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Mannheim: Raser wird mit 235 km/h geblitzt - Erlaubt waren 100 km/h

Auf der Autobahn 6 bei Mannheim hatte es ein Autofahrer besonders eilig. Die Polizei hatte in einem Streckenabschnitt, auf dem eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h herrscht, einen Blitzer aufgebaut.

Die Beamten hatten für ihre Radarfalle wohl das richtige Gespür, denn sie erwischten einen Autofahrer, der mit 235 km/h die Autobahn entlang raste.

Das waren 135 km/h zu viel und wird dem Raser jetzt 600 Euro kosten. Neben vier Punkten in Flensburg muss er auch noch für drei Monate seine Fahrerlaubnis abgeben.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Auto, Mannheim, Geschwindigkeit, Raser, Geschwindigkeitsüberschreitung
Quelle: www.ovb-online.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2011 07:59 Uhr von PeterLustig2009
 
+25 | -2
 
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Krass mehr als doppelt so schnell und nur: 3 Monate Fahrverbot?? Kann ich ja nciht so ganz glauben. Vor allem nicht die 600€ Geldstafe.

Ein Bekannter von mir ist mit 150 km/h geblitzt worden (100 km/h waren erlaubt) und der musste 900€ überweisen weil sie ihm bei einer solch "drastischen" Geschwindigkeitsüberschreitung Vorsatz unterstellt haben.

Und jemand der anstatt 100 km/h mit flotten 235 km/h unterwegs ist zahlt nur 600€??
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14.02.2011 08:21 Uhr von supermeier
 
+11 | -26
 
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14.02.2011 08:29 Uhr von sevenOaks
 
+12 | -7
 
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@super: jepp, das hätte signalwirkung...
außerdem wirds wohl auch ne entsprechende oberklassen-karosse gewesen sein, den zumindest die €´s nicht kratzen.
fahrverbot tut da schon eher weh.

ein jahr fahrverbot wäre auch ne angemessene strafe für die, denen die 600€ nicht wehtun...
strafe muss sein!
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14.02.2011 09:13 Uhr von spatenkind
 
+11 | -8
 
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ich wills nicht gut heißen: aber die genauen umstände kennt man auch nicht. kann ja sein dass es ne autobahn ist die sonst offen ist und dass die polizei extra zum blitzen die beschränkung eingerichtet hat.

und an die die hier 60.000 euro strafe und jahre fahrverbot fordern: wenns euch dann mal durch einen dummen zufall erwischt heult ihr auch wieder rum!
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14.02.2011 09:30 Uhr von PeterLustig2009
 
+6 | -7
 
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@spatenkind: Wie kommst du denn auf die Idee, dass die Polizei extra Tempolimits temporär aufstellen würde um blitzen zu können.

Das wär ja mal super ulkig und würde genau null bringen weil jeder das blitzen anfechten kann.

War aber wohl auf der Autobahn, deswegen wohl nur die "geringe" Strafe.

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, dass jemand der ein Fahrzeug der "Oberklasse" fährt nicht merkt wenn er 600€ Strafe zahlen muss? Gerade in Zeiten wo Leasing und Ratenzahlung als "cool" angesehen wird kauft sich doch jeder 4 ein Oberklasse-Wagen auf Pump
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14.02.2011 09:42 Uhr von SonicBeam
 
+5 | -1
 
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@PeterLustig2009: Das ist in München im Richardstrauss tunnel gang und gäbe.

Der Tunnel ist auf 60 kmh 90% der Zeit gestellt.
Es gibt dann aber phasen da wird er auf 40-50 gestellt obwohl der Verkehr praktisch null ist.
Nach dem Blitzer ist dann allerdings die Geschwindigkeit wieder normal.
Komischer Zufall?

Das hat man halt von der digitalen Verkehrsführung...
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14.02.2011 09:48 Uhr von spatenkind
 
+5 | -1
 
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@ PeterLustig: ich wusste dass das kommt.
ich hab das schon erlebt, auch wenn ihrs nicht glauben wollt. mich hats da zum glück nicht erwischt auch wenns ganz knapp war, aber nen arbeitskollegen. die klage wurde auch abgewiesen weil angeblich arbeiten an der mittelleitplanke vorgenommen wurden. was etwas seltsam ist da freitags die beschränkung noch nicht da war und sonntags war sie schon wieder verschwunden. an dem samstag aber, habe ich da niemanden arbeiten sehen.
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14.02.2011 10:44 Uhr von CrazyWolf1981
 
+4 | -7
 
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Super: so ne harmlose Strafe für so nen Raser? Mich haben sie hier in Mannheim auch geblitzt vor ner Weile. 5 km/h. zu schnell in der 50er Zone. Und für den Witz haben die mit 50 € abgezockt.
Und ein solcher Raser bekommt "nur" 600 € und 3 Monate Fahrverbot? Der hätte mit so ner Einstellung nie den Lappen bekommen. Also abnehmen, 3 Jahre Sperre und dann nochmal wenn überhaupt Führerschein von neuem mit allem drum und dran.
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14.02.2011 10:47 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -2
 
