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Gesetzesänderung soll Toleranz gegenüber Kinderlärm fördern

Ein Entwurf zur Änderung des Immissionsschutzgesetzes soll die Kinderrechte in Deutschland stärken. Dieser beinhaltet eine generelle Zulassung von Kindertagesstätten und Spielplätzen in Wohngebieten. Damit soll der zunehmenden Klagewut alter Anwohner gegen Kinderlärm entgegen gewirkt werden.

Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, begrüßte den Gesetzentwurf. Da Kinder die Zukunft der Gesellschaft seien, müssten die Rahmenbedingungen für den Nachwuchs verbessert werden. Hierfür müssten auch alte Menschen Verständnis aufbringen.

In der Senioren-Union wird der Gesetzentwurf zwiespältig gesehen. Während der Vorsitzende Otto Wulff sich für Kindereinrichtungen in Wohngebieten aussprach, setzte der stellvertretende Vorsitzende Leonhard Kuckart Kinderlärm mit Presslufthammerlärm gleich. Beides sei alten Menschen nicht zumutbar.


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WebReporter: Katzee
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Lärm, Toleranz, Gesetzesänderung, Gerd Landsberg
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2011 13:35 Uhr von Atarix777
 
+4 | -4
 
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Also ich habe damals meinen Zivildienst in einem Kinderheim mit Kindergarten geleistet und war auch des öfteren sogar in meiner Freizeit mit den Kindern im Schwimmbad etc.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie sich laufend Leute über den "Angeblich" so starken Lärm der kleinen Gruppe aufgeregt haben, was ich absolut nicht nachvollziehen konnte.

Klar sind Kinder manchmal etwas laut, aber es sind nunmal Kinder... Man muss vielleicht nicht gerade einen Kinderspielplaz direkt neben ein Altersheim bauen, aber im grossen uns ganzen Stimme ich der Gesetzesaenderung voll und ganz zu.
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16.02.2011 14:04 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -2
 
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Spielplatz OK, aber KiTa muß ned sein. Spielplätze sollten in der Tat in Wohngebieten sein, denn die Kinder quer durch den Ort zum spielen schicken ist Unfug.

Aber eine Kita in ein Wohngebiet zu bauen sollte nur dann erlaubt werden, wenns wirklich keinen besseren Platz gibt. Und selbst dann mit der Auflage, daß kräftig mit Pflanzenbewuchs umbaut wird um den Lärm zu dämpfen. Das kommt übrigens auch den Kindern zugute, wenns ned überall hallt. Deren Ohren sind eigentlich noch empfindlicher!

Lärm ist neben optischer Umweltverschmutzung (Straßenbeleuchtung) ein riesiger Stressfaktor. Das darf nicht unterschätzt werden. Und ob der Krach von Kindern oder vom Straßenverkehr kommt ist dem Stress leider herzlich egal.
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16.02.2011 14:18 Uhr von supermeier
 
+3 | -1
 
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Na endlich: wurde auch Zeit.

Vorgetäuschtes Alzheimer ist kein Grund den selbst gemachten oder von den eigenen Kindern und Enkeln gemachten zu vergessen und nur die anderen Kinder böse zu heißen.
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16.02.2011 14:33 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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Also: Man kann ja auch einem Vierjährigen schon klar machen, dass es wenig Sinn macht, seinem ein Meter entfernten Gegenüber aus tiefster Kehle anzubrüllen. Gehört für mich auch irgendwo zur Erziehung, dass die Kinder auf andere Rücksicht nehmen und auch zuhören lernen.

Ein Spielplatz gehört in ein Wohngebiet, keine Frage. Dennoch muss man da auch gewisse Lärmschutzmaßnahmen ergreifen, aber die Anwohner müssen da auch etwas nachsichtiger sein.
Eine KiTa mitten in einem Wohngebiet ist so eine Sache. Haben wir hier am Ort auch und immer wenn ich meine Kids da abgeholt habe, dachte ich mir: Die armen Nachbarn....

In der nähe von Krankenhäusern sollte man darauf eher ganz verzichten.

Ich finde es traurig, dass man so etwas genau per Gesetz regeln muß. Das wird sicher die Akzeptanz gegenüber den Kindern nicht erhöhen. Dennoch freut es mich für die CSU-Rentner ;-)
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16.02.2011 15:07 Uhr von Artim
 
+1 | -3
 
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Kinder abschaffen: Alle anderen ab ins Industriegebiet zum lärmverminderten Kindervollzug. Die Eltern haben so mehr Zeit arbeiten zu gehen und wissen dann wenigstens dass sie keine Rente zu erwarten haben. Kinder sind nur laut und lästig, kosten viel Geld und nerven.

Nein, das ist nicht meine Meinung. Aber es scheint viele so zu denken, die wegen Kinderlärm ne Klage einreichen.

[ nachträglich editiert von Artim ]
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16.02.2011 15:32 Uhr von Near
 
+3 | -0
 
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Toleranz kann man mit Gesetzen nicht fördern, höchstens erzwingen.
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16.02.2011 16:02 Uhr von hexenwahn
 
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Da wo: ich aufgewachsen bin, war unser Kindergarten auch direkt gegenüber eines Altenheimes. Aber es hat sich nie jemand über uns laute Kinder beschwert. Im gegenteil, die haben uns immer gerne zugeschaut, wenn sie auf ihrer Terasse gessen haben. Es ging früher, wieso sollte es heute nicht auch gehen?

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