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Forscher: Hacker könnten mit gezieltem Angriff das ganze Internet lahm legen

Wissenschaftler der University of Minnesota sind bei einer Untersuchung der Sicherheit des Internets zu dem Schluss gekommen, dass ein gezielter Angriff auf das Routing-Protokoll des Internets, dieses außer Betrieb setzen könnte.

Das Routing-Protokoll legt im Internet den Weg fest, auf dem die Daten ihren Bestimmungsort erreichen. Moderne Routing-Protokolle, wie das "Border Gateway Protocol" (BGP), reagieren zeitnah auf Veränderungen oder auch auf Ausfälle und berechnen neue Routen und geben diese weiter.

Doch diese Protokolle sind angreifbar. Vor einiger Zeit schon entwickelten drei Männer Namens Zhang, Mao und Wang einen solchen Angriff. "ZMW" gaukelt den Routern vor, dass eine Verbindung nicht online ist. Dadurch werden automatisch andere Routen gesucht. Das Ziel wird nicht mehr gefunden.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Internet, Forscher, Angriff, Hacker, Hacken
Quelle: www.gulli.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2011 11:31 Uhr von ive_beaten_tetris
 
+3 | -2
 
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warum sollten "hacker" das netz attackieren? was hätten sie davon? wenn solch eine schlagzeile mal die runde macht wird es sich garantiert NICHT um nutzer des www handeln
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14.02.2011 12:50 Uhr von SN_Spitfire
 
+5 | -1
 
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Das größte: Problem für die Angreifer wäre hier nur, dass sie es mit dem Internet zu tun haben.
Hier kann man mal nicht einfach kurz den größten RoutingPoint angreifen und diesen "zum Absturz" bringen.
Man muss immer daran denken, dass die "Zombies" in sich weiterhin erreichbar sein sollten, bevor man solch einen Ausfall produziert.
Die Chance, dass so ein Angriff erfolgreich ist, ist daher schon sehr gering.
Große RoutingPoints anzugreifen ist daher in etwa gleichzusetzen mit: "Den Ast absägen, auf dem man sitzt."
Selbst wenn so ein Angriff erfolgreich gestartet werden könnte, wäre es fraglich, ob dieser in so einer Form lange Bestand hätte, da man wie gesagt eine permanente Verbindung zu seinen BotNet-Clients haben müsste, die jedoch über dieselbe Infrastruktur angesprochen werden.
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14.02.2011 13:27 Uhr von str8fromthaNebula
 
+0 | -2
 
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hacker legen das internet lahm: und sind dann "arbeitslos", und dann gehen sie raus sich mit freunden treffen.... sehr schlau
könnte könnte usa könnte auch wieder einfach so n neuen krieg beginnen es könnten auch einfach wahlversprechen gebrochen werden aber hauptsache universitäten haben geld ausgegeben um rauszufinden was hacker könnten
also wem ihr nich die schuld geben könnt wenn es ausfällt is uns allen sehr klar
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14.02.2011 13:35 Uhr von TK-CEM
 
+4 | -2
 
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SN_Spitfire hat Recht . . . . . . . . . . denn das Internet lahm zu legen würde bedeuten, dass sich auch die Lahmleger ausknocken würden. Damit könnte aber der Prozess nicht mit absoluter Sicherheit beendet werden. Von daher ist die sogenannte Erkenntnis dieser Forscher an sich völliger Quatsch. Natürlich könnte man alles automatisieren, aber was für einen Sinn hätte das dann alles? Wäre dann so, als hätten alle ein Auto, aber es gäbe weltweit keine Strassen mehr - irgendwie völliger nonsens.

ABER: ob das Internet in einigen Jahren noch genauso funktioniert wie heute wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Vermutlich werden die Resourcen derart durch Vieren, Hacks und feindliche Angriffe blockiert, dass ein "normales" surfen immer schwieriger wird. Kürzlich wurde bestätigt, dass das Internet um ein vielfaches schneller und leistungsfähiger wäre, wenn die Vieren und Schadsoftware nicht im WEB kursieren würden.

