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Polizeigewerkschaft fordert absolutes Alkoholverbot für Autofahrer

Die Polizeigewerkschaft ist der Meinung, dass die Absenkung auf 0,5 Promille für Autofahrer im Jahr 2001 die Verkehrssicherheit erheblich erhöht hat. Deshalb sei ein striktes Alkoholverbot im Straßenverkehr notwendig, wenn man die Unfallzahlen weiter senken wolle.

Ein weiteres großes Problem sei die zu hohe Promille-Grenze bei Fahrradfahrern. Hier gilt eine Fahruntauglichkeit erst bei 1,6 Promille. Bei Unfällen, bei denen Alkohol im Spiel war, waren im Jahre 2009 25 Prozent der Beteiligten Fahrradfahrer, sagte der GdP-Vize Frank Richter.

Bisher gilt in Europa die 0,0 Promille-Grenze für Rumänien, Estland, Kroatien, Ungarn, in der Slowakei und in Tschechien. In Deutschland gilt dies für Fahranfänger bis 21 Jahre. Bei etwa 12 Prozent aller Unfälle spielt Alkohol eine Rolle.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Autofahrer, Alkoholverbot, Polizeigewerkschaft, Promille-Grenze
Quelle: www.heute.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2011 10:13 Uhr von Inc.
 
+17 | -4
 
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1.6 Promille auf dem Rad ? Wow, dass wußt ich nicht.

Aber um ehrlich zu sein halte ich nicht viel von einer 0,0 Promille-Grenze. Das würde mir das Feierabendbier mit Freunden versaun. Es sollte halt bei einem Bier bleiben dann find ich es ok.
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15.02.2011 10:33 Uhr von cpt. spaulding
 
+2 | -2
 
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auf liveleak: gibt´s auch ein video in dem ein engländer auf ´ner abgesperrten teststrecke mit einem fahrlehrer fährt. die gleiche strecke dann nochmal nach einem joint. mit überraschendem ergebnis! http://www.liveleak.com/...
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15.02.2011 10:42 Uhr von Serverhorst32
 
+21 | -3
 
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Auch eine generelle Ausgangssperre wird gefordert! Die Polizeigewerkschaft ist nämlich außerdem der Meinung, dass wenn die Bürger ab 22:00 Uhr nicht mehr auf die Straße dürfen, dann können Nachts weniger Straftaten verübt werden.

Da man die Zahl der Straftaten weiter senken möchte, wird eine Ausgangssperre in Erwägung gezogen.

In vielen Regimen auf der ganzen Welt haben sich Ausgangssperren bereits als äußerst erfolgreich erwiesen.
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15.02.2011 11:21 Uhr von Rammel
 
+2 | -1
 
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Bei 12% aller Unfälle ist kein Alkohol im Spiel: Bitte solche wesentlichen Details korrekt wiedergeben:

Es ist eine SCHÄTZUNG des Auto Club Europa, dass sich von den Verkehrsunfällen mit TODESFOLGE in den vergangenen 10 Jahren ca. 12% unter Akoholeinfluss ereigneten.

Die Alkoholisierung kann zudem auch die Nicht-Verursacher des Unfalls betreffen und die Statistik so ein wenig verfälschen. Was kann z.B. ein betrunkener dafür, wenn ihm an der roten Ampel jemand auffährt?!


Insgesamt liegt der Anteil der sich unter Alkolheinfluss ereigneten Unfällen sicherlich im Bereich von unter 1% bis 2% - natürlich ist auch dies schon zu viel!

[ nachträglich editiert von Rammel ]
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15.02.2011 11:22 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -5
 
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Und ich fordere Weniger Haluzinogene im Gras der Herren, die da rumfordern.

0,0 Promille - wie will man denn das einhalten?
Wenn ich Abends 3 Bier gekippt hab - wie viel hab ich dann morgens noch? Vielleicht, weil da noch ein paar Schnäpse dabei waren noch 0,1 - und dann?
Krankfeiern (Blaumachen) oder illegal zur Arbeit?
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15.02.2011 12:02 Uhr von Hummerman
 
+4 | -6
 
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@rubberduck09: Einfach keinen Alkohol trinken, wenn du mit dem Auto fahren musst, so einfach ist das.
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15.02.2011 12:53 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -0
 
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Es gibt einen gewaltigen Unterschied ob ich vom Rad falle oder ob ich jemanden mit 80 kmh im Auto umniete.

