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Flüchtlingswelle: Keine Tunesier nach Deutschland

Aufgrund der großen Flüchtlingswelle, die momentan aus Tunesien über Süditalien hereinbricht, äußerte sich nun Außenminister Guido Westerwelle im ZDF, dass in Deutschland in absehbarer Zeit kein Platz für die tunesischen Flüchtlinge sei. Migration schaffe nämlich nicht alle Grenzen Europas ab.

Weiterhin sollte die wirtschaftliche Lage Tunesiens verbessert werden, um das eigene Land für die Flüchtlinge wieder attraktiv zu machen. Innenminister Thomas de Maizière forderte hingegen, die Tunesier auf verschiedene südeuropäische Länder zu verteilen und nahm zugleich Italien in die Pflicht.

Dazu sagte De Maizière, dass große EU-Mitglieder wie Spanien und Italien deutlich weniger Migranten Asyl gewähren würden als z. B. kleinere Länder wie Belgien oder Schweden. Politiker von SPD und den Grünen befürworteten hingegen die Aufnahme der Flüchtlinge in der BRD.


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WebReporter: Julrond
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Flüchtling, Guido Westerwelle, Tunesien
Quelle: www.heute.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2011 22:18 Uhr von Glimmer
 
+1 | -23
 
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15.02.2011 22:52 Uhr von Lyko
 
+18 | -2
 
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@ Glimmer: Wenn der Westerwelle sagt: NEIN die kommen nicht
die Grünen und die SPD sagen: JA die sollen kommen


dann wird der Herr Westerwelle schnell mehr als 4% erreichen.
Nicht weil er so beliebt ist... sondern weil die anderen sich schön Eigentore schießen.
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15.02.2011 23:27 Uhr von Friedbrecher
 
+9 | -0
 
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@Glimmer: "dass tunesische Wirtschaftsflüchtlinge nach Deutschland kommen."

Wenn ich mich recht erinnere, ist der Status Wirtschaftsflüchtling im deutschen Recht kein Grund für die Bewilligung eines Asylantrages.
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15.02.2011 23:52 Uhr von usambara
 
+1 | -4
 
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Akademiker zu 60% deren Abschluss hierzulande nicht anerkannt wird.
Die EU sollte den Menschen vor Ort helfen mit Krediten für Unternehmensgründungen.
Aber statt dessen lässt die EU eine paramilitärische Polizeitruppe auf die Flüchtlingen los.
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16.02.2011 08:03 Uhr von Glimmer
 
+0 | -5
 
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@Friedbrecher Es gibt zu wenige Asylbewerber. Deshalb wollen manche Politiker die Kriterien aufweichen, damit die ganzen Asylbewerberheime nicht leer stehen.

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