Da es allerdings schon zu einem Volkssport mutiert, Systeme jeglicher Art zu attakieren und lahm zu legen, nur um zu beweisen, dass man besser ist als die Betreiber derselben, scheint der Tag nicht mehr fern, an dem tatsächlich nichts mehr funktioniert. Das aber hat einen völlig anderen Grund (siehe oben).

Schade nur, dass diese Energien auf solchen Unsinn vergeudet werden anstatt mit dem Wissen und den Fähigkeiten positiv aufzufallen und diese Energien zum Nutzen aller Menschen im Dienste der humanitären Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Möglichkeiten gäbe es unendlich.

MfG Admin
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14.02.2011 14:02 Uhr von brezelking
 
+1 | -0
 
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Wie oft hatten wir das schon? Es ist doch schon lange bekannt dass das Internet anfällig für soetwas ist.
Gerade wenn man an die Schwachstellen im DNS System denkt... Das sogar ohne große Kenntnisse, nur durch fehlbedienung eines einzigen Menschen, teilweise nicht funktionierte.
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14.02.2011 14:32 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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@TK-CEM: IPv6 ist zumindest im Ansatz ein Schritt in die richtige Richtung. Kann man dadurch wenigstens ansatzweise gewisse Subnetze, aus welchen Angriffe kommen, zum Teil aussperren.
Inwieweit sich das Internet verändert, wenn selbst jede Kaffeemaschine eine eigene IPv6 erhält, wird man dann ja sehen.
Interessant wird es jedenfalls werden ;)
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14.02.2011 14:35 Uhr von AnotherHater
 
+0 | -1
 
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Was für eine News Ich bezweifel, dass dieser Angriff duchführbar ist. Allein schon das erste Prinzip einer Routing Tabelle "Every router makes its decision alone, based on the information it has in its own routing table." lässt den Angriff unwahrscheinlich erscheinen, da die Fehlinformation sich schneller ausbreiten müsste als die richtige Information, wodurch man eine Unmenge an Fehlinformationen generieren müsste.

Ist man als Kunde eines ISP überhaupt in der Lage die Routen der ISP Router zu beeinflussen? Was ist mit statischen Routen, wurden die in die Überlegung einbezogen? Wie funktioniert die ZMW Attacke? Dazu konnte ich nichts finden.

Im Prinzip ist es doch nur eine Hypothese, die noch nicht einmal in einem entsprechenden Maßstab umgesetzt wurde.

Genau so gloreich wie der "Selbstzerstörungsmechanismus für Internet-Dateien":
http://www.shortnews.de/...
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14.02.2011 15:35 Uhr von TK-CEM
 
+1 | -0
 
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@Spitfire: Interessant - oh ja, das wird es definitiv. Bis sich IPv6 allerdings wirklich überall managebar durchgesetzt hat, wird noch einige Zeit vergehen. Kollegen in der IT, welche zwischen 50 und Rente sind, werden sich wohl das Management und die Berechnung von IPv6-Netzen nicht mehr antun. Damit haben ja sogar ISPs ihre liebe Not.

Leider wird es auch so sein, dass die Urheber von Vieren, Botware und sonstige Schadsoftware sich auch am schnellsten mit IPv6 auskennen. Dann wird eine Kaffeemaschine mit IPv6 auf wundersame Weise vielleicht noch als Bügeleisen zu gebrauchen sein . . . . . ;-)
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14.02.2011 23:17 Uhr von TK-CEM
 
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@Tillamoook: Danke! Hätte es nicht besser posten können, wenn auch die wenigsten wirklich verstehen, was Du damit meinst. Ist eben IT-Insider-Wissen, weshalb ich die News an sich zumindest inhaltlich seitens dieser ominösen Forscher als Nonsens betrachte.

Habe versucht, es so zu formulieren, dass es jeder versteht, aber auch das ist wegen der Komplexität des Themas recht schwierig. Es ist eben sehr leicht, zu polemisieren und zu behaupten, Hacker könnten das Internet lahm legen . . . . . zum totlachen . . . . . ;-)
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15.02.2011 10:00 Uhr von Il_Ducatista
 
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also doch: also doch: für entsprechende Chninesen ist es möglich ein privates Netz für ihr Miltär aufzubauen und das ganz grosse Netz auszuschalten oder dem eigenen Land ein völlig kontrolliertes Netz unterzujubeln

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