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Auswärtiges Amt: IT kehrt zurück zu Windows

Nachdem im Jahr 2001 die Server und 2005 die Clients auf Open-Source-Software umgestellt wurden, kehrte man im Auswärtigen Amt (AA) dem Open-Source-Betriebssystem den Rücken. Notebooks liefen ausschließlich unter Linux und Büro-PCs wurden als Dualboot mit Windows und Linux konfiguriert.

Zwei Jahre nach Umstellung der Clients behaupteten die IT-Verantwortlichen noch, es wäre eine Erfolgsgeschichte, den Umstieg gewagt zu haben. Das Auswärtige Amt wäre das Bundesministerium mit den geringsten IT-Kosten.

Doch nun wird bei der aktuell laufenden Umstellung wieder ausschließlich auf Windows XP / 7 und Office 2010 umgestellt werden. Die Kosten für Anpassung von Software und die Schulung von Mitarbeitern sei zu teuer. Durch die Umstellung erhofft sich das AA eine Steigerung der Mitarbeitereffizienz.


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WebReporter: maximleyh
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, Linux, IT, Betriebssystem, Auswärtiges Amt
Quelle: www.heise.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2011 18:38 Uhr von maximleyh
 
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Ein solcher Umstieg auf Open Source Software sieht im ersten Moment immer unschlagbar Günstig aus. Der Anschaffungspreis für Quelloffene Software ist ja auch günstiger, nur an die Folgekosten und die Mitarbeiterqualifikation wird leider oft nicht gedacht.
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14.02.2011 18:50 Uhr von gamer9991
 
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Doofe Frage, ABER wenn seit 2005 mit Linux gearbeitet wurde, dann werden sich wohl der Großteil der Angestellten damit mittlerweile (hoffentlich) einigermaßen zurechtgefunden haben.

Und jetzt will man wieder auf windows umsteigen?
Mal ganz davon abgesehen, dass es viel kostet, ist es doch wieder eine Umstellung, und bevor man wieder arbeiten kann, muss man doch die Leute wieder umschulen? (Natürlich nicht alle, weil windows privat sicherlich genutzt wird) finde es aber trotzdem nicht gerade sinnvoll, was die da abziehen...
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14.02.2011 20:42 Uhr von MC_Kay
 
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@Terrorstorm: ". Erst recht, wenn man bedenkt, dass die nun alle eine neue Schulung für Office 10 benötigen - das ist, wenn die sich nichtmal an Open Office gewöhnen wollten, überhaupt nicht abwegig, wenn man den neuen Aufbau seit der 2003er (und früherer) Versionen, die die noch kennen, bedenkt."

Daran merkt man schnell, das du nur wenig Ahnung hast. Denn es gibt schon Erweiterungen in 2007 und 2010, die das Menü wie in 2003 und älter aussehen lässt. Es sind dann nur einige Kleinigkeiten die sich von 2003 unterscheiden, aber die sind auch nur maginal.

Edit:
Es könnte nur dann nervig werden, wenn die mit xlsx, docx, etc. rumhantieren und diese Dokumente an Rechner schicken wollen, die diese Formate nicht unterstützen (2003 und älter)
Wenn schon eine Rückumstellung, dann bitte auf Office 2003.

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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14.02.2011 20:42 Uhr von Baran
 
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14.02.2011 20:42 Uhr von svhelden
 
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Integration? Mag ja sein, dass OpenOffice und MS Word für nen privaten Briefeschreiber ähnlich leistungsfähig sind. Aber integriert sich OpenOffice auch nahtlos in ein Open-Source-Pendant zu Sharepoint? Integriert sich Thunderbird (oder sonst ein Open-Source-Mailer) nahtlos in ein Open-Source-Pendant zu Exchange und in OpenOffice? Kann man in Thunderbird sehen, ob der Kollege, der einem eine Nachricht geschickt hat, gerade im Chat verfügbar ist?

