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Mensch gegen Maschine: IBMs Supercomputer "Watson" gewinnt zweite Jeopardy-Runde

Die zweite Jeopardy-Runde ging deutlich an IBMs Supercomputer "Watson". Dieser tritt aktuell gegen zwei menschliche Quiz-Profis an.

Ging die erste Runde noch unentschieden aus, kann Watson die zweite Jeopardy-Runde klar für sich gewinnen. Er hat jetzt 20.000 US-Dollar Vorsprung vor einem seiner Konkurrenten.

Allerdings machte "Watson" auch einen Fehler, wie sich aus zwei Videos entnehmen lässt.


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WebReporter: Ganondorf
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Computer, Runde, Maschine, Jeopardy
Quelle: www.videogameszone.de

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16.02.2011 12:55 Uhr von cav3man
 
+16 | -0
 
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Judas: Sagt der Mann der vermutlich noch nicht eine Zeile Code geschrieben hat ;)
Wenn ich schon das Wort Progrämmchen höre......
Das sind bestimmt 10.000e wenn nicht 100.0000e von Codezeilen

Vernünftige Spracherkennung und das ganze auch noch in den richtigen Kontext zu bringen stelle ich mir verdammt hart vor. Auch wenn man auf riesige Informationsmengen zugriff hat.

Nicht umsonst hat die Entwicklung von Watson Jahre gedauert.

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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16.02.2011 13:33 Uhr von Jaegg
 
+1 | -7
 
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@news: wäre das programm von google leuten, hätte der comp keinen fehler gebaut :D
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16.02.2011 13:41 Uhr von cav3man
 
+6 | -0
 
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Judas: Natürlich kann man davon ausgehen das die IBM Truppe was vernünftiges zusammenschustert, nichts desto trotz ist es meiner Meinung nach eine Meisterleistung von IBM.

Genauso gut könnte man meinem... ja gut die Mondlandung... war doch klar das die NASA da was gescheites zusammenklamüsert. Ist doch nichts besonderes.

Ich hatte selber gerade ein Semester lang Spracherkennung... wir haben uns damit allerdings nur syntaktisch auseinandergesetzt. Sprache semantisch zu erkennen wie es Watson kann ist schon ein ganz anderes Level.

Btw: Alle möglichen Fragestellungen einzuprogrammieren ist mit das dämlichste was man machen kann. Was passiert wenn eine Frage (naja bei Jeopardy natürlich Antwort) anders formuliert ist als die einprogrammierte Antwort. Dann sieht Watson ziemlich alt aus.
Und milliarden über milliarden von Formulieren einzuprogrammieren ist absoluter overkill.
Das ist so als wenn du einem Computer zählen beibringen willst und ihm sagst:
0+1 = 1
1+1 = 2
2+1 = 3 usw.

da findest du kein Ende =D
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16.02.2011 13:43 Uhr von sharksen
 
+2 | -0
 
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Judas II: Zusammen mit verschiedenen Dialekten/Akzenten, die Unterscheidung zwischen Frage und Aussage.. is klar ;)
Wir wissen doch alle, dass die meisten Spracherkennungstools Mist sind, allein wenn man an seinem Handy das Telefonbuch anwählen will und dann plötzlich sonst wen anruft...
Und dann die Chatbots, die auf ein paar Keywords reagieren und dann einen mehr oder wenig passenden Satz von sich geben.

Hier soll der PC auch noch ganze Sätze erkennen, verarbeiten, reagieren, selbst Fragen auswählen, bei diesem "Double Word" einen Betrag setzen und und und und und..

[ nachträglich editiert von sharksen ]
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16.02.2011 13:50 Uhr von Hartz IV
 
+1 | -0
 
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Die Maschine hat bereits 100 Mio USD verschlungen. besitzt 2.880 Prozessorkerne und einem Arbeitsspeicher von 16 Terabyte. Irgendwann muss sich die Maschine ja refinanzieren.

Übrigens: Die Technologie, die IBM hier verwendet, nennt sich DeepQA

http://www.research.ibm.com/...

[ nachträglich editiert von Hartz IV ]
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16.02.2011 14:15 Uhr von Jaybay
 
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Mal ganz im Ernst wer erwartet bitte bei einem solchen Spiel einen "Sieg der Menschheit"?
Auch bei diesem Schach-Computer war es doch klar, dass der Schach-Meister verlieren wird....
Und überhaupt, bei jedem (geistigen)Wettkampf Mensch VS Maschine, wird der Mensch den kürzeren ziehen, wenn er vorher nicht den Stecker zieht....


