15.02.11 22:51 Uhr
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Demonstrationen in Chemnitz am 5. März - Auch von rechter Seite

Am 5. März vor 66 Jahren fand die Bombardierung der Stadt Chemnitz statt. Dies nehmen sich jährlich viele Vereine, Verbände und Gruppierungen als Anlass zur Demonstration.

So hat laut Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) auch die rechtsextreme NPD einen Antrag zur Demonstration gestellt. Letztes Jahr musste aufgrund von Blockierungen des Aufmarsches der NPD die geplante Route kurzfristig geändert werden.

Die eingegangenen Anmeldungen werden nun von der Stadt sorgfältig überprüft. Entschieden wird aber vorerst noch nicht.


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WebReporter: ben5000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NPD, Demonstration, Chemnitz
Quelle: www.freiepresse.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2011 22:51 Uhr von ben5000
 
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Immer ein sehr heikles Thema sobald die NPD ins Spiel kommt. Ich hoffe dieses Jahr läuft alles friedlich ab.
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16.02.2011 00:00 Uhr von usambara
 
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in Chemitz wurde der Tiger VI für die Waffen-SS gebaut.
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16.02.2011 00:19 Uhr von XFlipX
 
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wurde der Tiger VI für die Waffen-SS gebaut: Ja und in einer über 160 Jahre langen Firmengeschichte fünf Kontinente mit Lokomotiven von Hartmann versorgt.

Es lebe der Tunnelblick.

XFlipX

Ps.: Komischerweise hat das deutsche Manchester "nur seine komplette Innenstadt" verloren - hat man die Tigerproduktion (wenn es denn stimmt) ins chemnitzer Rathaus ausgelagert ?? LOL

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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16.02.2011 00:42 Uhr von ElChefo
 
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usambara: Tiger gabs nur 2, und die hiessen Panzerkampfwagen VI Tiger und halt Panzerkampfwagen VI Ausf.B Tiger II. Soviel Zeit muss sein.

Letzterer wurde in Kassel hergestellt - und an die Wehrmacht geliefert.

Vom Tiger I wurde NUR der Motor in Lizenz bei Auto Union in Chemnitz gefertigt. Ebenfalls wurde der Tiger vorrangig an die Wehrmacht geliefert, was man am Deployment sieht: Elf sPzAbt der Wehrmacht vs. 3 sPzAbt der Waffen-SS.

Ganz ehrlich: Irrelevante Info, noch dazu lausig recherchiert.
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16.02.2011 07:40 Uhr von usambara
 
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ElChefo: Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Chemnitz Ziel alliierter Luftangriffe. In Chemnitz wurden damals Motoren für die Panzerkampfwagen VI Tiger gebaut.
Die Panzerkampfwagen Tiger kamen nicht in den Bestand einer regulären Panzerdivision, sondern wurden den speziell dafür aufgestellten schweren Panzerabteilungen zugeordnet, von denen insgesamt elf beim Heer und drei bei der Waffen-SS existierten. Die Bombardierungen am 13./14. Februar und 5. März 1945 durch britische Bomber richteten sich im Wesentlichen gegen die Innenstadt, US-amerikanische Bomber konzentrierten sich auf die Rüstungsbetriebe und die Bahnhöfe.
Die Motoren wurden auch im Panzerkampfwagen V Panther verwendet.
Am 05.03.1945 erfolgte dann die erfolgreiche Bombardierung der Stadt Chemnitz, die einen Großteil der örtlichen Industrie und Infrastruktur zerstörte. Selbst nach diesem Angriff wurde ein Teil der Rüstungsproduktion noch bis April weiter gefahren.

So unterschätzten die Alliierten z.B. die Bedeutung des Werkes Siegmar für die Kriegsproduktion. Nach Aussagen des United States Strategic Bombing Survey hätte die Zerstörung des Werkes zu einem „kompletten Ausfall des Nachschubes von Panzermotoren“ geführt, wäre Chemnitz schon fünf Monate früher bombardiert worden.

Gern wird bei der Argumentation des zerstörten Chemnitz auch die ideologische Verfestigung der Stadtbevölkerung unter den Tisch fallen gelassen. Im unentwegten Glauben an den Endsieg schlug bspw. der damalige Chemnitzer Schulamtsleiter Dr. Dieterle vor, Schüler als Luftwaffenhelfer einzusetzen. Dies geschah Tage vor der offiziellen Ausrufung des „Totalen Krieges“ durch Goebbels.