Firmen und Behörden haben nun mal andere Ansprüche an Software als private Nutzer. Und die ganzen Open-Source-Projekte sind halt (noch) für private Nutzer optimiert - Serverprodukte, Workflow-Funktionen, Integration verschiedener Systeme - Fehlanzeige.
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14.02.2011 21:56 Uhr von tobe2006
 
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sosoaha: du hast wohl 0!!! plan

wenn du im büro arbetien würdest und spezielle word funktionen brauchst egal ob word, excell oder so wirste irgednwann merken "hey scheiß oo, da gibts die hälfte ja garnich!"

das "normals" das nich auffällt und für zuhause reicht is klar

mal eben schnell nen text schreiben geht fix!!!

ich merk das bei uns an der schule.
wir ham an de berufsschule momemntan noch office 2000 glaub und das muss demnächst ab nächstne jahr glaub ich umgestellt werden und der schulleiter will zu oo welches weils billiger is und weil er der meinung is das eh jeder betrieb das mitlerweile nutzt (was mal absoluit nicht stimmt)..
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14.02.2011 21:58 Uhr von twistermagic
 
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Ich hatte es auch nicht geglaubt: aber ich kann den Wechsel zurück zu Windows absolut nachvollziehen.

Es wird in solchen Debatten immer nur von den Mitarbeitern gesprochen, dabei liegt der Hund ganz woanders begraben.

Wie svhelden schon geschrieben hat, liegen die Ansprüche einer Verwaltung ganz wo anders.

Ich fange einmal bei den Gehaltsabrechnungen an.
Dort gibt es gesetzliche Vorgaben und unzählige Varianten wie der Monatslohn berechnet wird. Gleitzeit, Schichtarbeit, Teilzeit, Rufbereitschaft, Beamter, Angestellter, Bürgermeister, etc. Hier könnte ich mal locker flockig ne ganze Seite voll schreiben.
Softwareanbieter die genau dies alles abdecken können, gibt es maximal 5 Stück in Deutschland. Serverseitig können alle verschiedene Datenbanken und Betriebssysteme anbieten. Clientseitig nicht, da nur mit Windows eine automatische Updatefunktion vorgesehen ist. Desweiteren werden alle unsere Lohndaten übermittelt. Auf die Empfängerseite kann nur über ein Windowssystem bedient werden.

Und wenn wir schon beim Thema sind, jeder neue Personalausweis muss über ein ENTE aktiviert werden. Dieses Terminal kann nur an einem Windowsclient in Betrieb genommen werden, weil der Hersteller das nur für dieses System entwickelt hat.

Was nützt mir da dann ein kostenloses Betriebssystem, wenn meine Software nicht funktioniert.

Ja für private User ist Linux interessant, würde es aber keine funktionierende Software geben und jeder User müsste sich sein OpenOffice selbst programmieren würde es keiner nutzen.

Leider haben hier die ganzen Schreier keine Ahnung von den Anforderungen und haben noch nie als ITler in einer Behörde gearbeitet.

Ich schreibe normal nie Kommentare, aber diesen nullAhnunghaben Schwachsinn den manche hier schrieben, konnte ich nimmer ertragen.
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14.02.2011 22:32 Uhr von Kappii
 
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wenn ich sowas wie: "und für die infrastruktur sollen sie halt RICHTIGE experten einstellen, "

lese, glaub ich immer dass die ganzen "RICHTIGEN experten" hier nur auf shortnews rumsurfen und die Behörden nur Laien einstellen. Es wäre ja unerhört, dass eine Entscheidung die man selber nicht versteht, von Experten erarbeitet wurde.
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14.02.2011 22:55 Uhr von natraj
 
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@Baran: "UNTERSCHIED OPENOFFICE UND MSOFFIcE = 0"

Sowas kann nur jemand schreiben, der "zuhause mit einer Software rumspielen" und "im Büro mit einer Software arbeiten" nicht voneinander unterscheiden kann.
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15.02.2011 00:05 Uhr von shathh
 
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Ist doch klar: Dass die ganzen Ubuntu-Nerds jetzt was von zu dummen Benutzern faseln.
Komischerweise sind bei Linuxproblemen IMMER die Benutzer zu dämlich.

Linux dümpelt seit JAHREN nur rum, eben WEIL man Benutzer nicht ernst nimmt und lieber hochnäsig die Nase rümpft, anstatt ein Frickelfreies System zu bauen.

Aber das wäre ja zu einfach und vorallem würden dann die ganzen Freizeitadmins nicht mehr gebraucht werden, die sich für "Profis" halten, weil sie schon mal was kompiliert haben.

