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Bisher unbekanntes Pheromon steigert das Aggressionspotenzial bei Kalmaren

Ein Team um Roger Hanlon vom Marine Biological Laboratory in Woods Hole (Massachusetts) hat herausgefunden, dass ein neu entdecktes Pheromon das Aggressionspotenzial von Kalmaren dramatisch erhöht. Es handelt sich dabei um ein Kontakt-Pheromon, das von den weiblichen Tieren der Spezies produziert wird.

Bei der Eiablage betten die Weibchen das Pheromon in die äußere Eihülle ein. Kommt ein Männchen in Kontakt mit der Eihülle, ändert sich schlagartig sein Verhalten: Anstatt weiterhin ruhig umher zu schwimmen, wird es extrem aggressiv und greift andere Männchen an, selbst wenn gar kein Weibchen in der Nähe ist.

Die Forscher erklären die Verhaltensänderung mit der größeren Fortpflanzungswahrscheinlichkeit, die ein aggressives Männchen gegenüber weniger kampfbereiten Artgenossen hat. Derartige Kontakt-Pheromone kennt man bereits von landbewohnenden Wirbeltieren, dies ist der erste Fund bei einem Meeresbewohner.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Aggressivität, Kalmar, Agression, Pheromon
Quelle: www.astropage.eu

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16.02.2011 12:18 Uhr von alphanova
 
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Die Studie konzentriert sich auf das Verhalten von Langflossenkalmaren. Kalmare sind allgemein sehr hoch entwickelte Tiere, deswegen scheint es geradezu logisch, dass die Evolution solche Mechanismen ausprobiert und bei Erfolg weiterentwickelt.
In der Quelle stehen weitere Details.

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