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GDL: Ab Montag könnte ein neuer Bahnstreik drohen

Claus Weselsky, Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokführer, wies nun darauf hin, dass der Start von Streiks noch nicht feststehe. Er widerspricht somit einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung".

Allerdings treffen sich am Mittwoch in Berlin etwa 1.000 Lokführer zu einem Protesttag. Von daher ist davon auszugehen, dass schon ab nächster Woche Montag mit Arbeitsunterbrechungen der Lokführer zu rechnen ist.

Weselsky wollte sich allerdings nicht festlegen und führte aus, dass sich zeigen werde, was passiere. Die GDL verfolgt das Ziel, einen Branchentarifvertrag für alle Lokführer in Deutschland zu schaffen. Dabei ist es egal, ob die Firmen zur Deutschen Bahn gehören oder nicht.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Protest, Streik, Lokführer, GDL
Quelle: de.news.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2011 10:16 Uhr von RycoDePsyco
 
+5 | -6
 
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Find ich OK: Finde ich OK.

Streiks behindern zwar den Öffentlichen Verkehr, aber gestreikt wird ja immer nur dann wenn es gemeinsam keine Einigung gibt.
Und dies kommt meist von der Gegenseite.
Im Vergleich zu Frankreich sind wir hier noch Harmlos, eher die Gäste akzeptieren dies sehr wenig. Jeder ist nur auf sich bedacht.
Mal abgesehen, dass das Chaos an den Bahnlinien dann von den Chefs gewollt ist um gegen die Gewerkschaft zu schikanieren und nieder zu machen, sowie das Volk, dass das auch noch mitmacht und glaubt zu hetzen.

mfg
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15.02.2011 10:29 Uhr von Joe_Phoenix
 
+0 | -7
 
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Also wenn die Bahn jetzt auch noch streikt, reichts mir! Ich fahre jedes Wochende regulär 14 Stunden Zug, in letzter Zeit häufig 1 bis 3 Stunden mehr. Wenn jetzt auch noch ganze Züge ausfallen, steige ich aufs Flugzeug um! Die Bahn findet doch immer Ausreden um Verspätungen zu rechtfertigen.

Allerdings kann ich jeden Angestellten der Bahn verstehen, die bekommen definitv zu wenig Geld, für die ganzen Beschwerden, welche sie sich anhören müssen.

Hmm wie wäre es mit Privatisierung? Dann MUSS die Bahn nämlich etwas tun ;)
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15.02.2011 11:20 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -2
 
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Lol: erst heulen alle rum dass die Privatisierung scheisse ist weil an allen ecken und Kanten gespart würde um rentabel zu sein. Und jetzt soll auf einmal die Privatisierung der Heilsbringer sein. Ich lach mich weg

[...]Allerdings kann ich jeden Angestellten der Bahn verstehen, die bekommen definitv zu wenig Geld, für die ganzen Beschwerden, welche sie sich anhören müssen.[...]
Zum Glück werden die ja auch für ihre Arbeit bezahlt und nicht für irgendwelche Beschwerden die sie sich anhören "müssen"

@RycoDePsyco
[...]Streiks behindern zwar den Öffentlichen Verkehr, aber gestreikt wird ja immer nur dann wenn es gemeinsam keine Einigung gibt.
Und dies kommt meist von der Gegenseite.[...]
An Streiks sind in der Regel beide Seiten gleichermaßen beteiligt :)
Die Gewerkschaft weil sie auf deubel komm raus was durchdrücken will und der Arbeitgeber wil er nicht mehr zahlen will oder kann

Sollens ie ruhig streiken. Ob die Bahn jetzt wegen nem Streik ausfällt oder wegen ner anderen Verspätung kriegt ja eh keiner mit
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15.02.2011 11:21 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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@Joe_Phoenix: Die Bahn MUSS nichts tun, oder kennst Du eine Alternative zur Fortbewegung auf Schienen? ;)
Klar gibts das Auto oder Flugzeug, aber gerade in dem Bereich Schienen ist eben die Bahn "uneinnehmbar"
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15.02.2011 11:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -5
 
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Dafür habe ich kein Verständnis die Lokführer treffen mit ihren Streiks immer die gesamte Bevölkerung und das nutzen die auch aus.
Ich hatte noch nie einen Job mit Tarifvertrag und viele andere haben den auch nicht. Wo andere bis zu ihrem 50. Lebensjahr schon 4mal den Job wechseln mussten reiten die Lokführer auf einem Tarifvertrag herum und glauben sie seien in einer einmaligen Sonderstellung. Wem das Gehalt nicht passt kann auch mal den Job wechseln, so wie ich und andere auch. Dann muss ein Lokführer eben mal als Quereinsteiger in ein besseres Berufsumfeld wechseln. Können Millionen andere auch und tun dies sogar.
Andere bilden sich neben ihrer Berufstätigkeit auch weiter um in andere Berufsbilder aufzusteigen. Das habe ich getan, das tun andere auch.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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15.02.2011 13:24 Uhr von Christian82
 
+2 | -1
 
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@Thomas Hambrecht: Genauso sieht es aus!
Stimme deiner Aussage 100%ig zu.

Wenn denen was nicht passt, denken die sofort an Streik.
Millionen von Arbeitslosen würde sich wünschen, so einen Job zu haben!
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15.02.2011 14:52 Uhr von NGC4755
 
+0 | -0
 
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Bei mir in Berlin: kommts mir so vor als ob die seit 3 Jahren Streiken.
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19.02.2011 14:46 Uhr von spamsucks
 
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@thomas&christian: nur weil ihr zu faul seid für bessere arbeitsbedingungen einzutreten dürfen das andere auch nicht?

zum glück gibts nicht nur so leute wie euch, sonst gäbe es immer noch den 16-stunden-tag bei einer 7-tage-woche.

streiks müssen nun mal weh tun. über transparentehochhalter lachen doch die führungsetagen der unternehmen nur.

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