Aber immer schön das Feindbild aufrechterhalten :
Microsoft als böser Kapitalist und Apple als Sekte für Idioten mit IQ <50.
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15.02.2011 01:10 Uhr von Lachendeswiesel
 
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Passendes Zitat: "Linux ist für Leute die Ahnung haben. Windows ist für Leute die keine Ahnung haben. Und Mac ist für die Leute, die sogar für Windows zu blöd sind." (ich glaube er war aus german-bash oder einer ähnlichen seite)
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15.02.2011 02:56 Uhr von MC_Kay
 
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@Lachendeswiesel: "Linux ist für Leute die Ahnung haben. Windows ist für Leute die keine Ahnung haben. Und Mac ist für die Leute, die sogar für Windows zu blöd sind."

Das stimmt so nicht ganz.
Linux ist was für Leute, die glauben Ahnung zu haben aber angst vor Neuinstlalationen und Bluescreens bei Windows haben.
Windows ist für Leute, die eine Neuinstallation nicht scheuen und mit schnellen und einfachen wegen Programme starten wollen, die auch laufen.
Mac ist für Leute, die alles in Farbe und Bunt haben wollen und keinen Plan von Software, Hardware, Preisen, etc. und zu viel Geld haben.

http://www.diepinguine.de/...
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15.02.2011 08:05 Uhr von PeterLustig2009
 
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Ich hatte ernsthaft überlegt hier nen Kommentar: zu verfassen. Aber nachdem ich gesehen habe was hier so geschrieben wird ist es glaub ich hoffnungslos.

Und bevor ich auf sinnlose und uninformierte Windows-/Linux-/Mac-Bashing Beiträge antworte, klink ich mich lieber aus

Viel Spaß noch ihr "Experten"
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15.02.2011 09:56 Uhr von SN_Spitfire
 
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Ich schreib hier auch nur einen Beitrag: Viele können sich diesen Aufwand der Administration von übergreifenden Ämtern einer Stadt und der Administration von mehreren tausend Clients schlichtweg nicht vorstellen.
Da stecken Domänen, Sicherungskonzepte und Netzwerkkonzepte dahinter, von denen ein Laie niemals was verstehen wird. Eine gesamte Userverwaltung auf Domänenbasis unter Linux zu erstellen, verwalten und längerfristig zu administrieren ist schlichtweg aufwendiger als unter Windows. Wer etwas Ahnung hat, wird sich bei zusammenhängenden Domänen, OrgUnits und verteilten Rechnernetzen freuen, dass es Windows gibt. Sowas unter Linux abzubilden ist schlichtweg zu aufwendig und man kann nicht behaupten, dass wenn es mal läuft, auch richtig läuft.
Hinzu kommen dann noch Groupware Systeme (Lotus, SharePoint), MailSysteme (Exchange, Lotus) usw.
Sowas alles unter einen Hut zu bringen unter Linux und es dann auch relativ ausfallfrei und einfach administrierbar zu halten, sehe ich als unmöglich an.
Man kann mich aber gerne eines Besseren belehren.
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15.02.2011 10:31 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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eijeijei: Ist ja mal wieder lustig

Office vs. OpenOffice unterschied JAAAA... natürlich gibt da einen unterschied .. hallo wie soll Microsoft sonst den Preis rechtfertigen? Allerdings kann man diese Unterschiede ausmerzen nur das setzt wissen voraus... das wiederum bedeutet auch Arbeit und die is nun mal teuer

@Sn_Spitfire sorry ich muss dir widersprechen, unter linux ist das betreiben und verwalten von Usern auf Domönenbasis nicht aufwendiger als unter Windows, da Windows allerdings besser Userpotimiert ist (was ich meine ist alles klickibunti man braucht keine Konsole anders unter Linux theoretisch braucht man diese auch nicht praktisch sieht es aber doch anders aus)

zu deiner Groupware Geschichte äh Lotus gibts für Linux nur so nebenbei Sharepoint hat unter Linux ein Haufen alternativen.. Exchange kein Thema .. sogar ausfallsicher ;)... und äh ausfälle sind meistens eher eine Sache dummer Admins nicht des Systems. egal ob nun Windows oder Linux.

Nur das ist das wahre Problem, Microsoft hat alles richtig gemacht mit Windows (auf Vermarktungsebene) und der Umstieg auf Opensource ist nun mal nicht KOSTENLOS wie ständig behauptet wird. Wenn ein Admin jahrelang mit Windows gearbeitet hat muss er auch lernen mit Linux umzugehen das kostet Geld. die User müssen sich umstellen auch das ist nicht immer ganz so einfach

leider muss ich ehrlich sagen, das es mir so erscheint als seist du ein Windows Admin und mit Linux scheinst du dich recht wenig beschäftigt zu haben.

