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Stuttgart - Ehemaliger "Bild"-Journalist will gegen RAF-Mitglied aussagen

Nils von der Heyde, ehemaliger Chefredakteuer der "BILD"-Zeitung, hatte ein enges Verhältnis zum ehemaligen Leiter des Verfassungsschutzes, Christian Lochte (verstorben 1991). Nun offenbart Heyde Inhalte von Telefonaten, die Verena Becker als Haupttäterin bei der Ermordung von Siegrfried Buback bezeichnen.

Zwar fehlen die Zeugen dieser Telefonate, doch die Ereignisfolgen lassen die Darstellung nicht unwahrscheinlich wirken. Heydes Hauptaussage ist, dass Verena Becker zwar Haupttäterin war, aber vom Staat gedeckt wurde, da sie schon viel früher als bisher bekannt mit dem Staat kooperiert habe.

Heyde will nun in Stuttgart im Prozess gegen Verena Becker für eine Aussage zugelassen werden. Er steht auch mit dem Sohn des ermordeten Generalbundesanwalt Siegfried Buback in Verbindung, der Verena Becker schon länger für die Täterin hält, die die tödlichen Schüsse abgab.


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WebReporter: sarazen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bild, Stuttgart, Mitglied, Journalist, RAF
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2011 20:07 Uhr von sarazen
 
+8 | -0
 
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sollte: Verena Becker bereits 1976 für den Verfassungsschutz gearbeitet haben, also sich selbst dafür angeboten haben und am Attentat am 7. April 1977 in Karlsruhe auf Buback und seine beiden Begleiter als Haupttäterin beteiligt gewesen sein, dann fragt man sich ja, wie es überhaupt zu der Tat kommen konnte.
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14.02.2011 20:09 Uhr von el_padrino
 
+4 | -2
 
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wer sich: etwas mit dem thema beschäftigt wird sehen,dass es einige ungereimtheiten zum thema raf gibt. wie auch in italien mit den roten brigaden. spielbälle der 2 machtblöcke von damals.
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14.02.2011 20:40 Uhr von anderschd
 
+5 | -1
 
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Das wundert nicht. War doch Springer eines der Ziele. Zurecht, möchte man meinen.
Wenn auch die Methoden zuweilen etwas derb waren.
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15.02.2011 11:12 Uhr von Seridur
 
+3 | -0
 
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suendenboecke: kein richter/staatsanwalt wuerde sich einen dreck drum scheren, wenn ein mord nach so langer zeit noch unaufgeklaert ist. das ist doch alles nur selbstdarstellung von leuten mit einem unglaublichen geltungsbeduerfnis.
von der heyde behauptet also etwas ohne dass es dafuer indizien oder zeugen gibt? ja...toller grund jemanden evtl als zeugen zuzulassen...es ist doch alles eine farce.
der sollte besser aufpassen, dass ihn nicht die naechste kugel trifft wenn er sich weiterhin so aufplustert.
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15.02.2011 11:36 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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Eigentlich traurig: Da wird mit irgendwelchen höchst zweifelhaften und nochdazu lange toten Quellen eben genau der Mist zurechtgebogen den Michael Buback hören will... Dem geht dabei natürlich geradezu einer ab, tatsächlich ist das Ganze aber nur noch lächerlich.
Dass hier tatsächlich auch noch ein Verfahren läuft ist schlicht und ergreifend bizarr und eine Mischung aus staatlicher Rache und geradezu krankhafter Besessenheit persönlich Betroffener, hat aber mit Recht schon lange nichts mehr zu tun!
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16.02.2011 03:14 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -0
 
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Was ist denn das für ein Kaspertheater? 34 Jahre nach der grauenvollen Tat jetzt den Mund aufmachen um die wirkliche Täterin zu entlarven. Dieser Journalist gehört genauso eingesperrt oder ist der einfach nur Mediengeil geworden?

Die Gerichte sollten ihre Arbeit auf aktuelle Fälle beschränken und diese korrekt verurteilen, als dass sie ihre kostbare Zeit an Vorfällen, die sowieso verjährt sind, vergeuden.

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