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Raumschiff "Johannes Kepler" bleibt am Boden

Der Start der Ariane Rakete, welche den europäischen Raumtransporter "Johannes Kepler" mit an Bord hat und auf dem Weg zur Internationalen Raumstation war, musste doch noch verschoben werden. Der Start der Rakete findet auf dem Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana statt.

Grund für den Abbruch, war ein Sensor, welcher in den letzten Minuten der Startphase einen zu hohen Sauerstoffanteil in einem Tank der Hauptstufe festgestellt hat

Das Problem trat daher auf, weil der minus 180 Grad gekühlte Treibstoff sich auf Grund der tropischen Temperaturen verflüchtigt und der Tank somit ständig aufgefüllt werden muss. Verschoben wurde der Start auf den nächsten Tag.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Rakete, Boden, Raumschiff, Verzögerung, Johannes Keppler
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2011 10:23 Uhr von SystemSlave
 
+0 | -6
 
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Schon mal dran gedacht den Bahnhof: In ne Kältere Region zu verlegen, den brauhc man nicht so viel Energie aufwenden um die Tanks zu kühlen.

Wäre umweltfreundlichen und Energieefizenter, aber das zählt ja für sowas nicht.
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16.02.2011 10:39 Uhr von Haarwurm
 
+14 | -0
 
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Verlegen ist nicht: Verlegen ist nicht, da der Aufwand, den Treibstoff zu kühlen geringer sein wird, als der Mehrverbrauch an Treibstoff, wenn die Rakete von einem erdanziehungstechnisch ungünstigerem Ort gestartet wird.

Am Äquator, da liegt Französisch-Guayana nämlich, ist die Schwerkraft nämlich geringer als z.B. am Nordpol. Und die Fliehkräfte gleichzeitig höher, soweit mein Physikwissen reicht.

Und obs draussen 30 Grad oder 10 Grad sind - auf -180 Grad runterzukühlen ist so oder so nicht ohne...

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