Ich hab verteilte Rechnernetze mit Linux aufgebaut und verwaltet beruflich eins stellt kein Problem dar. ich muss aber auch zugeben würde meine Firma jetzt auf Windows umsteigen müsste ich auch erst einmal hier und da dazulernen

die Betriebssystem Linux und Windows geben sich n icht viel, die Unterschiede sind nicht so riesig wie ständig behauptet wird, das meiste ist eine Sache vom Auge und eigenen Empfinden.

allgemein war die Umstellung der Behörde nicht gut durchdacht, man hat Fehler in der Planung gemacht und bei der Realisierung hätte man da mehr aufgepasst wäre das jetzt nicht so ein Problem.
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15.02.2011 11:10 Uhr von SN_Spitfire
 
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@schwarzerSchlumpf: Du sagst es ja selbst schon.
Das Umlernen ist schlicht und einfach ein Kostenfaktor, der solche Projekte von vornherein wieder in der Schublade verschwinden lässt.
Hinzu kommt die Akzeptanz der Anwender. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass 80% der einfachen Anwender zuhause ebenfalls Windows nutzen, wodurch in Sachen Umstellung und Einarbeitung deutlich weniger Kosten anfallen. Man kann nicht einfach IT-Prozesse planen, durchführen und durchsetzen, ohne vorher auch die Bedürfnisse und das Vorwissen der Anwender zu betrachten.
Genau hier scheinen viele IT-Abteilungen derzeit einfach noch nicht den Schuss gehört zu haben. Bekomme das durchweg aus mehreren Unternehmen mit. Die IT drückt einem Anwender etwas aufs Auge, ob es demjenigen passt oder nicht. Dabei muss es sich nicht um sicherheitskritische Dinge handeln. Für mich derzeit eines der größten Probleme zwischen der IT und den Anwendern.
Selbstverständlich kann man im Backup, Netzwerk und Monitoring Bereich auf Linuxbasis umsteigen. Hierfür hat Linux auch definitiv bessere Tools als unter Windows bspw. Allerdings ist hier der Anwenderkreis 1. deutlich kleiner und 2. mit Fachkräften versehen, die sich damit auskennen.
Für die spätere Wartung, Verwaltung, Erweiterung und Nutzung von Anwendungen bist du mit Windows auf der sichereren Seite, als mit Linux.
Aber das führt eben zu diesem Linus vs. Windows gebashe, weswegen ich hier auch nicht weiter drauf eingehe.
Diejenigen, die Linux nutzen wollen, sollen Linux nutzen und die die Windows nutzen eben Windows.
Spätestens beim Controlling wird sich die Spreu vom Weizen dann trennen.
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15.02.2011 11:11 Uhr von PeterLustig2009
 
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@schwwarzerSchlumpf: Mit den passenden linux-Distributionen kann ich heutzutage ebenso ein System administrieren ohne einen Schritt in die Konsole zu machen. Und klickibunti ist mittlerweile auch nciht nur noch Windows vorbehalten. Linux zieht dort schön nach und wem es nicht gefällt kann es auf beiden Systemen problemlos abschalten.

Und Exchange und andere Serverprodukte sind bei passender Administration und Pflege ebenso nahezu ausfallsicher.

Aber wie du schon sagtest, die Unterschiede zwischen Linux und Mcirosoft sind maginal und von daher ist es eine reine Empfindungssache
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15.02.2011 16:42 Uhr von gamer9991
 
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Anhang zu Post1: Also versteht mich bitte nicht falsch, ich bin alles andere als ein Windows Hasser, oder ein Ubuntu Preidiger, aber, und das muss mal gesagt werden, denn einige User schreien laut auf.


Im Gegensatz zu windows ist linux komplett kostenlos. Für Windows7 Home Premium zahlt man z.Z. um die 80 Euronen. Für Linux Distributionen 0 Euro.

Für MS Office 2010 zahlt man 100 Euro und kann es dann 1x verwenden. Für OO zahlt man 0 Euro und kann es beliebig oft verwenden.

Und genau hier liegt der Knackpunkt.
MS hat ein gigantisches Budget. Linux dagegen ein sehr beschränktes Budget, das größtenteils aus Spenden kommt, wenn überhaupt...

"Windows ist viel besser ausgearbeitet"

Wohl logisch, oder nicht? 90%(oder mehr?) der BS sind nunmal Windows, darum wird größtenteils alles dafür konzipiert und zugeschnitten.

