13.02.11 20:51 Uhr
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Dauer der Endlagerung für Atommüll wäre verkürzbar

Die Möglichkeit der Transmutation von Atommüll zur Verkürzung der Halbwertszeiten ist schon länger bekannt, galt aber bislang als unwirtschaftlich.

Durch eine Weiterentwicklung des Verfahrens könnte die Transmutation auch wirtschaftlich betrieben werden. Bei der neuen Technik werden die gefährlichsten Stoffe, wie z.B. Plutonium-239 oder Neptunium herausgefiltert und anschließend mit Neutronen beschossen.

Die bei der Transmutation entstehende Wärme kann sogar zur Stromerzeugung genutzt werden. Statt einer Lagerzeit von mehreren 100.000 Jahren würden nur noch ca. 500 Jahre Endlagerung benötigt.


WebReporter: Jonei835
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kürzung, Atommüll, Endlager, Transmutation
Quelle: www.geo.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2011 20:51 Uhr von Jonei835
 
+13 | -0
 
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Na das klingt doch mal nach einer besseren Lösung als die zahllosen Tonnen in Salzstöcke zu kippen, wo sie "für immer und alle Zeiten" sicher sind.
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13.02.2011 21:17 Uhr von FirstBorg
 
+2 | -1
 
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alternativ: Könnte man doch den ganzen Müll der anfällt, als Brennstoff für Radio Nuklid Batterien nutzen. Statt den Müll wegzuwerfen, würde er dafür genutzt weiter Strom zu produzieren.
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13.02.2011 22:10 Uhr von Glimmer
 
+4 | -0
 
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man sollte nicht von "Müll" sprechen: Das ist so ein negatives Wort.

"Elektroschrott" klingt auch grässlich, dabei sind darin jede Menge wertvolle Rohstoffe wie Gold enthalten (vergoldete Kontakte) oder sogar noch seltenere und wertvollere Elemente, die einfach nur herausgefiltert werden müssen.

Die Zukunft liegt im Recycling. Solange man stinknormalen Sand nicht durch Kernfusion in Plutonium umwandeln kann, braucht es die wiederverwerteten Rohstoffe. Dazu zählen selbstverständlich auch für uns Menschen giftige Stoffe.
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13.02.2011 22:42 Uhr von usambara
 
+2 | -3
 
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im Labormaßstab wird daran geforscht, sprich im Gramm-Bereich.
Bis die Transmutation industriell sprich tonnenweise verarbeiten kann, vergehen noch Jahrzehnte und bis dahin werden die Uranvorkommen zur Neige gehen.
Außerdem gibt es in Deutschland keinen Brutreaktor, der zudem um ein vielfaches gefährlicher ist als ein Leichtwasserreaktor.

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