Ich bin am Steuer für 0,1 aber nicht an der Lenkstange ^^
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15.02.2011 13:00 Uhr von NilsGH
 
+3 | -2
 
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Diese Forderung ist Kacke im Quadrat: Gerade mit ihrer Statistik schießt sich diese Gewerkschaft doch ins eigene Knie.

Wie bereits erwähnt sind es "nur" 12 % ... zudem eine "Schätzung". Die Zahl wird wohl faktisch noch wesentlich unter der 10 % Marke liegen.

Die Polizei sollte sich mal um die wirklichen Probleme im Straßenverkehr kümmern.

Sind das die Alkoholfahrten? Nein!
Sind das die raubrittertumsähnlichen Radarfallen, die seltsamer Weise nie an echten verkehrsteschnischen Brennpunkten, sondern in 95 % der Fälle an langen geraden Strecken ohne Kreuzung, Zebrastreifen und sonstigen Problemstellen stehen? Nein!

Es sind beispielsweise die LKW-Fahrer, von denen KEINER, absolut keiner den Abstand und viele nicht mal die Geschwindigkeit einhält/einhalten.

Zudem sollten gerade auch auf Autobahnen wesentlich häufiger die "Schleicher" belangt werden. Auf einer Teilstrecke, auf der die Geschwindigkeit nicht begrenzt ist ist auch mal mit einem schnellen Auto auf der Überholspur zu rechnen! Interessiert das Tante Lieschen im Fiat Punto? Ach was ... lieber wird da mal mit 90 ein LKW über zwei Kilometer überholt. Vorher natürlich ohne Blinker einfach rausgezogen. DAS meine lieben Leute sind Verkehrsgefährungen.

Da sagt seltsamer Weise niemand etwas. Im Gegenteil. Knallt dann einer der ordnungsgemäß überholt in das Auto des lieben Tantchens ist er ein Raser. Das ist derart lachhaft ...

Nein, ich bin kein Raser, nur weil ich auf einer nicht beschränkten Teilstrecke der Autobahn, auf der zudem nicht viel Verkehr ist, mal mit 160 oder 180 unterwegs bin. Das ist erlaubt! PUNKT!

Also ihr lieben "Superbullen" ... nicht nur am Drive-In vom McDoof stehen und Burger ordern, um bei der Radar-Abzocke was zu futtern zu haben! Auch mal was arbeiten!

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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15.02.2011 14:18 Uhr von C^Chris
 
+3 | -0
 
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Wenn es hilft, wieso nicht. Alk und Auto fahren passt für mich eh nicht zusammen.

Ich denke die Absenkung auf 0.2 - 0.3 Promille wäre ein Anfang.

Ich kenne leider auch Leute die unter Alkoholeinfluss Auto fahren und sagen bei mir passiert doch nichts. Meistens sind sie auch noch zu tiefst beleidigt wenn man sich weigert bei ihnen zu fahren.
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15.02.2011 15:23 Uhr von oollii
 
+2 | -0
 
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@ Dracultepes: Es gibt da keinen Unterschied. Auch als Radler nehme ich am Strassenverkehr teil und kann andere Gefährden. Es kann ja auch sein, das ein Autofahrer einem alkholisierten Radfahrer ausweichen muss und dadurch einen Unfall verursacht. Abgesehen davon geht es eher um die geistige Eignung wenn man Betrunken am Strassenverkehr teilnimmt, egal ob mit Auto oder Fahrrad. Gleiches Recht für alle Verkehrsteilnehmer. Ich kann auch nicht sagen, das eine 9mm andere Verletzungen erzeugt als ne 45mm Pistole und dann ein anderes Strafmaß anwenden. Denk mal drüber nach.
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15.02.2011 16:22 Uhr von Garlic
 
+1 | -2
 
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So ein Quark! Also bei aller Abneigung gegen besoffenes Autofahren, aber man wird ja wohl noch Abends noch irgendwo was Essen gehen können und ein Bier oder ein Glas Wein dazu trinken können. Als nächstes soll man vorm Autofahren nicht vögeln, weil man dann zu Müde ist und sich nicht auf den Straßenverkehr konzentrieren kann. Das ist wiedermal nichts anderes als Bürokratenfaschismus. Die sollen ihrer Mamma was vorschreiben und die Leute in Ruhe lassen.
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15.02.2011 23:58 Uhr von Ottokar VI
 
+0 | -0
 
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Die aktuelle Regel hat sich bewehrt: Selbst die Polizeigewerkschaft gibt zu, daß sich die aktuelle Regelung bewährt hat. Also, was soll das Gerede um hätte würde wenn?
Es läuft prima, also so lassen. Alles andere ist Spekulation.

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