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Aufnahme von Livestreams aus Onlineradios via Flatster ist legal

Das Landgericht Berlin hat die Klage eines Rechteinhabers gegen die Musikfindemaschine Flatster abgewiesen. Der Kläger war der Ansicht, dass der Dienst das Urheberrecht verletzt. Er forderte daher Unterlassung und Schadenersatz.

Das sahen die Richter anders: Bei dem Dienst laden Nutzer eine Software auf ihren Rechner. Diese hilft ihnen, in Onlineradios gewünschte Musikstücke zu finden. Bei einem Treffer wird automatisch eine Verbindung zwischen dem Radio und dem Rechner des Nutzers aufgebaut.

Allerdings ist für eine Aufnahme eine Interaktion des Nutzers notwendig. Das war für die Berliner Richter der entscheidende Punkt. Schließlich sei eine Kopie für private Zwecke grundsätzlich erlaubt. Erstellt diese der Nutzer, ist der Diensteanbieter - in diesem Fall Flatster - nicht verantwortlich.


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WebReporter: sglietz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Klage, Radio, Aufnahme, Livestream
Quelle: www.zdnet.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2011 13:12 Uhr von snowdust
 
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Legitimierendes Urteil auch für andere Anbieter ? Softwareanbieter mit ihren Produkten, wie Phonostar, Radiotracker, Screamer Radio, Stationripper, WinAmp usw., bei denen man Songs gezielt, selektiv oder rein auf Zufall per Internetradios mitschneiden kann, werden auch aufhorchen.
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15.02.2011 13:42 Uhr von dj-corny
 
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@snowdust: Bei den von dir aufgezählten Playern bzw Recordern gab es eh keine Legalitäts-Debatte, da diese grundsätzlich eine Interaktion des Nutzers erfordern und das mitschneiden von Radiostreams schon vor einigen Jahren von verschiedenen Gerichten als legal bewertet wurde.

In diesem speziellen Fall ging es darum, ob Flaster automatisch (also ohne zutun des Nutzers) die Streams mitschneidet und speichert... Wäre dies der Fall gewesen, würde es sich tatsächlich um eine Urheberrechtsverletzung handeln... Dem ist aber nicht so, also alles in Butter
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15.02.2011 15:08 Uhr von EvilMoe523
 
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Mit welchem Argument, sollte man das Aufnehmen von Musik auch verbieten, was schon seit dem Aufnehmen der Songs aus dem Radio auf Kassette legal war.

Aus wirtschaftlicher Sicht (wohlgemerkt) fände ich das Kopieren der Mp3 von Seiten wie YouTube viel fraglicher. Als Endnutzer begrüße ich es natürlich :)

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