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@SonicBeam und spatenkind: @SonicBeam
Schon mal was von arbeiten an der Fahrbahn oder am Fahrbanrand gehöt. Dafür werden die Geschwindigkeiten immer reduziert

@spatenkind
Weiß ja nicht wie oft du so an einer "Baustelle" vorbeifährst, aber die arbeiten da dann auch nciht 24Stunden am Stück daran. Die fahren da hin, messen alles aus, nehmen vielleicht ein Teilstück ab, fahren in die Werkstatt machen das Ding wieder heile und fahren zurück zum montieren. In der Zwischenzeit haben sie es natürlich nicht hochgesetzt, da die Gefahr immer noch da ist.

Aber klar kann man der "Obrigkeit" vorwerfen sie würden die Autofaher abzocken wollen
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14.02.2011 10:59 Uhr von Radicals
 
+11 | -2
 
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Ich kenne die Strecke. Ist 6-spurig ausgebaut und normalerweise unbegrenzt. Allerdings ist sie zur Zeit auf 100 begrenzt, da auf einer Spur die Fahrbahnmarkierungen fehlen. Das ist aber auch schon seit Monaten so, sieht nicht so aus als hätte jemand ernsthaftes Interesse das zu beheben.
Tempolimit 100 scheint da die einfachere Lösung zu sein und bring durchs Blitzen auch noch Geld ein.
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14.02.2011 11:04 Uhr von elvis22
 
+0 | -2
 
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15kmh mehr und nix wäre passiert deutsche blitzer sind nur bis 250 kmh geeicht und lösen ab 250 kmh nicht mehr aus

sonst find ich die strafe auch zu mild
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14.02.2011 11:08 Uhr von spatenkind
 
+1 | -0
 
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@ judas II und peterlustig: judas: vielen dank, genau das meine ich

peter: also die haben IMMER vorgefertigte teile. da wird nur mal geguckt wieviele neue teile die mitbringen müssen. wenn die wirklich was ausgetauscht hätten dann wären da auch barken gewesen und sicher hätte das länger gedauert als nen samstag.
tatsache ist, wie judas II schon sagte, dass es pure abzocke ist. man erlebt es tagtäglich.
aber die höheren strafen zu fordern find ich lächerlich. jemand der nen mittel oder oberklasse wagen fährt, dem werden die 3 monate fahrverbot schon genug weh tun. 600 euro strafe sind auch nicht ohne.
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14.02.2011 11:44 Uhr von kratz
 
+6 | -1
 
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@Rzipo: Soso, ein Viertel der Schallgeschwindigkeit...
Mir ist noch nie jemand begegnet, der mit einem übergewichtigen Wagen mit 300kmh über eine recht bucklige Autobahn heizt.
Und wenn aktuelle Autos bei hohen Geschwindigkeiten unkontrolliebar wären, hätten wir in Deutschland wahrscheinlich täglich über 100000 Verkehrstote. So schlimm kann es also nicht sein.
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14.02.2011 13:08 Uhr von aaargh
 
+5 | -1
 
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Bevor wir hier weitermachen WARUM war da auf 100km/h beschränkt, wenn jemand ohne Probleme >200 fahren kann?

Die A61 Bingen-Koblenz ist auch so ne dauerbeschränkte Autobahn mit lustigen Wechseln zwischen 100 und 130, da verliert man komplett den Überblick und ist außerhalb der Stoßzeiten absolut unnötig...
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14.02.2011 14:16 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
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@supermeier: Kommt drauf an, wo er geblitzt wurde: Wenn´s nur eine "100 km/h zwecks Lärmvermeidung" war, dann wäre Deine Strafforderung völlig überzogen, weil ja keine Gefährdung stattfand.
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14.02.2011 14:22 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -1
 
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Man beachte: Man beachte, dass immer noch DIE MEISTEN Unfälle NICHT von Rasern verursacht werden, sogar von sog. Schleichern, die noch unter der Richtgeschwindigkeit fahren.
Von den Rasern kommen nur die wenigen spektakuläreren Unfälle. Sterben tun aber bei den anderen Unfällen auch genügend Leute. Kommt nur nicht so groß in die Zeitung.

Mir sind die Raser allemal lieber, denn die kann ich als Normalfahrer wesentlich besser einschätzen. Da weiss ich, wann sie rausziehen und dass sie weg sind, bis ich da bin. Und da weiss ich, dass ich kurz nach rechts Platz machen kann, noch vor dem Lkw, weil sie mich überholt haben werden, noch bevor ich beim Lkw angekommen bin.

