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Angst vor Aggression: Berliner S-Bahn bittet Gewerkschaft nicht zu streiken

Die Berliner S-Bahnleitung appellierte in einem Brief an die Gewerkschaft der Lokführer, ihren Betrieb nicht in die geplanten Streiks einzubeziehen. Grund sei das "spürbar gewachsene Aggressionspotenzial" der S-Bahn Kunden gegenüber den Bahnmitarbeitern.

Die enormen Fahreinschränkungen bei der Berliner S-Bahn in den letzten Jahren würde bei einem Streik eine verstärkte "Eskalationsstufe" auslösen, so die S-Bahnleitung in dem Brief. Mittlerweile gäbe es keinerlei Verständnis mehr, sollte es zu weiteren Ausfällen im S-Bahn-Betrieb kommen.

Die GDL hat bereits signalisiert, dass sie für die Bedenken der S-Bahn Verständnis habe. Man werde die "besondere Situation" berücksichtigen, sagte der Bundesvorsitzende der GDL Claus Weselsky. Einen Lokführer-Streik werde es aber auf alle Fälle geben.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Angst, Streik, Gewerkschaft, S-Bahn, Aggression
Quelle: www.tagesspiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2011 11:01 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -0
 
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Kann man ja auch verstehen Immerhin läuft gerade an den vier Wochenenden im Februar die Wiedergutmachung der Berliner S-Bahn für die vergangenenen Chaoswintermonate..An diesen Wochenenden sollen Betroffene umsonst mit der Berliner S-Bahn fahren dürfen..und dann Streick ..das kommt "Gut"...
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16.02.2011 12:11 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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Wenn ihr nicht arbeitet, kriegt ihr auf die Fresse: Ob die Bahnleitung für den Fall der Fälle schon "Eskalationsteams" (Schlägertrupps) engagiert hat?
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16.02.2011 19:20 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -1
 
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Warum streiken die wieder, sind die so unterbezahlt? Ich dachte immer die im öffentlichen Dienst verdienen noch am besten.

Ansonsten ist die Aggression normal, Stress mit dem Arbeitgeber will keiner und bei dauerndem "die S-Bahn fuhr nicht"- Antwort auf die Frage des Zuspätkommens wird auch der Chef irgendwann nicht mehr tollerieren.
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21.02.2011 20:04 Uhr von Bruder Mathias
 
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Kein Verständnis: für die GDL ist hier in Berlin zu verstehen.

Der einfache Arbeitnehmer hat in Berlin seit mindestens 10 Jahren keine Lohnerhöhung mehr bekommen. Dafür Streichung von Weihnachts- und Urlaubsgeld.

Hinzu kommt das willkürliche Fahren der S-Bahn, da es der BAHN als Mutterkonzern wichtiger ist Kohle zu machen als die Dienstleistung zu erbringen.

Es ist eigentlich erstaunlich, dass es noch keine Aufrufe gibt, in denen zu Gewalt gegen die GDL und Führung der S-Bahn Berlin aufgerufen wird.

Wäre ich ein Lokführer in der GDL würde ich bei einem Streikaufruf in der Region Berlin gegen die GDL streiken.
Denn was nützt mir das Ziel der GDL, wenn ich es mit Angst um meine Gesundheit bezahlen darf?

Gott zum Gruß

Bruder Mathias

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