[ nachträglich editiert von Jaybay ]
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16.02.2011 15:06 Uhr von gehrdinoh
 
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und das alles ohne Internetverbindung
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16.02.2011 15:20 Uhr von HansBlafoo
 
+2 | -0
 
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@cav3man: Ich habe dich glaube schon mal gelobt, aber muss es wieder tun: Du bist scheinbar einer der wenigen, der sich genügend auskennt, um diese Leistung würdigen zu können. :)
Btw, Watson bekommt die Antworten direkt als Texte, muss also keine Spracherkennung in dem Sinne durchführen. Er muss aber natürlich den Text selber interpretieren, was schon schwierig genug ist. ;)

@Judas II
Du hast leider bewiesen, dass du von Informatik keine Ahnung hast. So trivial, wie du das dahin stellst, ist es bei weitem nicht.
Zumal du dir auch mal anschauen solltest, was bei Jeopardy so abgefragt wird. Eine Antwort, auf die die Frage gefunden werden musste, war zum Beispiel mal: "In dieser Sprache enden alle Wochentage bis auf einen mit den selben drei Buchstaben."

Jeder Informatiker, der schon mal programmiert hat und ein Gefühl für Algorithmen hat, weiß wie kompliziert es ist, so etwas allgemein lösen zu können, da der Computer in der Regel hinter dieser Texten keine Semantik hat. Er hat also gar keinen Plan, worum es eigentlich geht. Watson kann das aber und das mit einer Präzision und Genauigkeit, die schon erschreckend gut ist!
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16.02.2011 16:25 Uhr von sv3nni
 
+0 | -2
 
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@cav3man: so advanced is das ding auch nich.
spracherkennung hat es nich - es bekommt gleichzeitig die fragen als text

geht also hauptsaechlich darum den text richtig auszuwerten.

und die sprachsynthese is nich neu - das konnte mein alter amiga schon.
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16.02.2011 17:15 Uhr von HansBlafoo
 
+2 | -0
 
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@unique2910: Vergesslichkeit ist, man mag es kaum glauben, aber ein sehr wesentlicher Bestandteil der menschlichen Intelligenz, da es uns ermöglicht neue Dinge überhaupt erst zu lernen.

Außerdem glaube ich, dass die beiden Kandidaten, gegen die er antritt, ihre Nervosität gut im Griff haben. Nur mal als Gedankenanregung: der eine hält den Rekord mit dem größten Gesamteinspielgewinn (über 3 Mio US-$) bei Jeopardy, der andere die längste Serie (73-mal Jeopardymatches hintereinander ungeschlagen).
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17.02.2011 15:34 Uhr von HansBlafoo
 
+1 | -0
 
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@unique2910: Natürlich ist das Spekulation, dass die eiskalt sind. Die werden auch etwas aufgeregt sein, aber andererseits werfen die so viel Erfahrung mit Jeopardy in die Waagschale, dass sie mit Sicherheit wohl einige der abgezocktesten Jeopardyspieler sind. ;)

Bezüglich der Vergesslichkeit gibt´s eine ganz einfache Begründung. Wenn man nichts vergessen könnte, würde irgendwann einfach der Speicher im Gehirn nicht mehr ausreichen. Er ist ja im Grunde begrenzt durch die maximale Anzahl an Neuronen im Gehirn.
Andererseits ist Vergessen aber eben sehr wesentlich um zu lernen, da früher gelernte Konzepte plötzlich nicht mehr richtig sein können und zu falschen Schlussfolgerungen führen würden.

Schau dir nur mal die Physik an: Müsste man sich alles, was da jemals erforscht wurde, merken, könnte man in bestimmten Situationen in denen es auf physikalisches Verständnis ankommt, nicht mehr die Möglichkeiten effizient abwiegen. Das ist einerseits darin begründet, dass es einfach zu viele Möglichkeiten gibt und andererseits eben begründet durch sich widersprechende Thesen. Die Frage ist dann, auf welche man sich beruft?

Vergessen ist im Bereich des Data Minings und maschinellen Lernens (da liegt einer meiner Schwerpunkte im Studium) gerade ein sehr wichtiges Thema. Man möchte zum Beispiel aus Datenströmen Modelle lernen um Schlussfolgerungen zu treffen, nach welchem Prinzip die Datenströme erzeugt wurden. Dabei können sich diese Prinzipien aber ändern, sodass eben auch die Modelle neu gelernt werden müssen. Altes Wissen und die Modelle, die man mal gelernt hatte, verlieren dann aber an Gewicht und müssen vergessen werden.

Als Beispiel, stelle dir einfach mal die Einstufung der Mannschaftsstärke von Teams der Fußballbundesliga auf Basis von Spielergebnissen vor, um die nächsten Ergebnisse vorherzusagen. Während vor 40 Jahren Borussia Mönchengladbach noch ein Sieggarant war, spielen die heute gegen den Abstieg. Ein gelerntes Vorhersagemodell von 1970 würde daher heute keinen Sinn mehr machen, da sich die Welt eben geändert hat. Insofern muss das Modell zur Vorhersage, dass auf der Mannschaftsstärke basiert, ständig angepasst werden, um die neuesten Ergebnisse zu berücksichtigen.

Menschen machen so etwas genauso, bloß eben bei sehr vielen verschiedenen Aktionen im Alltag.

[ nachträglich editiert von HansBlafoo ]

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