Und wie gesagt: Angst habe ich vor den unberechenbaren Idioten um die 110 km/h weit, weit mehr, als vor den paar Rasern.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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14.02.2011 14:23 Uhr von Maniska
 
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Strafe: nach Tagessätzen bemessen.
Bei dem Tempo war es wohl eher eine Nobelkarosse und wer sich so etwas leisten kann und dabei noch derart rücksichtslos im Straßenverkehr unterwegs ist verdient eine empfindliche* Geldstrafe und ein deftiges Fahrverbot. 3 Monate ist doch ein Witz, und kein guter.
*Da "empfindlich" immer relativ ist wäre es nur fair die Strafe am Einkommen zu orientieren.
Bei einem Einkommen von 1200 Euro tun 600 schon weh, bei 12000 zahlt man den Betrag aus der Portokasse.
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14.02.2011 14:34 Uhr von Schwertträger
 
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@Maniska: >...und dabei noch derart rücksichtslos im Straßenverkehr unterwegs ist verdient eine empfindliche* Geldstrafe und ein deftiges Fahrverbot.<

Wer sagt Dir denn das?

Auf der A7 steht mitten auf einer nicht kurzen unbegrenzten Strecke ein 100 km/h-Schild, gültig für ungefähr zwei Kilometer. Da hält sich NIEMAND dran. Alle rücksichtslos?

Nein, denn alle wissen, das Schild steht da, weil das Land nicht für evtl. Schäden am Auto haftbar gemacht werden will, die entstehen könnten, weil es dort leichte Fahrbahnschäden gibt, die nicht geflickt werden mangels Kohle.
Auf wessen Seite liegt da jetzt die Verantwortungslosigkeit?
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14.02.2011 14:39 Uhr von Schwertträger
 
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@RZIPO: >Die Richtgeschwindigkeit ist so eine Art Maximalgeschwindigkeit, die man nicht überschreiten sollte.<

Die Richtgeschwindigkeit ist eine Geschwindigkeit, die man vielleicht nicht überschreiten, die man aber im Interesse eines vernünftigen Verkehrsflusses auch nicht nennenswert unterschreiten sollte.

Und die Schleicher sind die, die hinter einem Lkw hervorkommen, aber nicht beschleunigen, weil die Richtgeschwindigkeit ja eine Richtgeschwindigkeit ist und man sie ja, wie Du selber ja anscheinend auch meinst, nicht erreichen muss, sondern genauso gut den Lkw auch mit 104, 6 km/h überholen kann.
Dass Leute mit 120 km/h da bremsen müssen, ist ja nicht so tragisch, denn mit nur 10 km/h mehr wären die ja eh schon an der oberen Grenze des Vernünftigen angelangt und damit schon halbe Raser.


>Sehe schon, was das Rasen angeht regieren hier nunmal die Triebe und Instinkte, nicht das logische Denken und Argumente.<

Ich habe doch das Argument gebracht, dass man Raser besser einschätzen kann, weil sie ein verlässliches Motiv haben.
Widerlege das doch bitte erstmal, ehe Du von Gefühl und ähnlichem sprichst!

Ich habe aber gleich noch ein Argument:
Leute, die schnell fahren, sind in 99% der Fälle wach und konzentriert. Ich habe noch nie gehört, dass ein sog. Raser durch Duselei oder Abgelenktheit jemanden übersehen hat.



Da Du argumentieren möchtest:

Erzähl mir doch bitte mal, bei welchem Tempo die meisten Unfälle mit Personenschaden passieren!
Bei 50 km/h, bei 70 km/h, bei 100? Bei 200?

Und erzähl mir auch gleich mal, was bei freier Autobahn jemanden vernünftigerweise(!) daran hindern sollte, bspw. 160 km/h zu fahren?

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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14.02.2011 15:10 Uhr von spatenkind
 
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@ RZIPO: "Die Richtgeschwindigkeit ist so eine Art Maximalgeschwindigkeit, die man nicht überschreiten sollte."
FALSCH!!! die richtgeschwindigkeit ist eine richtlinie an der man sich orientieren sollte, das sagt der name schon. man sollte 130 fahren, MUSS aber nicht. 130 wurden mal ausgerechnet als das optimale tempo zwischen flott vorran kommen und energie effizienz. es dient dem ungestörten verkehrsfluss, nicht der sicherheit.

ich vermute mal du fährst nen b corsa, der schafft eh nicht mehr als 130. sonst würdest du nicht so nen mist verzapfen.
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14.02.2011 19:16 Uhr von Schwertträger
 
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@RZIPO: >"Als Richtgeschwindigkeit bezeichnet man auf Straßen ohne (oder mit höherem) Tempolimit eine Geschwindigkeit, deren Überschreitung auch bei günstigen Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen nicht empfohlen wird."<

Völlig korrekt so weit.
Was man aber auch wissen sollte, ist, dass diese Geschwindigkeit bei Annahme einer genormten Verkehrsdichte den größtmöglichen Verkehrsfluss ermöglicht.
Daraus ergibt sich im Umkehrschluss, dass man sie eben auch nicht unterschreiten sollte
(Genauso wenig wie übrigens die 100 km/h auf der Landstraße, was auch mehr und mehr zu beobachten ist).
Aber darauf will ich hier gar nicht raus.