Im Jahre 44 folgte eine Reihe von Massenveranstaltungen. Es versammelten sich zum Hitlergeburtstag 9000 Frauen und Männer am Adolf-Hitler-Platz – dem heutigen Theaterplatz – um dem „Führer“ ihre Ergebenheit zu demonstrieren.
Das im November 44 abgehaltene SA-Standarten-Wehrschießen war mit 16000 teilnehmenden Männern gut besucht. Die größte Veranstaltung fand am zwölften November 44 zur allgemeinen Vereidigung des Volkssturms statt, um Zitat: „dem Führer des Großdeutschen Reiches, Adolf Hitler, bedingungslos treu und gehorsam“ zu dienen. Diesem Aufruf folgten nicht nur ein paar wenige – es kamen „einige zehntausend Menschen“.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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16.02.2011 09:01 Uhr von gugge01
 
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Ja, wird wieder lustig! Im letzten Jahr wirkte der offizielle Aufzug der Anständigen mit unserer Bürgermeisterin (nun ja, wenn nicht unbedingt an der Sitze aber dennoch im ersten Drittelt) was gequält und verloren zwischen all den gelangweilten Polizisten.
Als dann in der zweiten Halbzeit die NPD mit den Landsmannschaften und den Freien Kameradschaften ihren Auftritt hatten wirkte die „Anitfa“ auf der linken Spielfeldseite etwas desorientiert und verschüchtert. Das lag vielleicht daran das die Polizei das einzige Publikum stellte, die recht Spielfeldseite deutlich überbesetzt war und die Absperrung zwischen beiden Seiten sich eher sparsam gestaltete. So oder So war es ein eher Unterhaltsammer und friedlicher Abend. In der Nacht haben einige der (ja wer wohl) versucht ein paar Autos anzuzünden was aber an der völligen Humorlosigkeit der Landespolizei gescheitert ist!

Und zur Geschichte noch folgendes:
Der Angriff von Februar war glücklicher weise nicht so verheerend wie geplant, da ein Boden naher Sturm die Bobenlast von den Wohngebieten weg in einen Wald abgetrieben hatte.
Also wen ihr Sondengänger mit Totessehnsucht kennt, ich kenne gute Stellen für „Russisch Rollet“ Grabungen!
Der Angriff vom 5 03 1945 richtete sich im wesendlichen gegen zivile Ziel in der Innenstadt die völlig zerstört wurde. Mit getroffen wurden einigen kleinerer Betriebe und vor allen die Hartmannwerke, was eigentlich keinen wesendlichen Einfluss auf die Haupt-Rüstungsproduktion hatte. Die Trefferlage auf dem Schienennetz war auch eher oberflächlich und konnte nach wenigen Stunden ausgeglichen werden. Die Produktion der Panzermotoren war zu keinen Zeitpunkt technologisch beeinträchtigt, der Verlust an Menschleben war jedoch beträchtlich.
Wozu sollten auch die Amerikaner die Werke auch zerstören. Schließlich wollte man die Produktionsanlagen noch schnell plündern bevor die Russen das Gebiet überrennen.
Besonderer Begehrlichkeiten dabei waren die Konstruktionsbüros der Maschinenfabriken und die der Autounion, das hatte aber nur rein kommerzielle Gründe. Das Hauptbonbon aber war in den Wandererwerken zu finden. Nein nicht die Fahrräder sondern die letzte Generation vollautomatischen Nachrichten Ver -und Entschlüsselungssysteme.
Ja Pech gehabt, alle Baumuster, Unterlagen und Fertigungsvorrichtung sind vorher von der SS übernommen und in die Nachfolgestandorte überführt worden. Außer einigen Verwaltungsnotizen und Fotos konnte nichts „geborgen“ werden. Wenn man diesen Glauben darf war das System sogar noch leitungsfähiger als das spätere russische „ALMAS“.
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16.02.2011 10:43 Uhr von gugge01
 
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Eins noch: Chemnitz war niemals „Kategorie EINS“ Ziel der Anglikaner da alle Rüstungsproduktion in der Stadt eher nachrangiger Natur war und keine einmaligen Produkte dabei waren.
Mit anderen Worten die Bombardierung war nur eine verwaltungstechnische Formalität in Kampf und die Demokratie, Freiheit und Börsen-Aktien.

