgemein: Kann man es euch eigentlich gar nicht recht machen? Ihr als Kunden solltet doch froh sein, denn Ihr habt nur Vorteile dadurch.
Apple hat zudem dadurch mehr Kontrolle über die Inhalte (Abofallen etc).
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16.02.2011 21:42 Uhr von alicologne
 
+4 | -1
 
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Apple wird damit durchkommen. Denn bisher haben die Drittfirmen alles mitgemacht weil ja alles so superduperhipundgeil bei Apple ist und blabla..

Apple kann nur deswegen verdienen weil dir Firmen sich fügen. Warum favorisieren diese Firmen nicht Android? Immerhin mittlerweile der Markführer vor Apple..
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16.02.2011 22:04 Uhr von p4nd4b1tch
 
+1 | -0
 
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@ frozen_creeper: beim endverbraucher hast du ganz klar redcht, ich meinte auch das unternehmen ;)
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17.02.2011 11:36 Uhr von artefaktum
 
+1 | -1
 
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@bimmelicous: "Wenn Apple die Sender bezahlt, die du auf deinem TV schaust, wäre es ein nachvollziehbarer Grund, dafür Gebühren zu verlangen."

Zahlt Apple für die Entwicklung der Apps anderer Hersteller? Erstellt Apple die Inhalte an denen Apple mitverdient?

Nochmals: Dass Apple den Vertrieb anderer Hersteller übernimmt mag vielen (vor allem kleinen) Herstellern von Apps und Inhalten recht sein. Dafür kann Apple auch guten Gewissens eine Gebühr nehmen. Dass es allerdings eine Pflicht(!) gibt über Apple zu vermarkten und keine unerhebliche Gebühr dafür bezahlen muss, ist angesichts dem Ideal freier(!) Märkte sehr diskussionwürdig.

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