Arnsberg: Peta deckt massive Tierquälerei auf
Durch einen Informanten wurden Peta-Ermittler am 3. Februar in Arnsberg-Hüsten auf eine massive Tierquälerei an über 100 Tieren, unter anderem an Kaninchen, Hühnern, Enten und Gänsen, aufmerksam gemacht. Die Stallanlagen waren akut einsturzgefährdet und seit Ewigkeiten nicht mehr ausgemistet worden.
Die Ermittler fanden insgesamt 59 Hühner, 34 Kaninchen, 25 Enten sowie sechs Gänse vor, die zum Teil zwischen ihren toten und verwesenden Artgenossen vor sich hin vegetieren. Außerdem fanden die Ermittler Fell und Köpfe geschlachteter Kaninchen, mittendrin hunderte von Ratten.
Es wurde umgehend Anzeige gegen den Besitzer erstattet, jedoch sieht das Veterinäramt keine Möglichkeit, dem Halter ein Tierhalteverbot auszusprechen, da sich der Mann innerhalb der Grenzen einer Ordnungswidrigkeit bewege. Die Peta aber will an der Sache bleiben und eine Strafanzeige stellen.