Linux ist in den letzen Jahren deutlich Benutzerfreundlicher geworden, aber wo ich persönlich den Fehler sehe ist, dass es einfach vielzuviele Linux Distibutionen gibt.
Zugegeben Kubuntu,Xubuntu, Ubuntu.... haben alle die gleichen Terminal Kommandos und nutzen dasselbe "System" mehr oder weniger, aber dann gibts auch andere Distributionen...

Warum?
Natürlich kann man so eine breite Masse ansprechen, aber es ist genau andersrum. Die Leute werden verschreckt...

Ich für meinen Teil hätte lieber eine kostenpflichtige und gut ausgearbeitete Version von Linux, sagen wir mal einen Nennwert 20 Euro, als 100000000 kostenlose fehlerhafte Distributionen.

Peace out

[ nachträglich editiert von gamer9991 ]
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16.02.2011 13:20 Uhr von SN_Spitfire
 
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@gamer9991: Im Grunde richtig, allerdings machst du den gleichen Fehler wie viele hier, indem sie diese Vorgänge in Großkonzernen nicht kennen.
Du setzt hier eine Preisspanne von Windows 7 zum Vergleich zu einer kostenlosen Linux-Distri.
Klar. Im Privatbereich kannst Du durchaus so argumentieren.
Bei Rechnernetzen mit >5000 und mehr Clients gibt es andere Welten. Hier hast Du feste Kontingente von Microsoft inklusive Support. Teilweise ja auch schon vom Systemlieferanten. Sollte etwas nicht funktionieren, wird nachgefragt, behandelt, gelöst und geliefert. Bei Linux hast du zwar eine große Community, jedoch ist die Frage hier, ob manche Probleme so gelöst werden, wie man es braucht. Da wäre mir lieber, wenn man EINEN festen Ansprechpartner hat, der auch jederzeit uneingeschränkt verfügbar ist.

Hinzu kommt der in meinen augen größte Knackpunkt: Der Anwender

Da Heimcomputer wie oben schon von mir behauptet zu nahezu 80-90% mit Windows laufen, ist eine Umstellung auf Linux und deren Programme schlichtweg nicht managebar. Eingewöhnung, Akzeptanz und Kompatibilität spielen hier die wohl größte Rolle überhaupt bei sowas.
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07.04.2011 19:29 Uhr von Il_Ducatista
 
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Chance: is scho klar dass ma mal von dem veralteten LINUX und openoffice weggeht. Ich biete euch die Chance mit UBUNTU 11.04 und Libreoffice da sit die Zukunft. Der DEBIAN ist ja lahm gegen UBUNTU. Ausserdem offeriere ich euch alles in Form von Virtual Clients mit mit Box und Qemu
WIE WàRS?
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07.04.2011 21:57 Uhr von CHR.BEST
 
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In Unternehmen ticken die Uhren natürlich anders. Geld für Software spielt da i. d. R. auch eine geringere Rolle als andere Faktoren.

Im Grunde sehe ich das aber eh so, daß beide Welten eher nach und nach verschmelzen. Die Desktops bei den Linux-Derivaten werden immer besser, wodurch der Konsolen-Igitt-Faktor, seinen Schrecken verliert während es auf der anderen Seite immer mehr typische Linux-Tools gibt, die ihren Einzug in die Windows-Welt finden.

Was ich an Linux Klasse finde, sind so Dinge wie z. B. der WINE-Emulator, auf dem Windows-Programme direkt unter Linux (kein Dualboot, keine Virtualisierungssoftware) laufen können.
Man kann also MS Office 2003 damit in Linux einbinden und sogar DirectX-Software nutzen - ganz ohne Windows.

MS Windows ist längst nicht so liberal und da hinter Linux auch einfach weltweit mehr Leute stehen, um dieses weiterzuentwickeln, denke ich, daß Linux langfristig das Rennen unter den Betriebsystemen machen wird.

Was die vielen Programmierer und "Bastler" (im guten Sinne) von Linux leider oft vergessen, ist, dass die Mehrheit der Anwender vor allem konsequent leicht zu bedienende Computer und Programme wollen, um überhaupt einen guten Zugang zur Leistung von Hard- und Software zu finden.
Ich denke hierbei spielt es auch keine Rolle, ob ein Mensch nun Computer im Privatbereich, beruflich oder in einer Behörde nutzt.

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