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Das Risiko am Lou-Gehrig-Syndrom zu erkranken ist bei Rauchern höher

Wissenschaftler von der Harvard School of Public Health in Boston behaupten, dass das Risiko an amyotrophen Lateralsklerose zu erkranken, auch als Lou-Gehrig-Syndrom bekannt, bei Rauchern viel höher liegt.

Im Rahmen der Studie wurden die Daten von ca. 1,1 Millionen Patienten ausgewertet, von denen 832 ALS hatten.

Die Ergebnisse besagen, dass das Risiko an ALS zu erkranken mit dem fortschreitenden Alter steigt und bei Männern grundsätzlich ausgeprägter ist. Bei Rauchern liegt das Risiko um 42 Prozent höher als bei Nicht-Rauchern. Bei ehemaligen Rauchern liegt die Gefahr, Lou-Gehrig-Syndrom zu entwickeln 44 Prozent höher.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Risiko, Rauchen, Syndrom, Lou-Gehrig-Syndrom
Quelle: www.upi.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2011 13:15 Uhr von HerrVoragent
 
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hmmm kann mir bitte noch mal jemand kurz für alle Nicht-Medizinstudenten erklären, was diese Krankheit bewirkt? Jaaaa ich weiß, http://www.gidf.de Aber trotzdem ich finde, sowas gehört in einer News angerissen.
Ich finds sehr krass dass man als Ex-Raucher ein höheres Risiko hat als als Raucher!? Was gehtn... Also lieber nicht aufhören oder wie:)
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16.02.2011 13:53 Uhr von ProHunter
 
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hmm: "Bei Rauchern liegt das Risiko um 42 Prozent höher als bei Nicht-Rauchern. Bei ehemaligen Rauchern liegt die Gefahr, Lou-Gehrig-Syndrom zu entwickeln 44 Prozent höher."

Na dann geh ich mal zum nächsten Zigarettenautomat :D
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16.02.2011 13:59 Uhr von Nansy
 
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Das Risiko jeden Unfug zu glauben ist bei unkritischen Menschen höher als bei kritschen Zeitgenossen. Wie wahr!
Das hier gehört wieder zu der Gruppe von Meldungen, die einen gesellschaftlich gewünschten Effekt auslösen sollen, und wird von ähnlichen "Studien" zu Alkohol, Adipositas u.ä. abgelöst werden. Je nach angestrebten Ziel der Gesundheitsfanatiker erfährt man dann, dass z.B. Alkohol oder zu dick sein an allen Übeln dieser Welt Schuld ist, immer begleitet von willfährigen "Wissenschaftlern", die im Dienste der vermeintlichen "guten Sache" die entsprechenden Studien liefern. Traurig!
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16.02.2011 14:19 Uhr von camperjack
 
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NEIN! Fuck ! Egal es gibt nur einen Weg zur Lunge und der muss geteert sein :D
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16.02.2011 19:06 Uhr von LocNar
 
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@camperjack: Genau, du sagst es..... damit der Krebs nicht stolpert ;)
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21.02.2011 10:48 Uhr von Il_Ducatista
 
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Witzbolde: in meinem Umfeld gibt es jemand die an multipler Ssystemsklerose leidet: dh sie sitzt sprech und bewegungsunfähig bis zum endgültigen einschlafen im Rollstuhl und kann nicht die geringste Bewegung selber ausführen.
Dieser Anblick ist bestialisch.

[ nachträglich editiert von Il_Ducatista ]
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09.03.2011 12:39 Uhr von Seravan
 
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@ HerrVoragent: in Wiki ist es gut erklärt: siehe Auszug:

Die Amyotrophe Lateralsklerose (Abkürzung: ALS) ist eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Sie wird auch Amyotrophische Lateralsklerose oder Myatrophe Lateralsklerose genannt, englisch auch Motor Neuron Disease, auch Lou-Gehrig-Syndrom oder nach dem Erstbeschreiber Jean-Martin Charcot Charcot-Krankheit.

Die Ursache ist unbekannt. Es kommt zu einer fortschreitenden und irreversiblen Schädigung oder Degeneration der Nervenzellen (Neurone), die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. Diese werden auch als Moto- oder Motorneurone bezeichnet. Es können sowohl die so genannten ersten Motoneurone betroffen sein, motorische Nervenzellen, die sich in der motorischen Hirnrinde (motorischer Kortex) befinden, als auch die als zweite Motoneurone bezeichneten Vorderhornzellen des Rückenmarks oder die motorischen Zellen des Hirnstamms in den Hirnnervenkernen. Die Fortsätze (Axone) der ersten Motoneurone ziehen zu den zweiten Motoneuronen, die wiederum mit ihren Fortsätzen zur Skelettmuskulatur ziehen und diese innervieren. Durch die Degeneration kommt es zur zunehmenden Muskelschwäche (Lähmung, Parese), die mit Muskelschwund (Amyotrophie) – durch Schädigung des zweiten Motoneurons – und mit einem erhöhten Muskeltonus (Spastik) – durch Schädigung des ersten Motoneurons – einhergeht. Durch die Lähmungen der Muskulatur kommt es unter anderem zu Gang-, Sprech- und Schluckstörungen, eingeschränkter Koordination und Schwäche der Arm- und Handmuskulatur und dadurch zu einer zunehmenden Einschränkung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens.

Die Amyotrophe Lateralsklerose ist nicht heilbar. Der Schwerpunkt der Therapie liegt auf einer Linderung der Symptome und psychologischer Betreuung. Die Überlebenszeit beträgt im Mittel etwa drei bis fünf Jahre. Der Tod tritt häufig infolge von Lungenentzündung ein, deren Entstehung durch die zunehmenden Schluckstörungen und die Lähmung der Atemmuskulatur begünstigt wird.

[ nachträglich editiert von Seravan ]

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