Neben der Motorenproduktion (Kfz/Flz/MkM) ist vor allen die PKW / Nfz Fertigung zu nennen weiterhin wurden Teil-Komponenten für Handfeuerwaffen und alle anderen Arten von Rohrwaffen gefertigt. Weiterhin Feinmechanikkomponenten für so ziehmlich alle Anwendungen.

Als einziges wesendliches „komplettes“ Rüstungsprodukt kann die Geschosswerfer Produktion des „Wirkmaschinenbaus“ gelten aber die wurden mit geringem Aufwand an vielen Sandorten gefertigt. Es sei den Uniformen, Planen und Fallschirme gelten als absolut kriegsentscheidend.
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16.02.2011 15:07 Uhr von ElChefo
 
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usambara: "Gern wird bei der Argumentation des zerstörten Chemnitz auch die ideologische Verfestigung der Stadtbevölkerung unter den Tisch fallen gelassen."

Klar. Ganz Chemnitz bestand nur aus glühenden Nazis. Genauso wie Duisburg, Köln, Bochum, Essen, Dortmund, Dresden, Berlin und viele andere andere auch, die Bomber Harris am liebsten komplett ausgelöscht hätte.

Wie war das noch mit Stuttgart? Eine Stadt weniger wegen Kugellager-Fabriken?

Und die Produktion hätte ja auch gar nicht nach Nürnberg verlegt werden können während Friedrichshafen den Ausfall erstmal kompensiert hätte?

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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16.02.2011 21:36 Uhr von XFlipX
 
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"Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs.." LOL: Wenn du schon per Copy und Paste arbeitest, dann bitte auch Quellen angeben.

Die Sachen von Wikipedia waren ja noch ganz annehmlich aber der Rest komplett kopiert aus einer linksextrmistischen Quelle, die noch dazu zur "Roten Hilfe" verlinkt. Ein Verein der bundesweit von Verfassungsschutz beobachtet und als linksextremistisch eingestuft wird.

Wo manche Leute sich nur herumtreiben... LOL

XFlipX
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17.02.2011 12:26 Uhr von fardem
 
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@ usambra: "Klar. Ganz Chemnitz bestand nur aus glühenden Nazis. "

schau die die entwicklung bei den Wahlen an - jedes jahr wählt Chemnitz vermehrt Rechts....

sollte so nicht ausser acht gelassen werden wo die tendenz hingeht...

[ nachträglich editiert von fardem ]
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17.02.2011 20:02 Uhr von XFlipX
 
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jedes jahr wählt Chemnitz vermehrt Rechts..LOL: Die NPD ist mit einem Sitz im Stadtrat vertreten, dem gegenüber steht die PDS - ähm die Linke - mit 14 Sitzen als zweitstärkste Kraft....

"sollte so nicht ausser acht gelassen werden wo die tendenz hingeht..."

Eben, die Türken haben die Rechtsextremisten von der MHP mit über 70 Sitzen ins türk. Parlament gehievt. Das sollte man wirklich nicht außer acht lassen...LOL

XFlipX
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17.02.2011 21:27 Uhr von ElChefo
 
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fardem: Das Zitat stammte von mir, also beziehe ich das mal auf mich.

Natürlich ist eine solche Wählerschaft bedenklich, allerdings ist jedem seine Kreuzchen auf dem Wahlzettel freigestellt. Ebenfalls: Nicht jeder NPD-Wähler ist ein "glühender Nazi". Genauso wie nicht jeder "LINKE"-Wähler ein Kommunist a.k.a. Sarah Wagenknecht ist.

Erst recht rechtfertigt das kein Flächenbombardement von zivilen Zielen oder gar wahlloser Weise ganzer Städte. Seltsamerweise argumentiert sich damit sehr einfach, wenn es um Tanklaster in Kunduz geht. Sobald es aber um deutsche Städte voller Nazi-Horden geht, ist das wieder voll tutti?

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