>Nur wäre Allen mal damit gedient, wenn endlich einmal Jedem klar würde, dass man mit 130 per Definition kein rollendes Verkehrshindernis darstellen kann. Es geht einfach nicht.<

Es geht juristisch nicht.
Wenn, dann wollen wir doch bitte sauber bleiben in der Diskussion. :-)
Da es eine juristisch empfohlene Obergrenze gibt, kann jemand, der diese juristisch angegebene Obergrenze einhält, juristisch nicht als Verkehrshindernis sein.
Über eine Praxis, in der eine andere Richtgeschwindigkeit gälte, sagt das nichts aus.


>"Die Überschreitung der Richtgeschwindigkeit ist keine Straftat oder Ordnungswidrigkeit. Bei einem Unfall kann jedoch eine Mithaftung aufgrund einer erhöhten Betriebsgefahr angerechnet werden."<

Ja, sagt aber nicht viel aus, da die Gefährdungshaftung nach Jahren der Arbeit der Versicherungslobby eh so weit ausgedehnt wurde, dass auch bei Einhaltung der Richtgeschwindigkeit aus diversen Gründen Mitschuld angerechnet wird. Da kommt´s auf ein paar weitere Prozent auch nicht an. Ist halt ein juristischer Kunstgriff, um jemandem Schuld zuweisen zu können, der sonst keine hätte außer der, dass gaaanz vielleicht und evtl. nicht auszuschliessen wäre, dass bei geringerer Geschwindigkeit der Unfall nicht passiert wäre.


>Meines Erachtens können wir sogar noch froh sein eine zu haben, denn die Alternative wäre ein absolutes Tempolimit bei 130. <

Mehr oder weniger haben wir hier mittlerweile ein solches.
Unter anderem, weil eben mitten in unbegrenzte Strecken ein 100 km/h Schild gepflanzt wird, an dem man dann blitzt.
Irgendwann pendelt sich der Verkehr bei 140 - 50 km/h ein, genau wie in den anderen europäischen Ländern mit 130 km/h als absolute Grenze auch (selbst der Schweiz).


>wenn ich auf der linken Spur fahre, dann rechne ich prinzipiell immer damit, dass jemand der als PKW-Fahrer hinter einem LKW her fährt diesen auch überholen will.<

Da verschwendest Du bereits einen Großteil Deiner Aufmerksamkeit auf sehr viele seltsame Gestalten, die aus was für einem Grund auch immer hinter einem Lkw bleiben wollen, dies aber nicht vernünftig dadurch signalisieren, dass sie ganz rechts fahren. Aber es geht nicht anders, da hast Du schon Recht.
Auf einer dreispurigen Autobahn sollte dieses Problem allerdings nicht mehr vorkommen, da man davon ausgehen (können) sollte, dass jemand, der diese dritte Spur befährt, auch wirkich die Richtgeschwindigkeit einhält. Praktisch ist aber nicht einmal das der Fall. So viel zum Thema "von der Bache abschminken".
Aber auch das ist irrelevant bezogen auf vorliegendes Thema.

Es ging darum, ob jener Mensch grob verkehrsgefährdend handelte oder "nur" simpel irgendein Tempolimit, egal wie hoch, überschritt.

Und da muss ich eben sagen, dass ich als Mitglied der Gesellschaft niemanden übermässig hart zu bestrafen wünsche, der lediglich ein "tagsüber Tempo 100, damit niemand lärmbelästigt wird" überschreitet. Auch nicht, wenn er es um weitere 100 Stundenkilometer überschreitet.

Anders sieht das aus, wenn jemand mit 60 km/h an einer Grundschule bei Schulschluss vorbeizimmert,

Ich sehe da deutliche Unterschiede.



>Über Sinn und Unsinn einer Richtgeschwindigkeit gibt es übrigens nichts zu streiten. Es gibt sie nun mal, und das hat jeder Autofahrer zu berücksichtigen.<

Und ob es da etwas zu streiten gäbe.
Mit dem Argument "es gibt sie nun mal" könnte man ansonsten alles Mögliche hinnehmen, ohne darüber zu streiten. Die DDR gäbe es bspw. heute noch.

Beim Thema Richtgeschwidigkeit muss man auch immer sehen, welche Interessengruppen bei Aushandlung/Entstehung beteiligt waren/sind und welche politischen Überlegungen mit eingeflossen sind.

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