13.02.11 19:00 Uhr
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Kommunen planen kräftige Gebührenerhöhung

Aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst and Young geht hervor, dass neun von zehn Kommunen noch dieses Jahr eine kräftige Erhöhung bei Steuern und Gebühren planen.

Studienleiter Hans-Peter Busson weist daraufhin, dass die Erhöhung für die Bevölkerung zu einer erheblichen Mehrbelastung führen könnte. Brisant ist das Vorgehen deswegen, weil die Steuereinnahmen in Folge des aktuellen Konjunkturaufschwunges wieder gestiegen sind.

Weiterhin müssen durch fehlende Finanzen örtliche Jugendangebote gestrichen werden und die Reperatur der von Schlaglöchern geplagten Straßen lässt auch auf sich warten. Studienleiter Busson rechnet angesichts der Lage mit vehementem Widerstand der Bürger.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gebühr, Gemeinde, Kommune, Steuererhöhung
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2011 19:07 Uhr von Atropine
 
+28 | -1
 
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Jugendprojekte werden: gestrichen, sodass sich die Kids eben selber aushelfen.
Das Ergebnis ist, dass manche nur noch am PC sitzen oder irgendwo mit anderen rumhängen und nicht selten dabei auch *Scheisse bauen*. Und dann wird rumgejammert, über Killerspiele, Alkohol und Drogen Exzesse oder über Jugendgewalt.

[ nachträglich editiert von Atropine ]
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13.02.2011 19:19 Uhr von Rheinnachrichten
 
+15 | -0
 
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Nix Neues: Folgendes sollte man bedenken.

In einer großen Gesellschaft wie Ernst & Young "arbeiten" "Unternehmensberater". Mit Studien verfolgen diese Schlippsträger nicht nur das Ziel, die Shortnews-Gemeinde zu beglücken, sondern vor allem neue Beratungsmandate, möglicherweise von den Kommunen selbst, zu erhaschen. Soll ja bekanntlich lukrativ sein, sichert dem Schlippsträger den Seidenschlipps und der Kommune weitere Ausgaben mit Erkenntnissen wie: "Wir können das Problem nicht lösen, aber wir beraten gerne, wie man es besser oder schlechter managen kann".

Es steckt also ein gepfeffertes Maß an Eigeninteresse daran, den Fuß in die Tür "Kommunalberatung" zu bekommen.

Ich halte es da mit Volker Pispers:
http://www.youtube.com/...

Man beachte die Stelle, wo es um Unternehmensberater geht:

"Eunuchen - sie wissen, wie´s geht!"
Mehr ist dem wohl nicht hinzuzufügen......

[ nachträglich editiert von Rheinnachrichten ]
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13.02.2011 20:46 Uhr von realsatire
 
+4 | -1
 
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Nur zu gern bezahlen wir doch mehr Abgaben, damit dann weiterhin oben alles in andere Länder verschleudert wird. Gleichzeitig wird auch von eigentlich dafür gedachten Geldern nichts z.B. für die Straßen gemacht.
Wozu auch, wichtiger ist es doch eine Regierungsflotte anzuschaffen oder neue extrem teure Gebäude für öffentliche Einrichtungen. Dort wird natürlich dann der Parkplatz teuer und gut gebaut. Schlaglöcher findet man dort nicht.
Also weiter wie bisher, Gelder raus aus Deutschland und bei den Zahlern der Gelder (uns alle, über diverse Steuern und Abgaben) dürfen dann mit immer mehr Straßen leben die mit Schildern ala "Straßenschäden" und Geschwindigkeitsbegrenzungen kaum noch vernünftig nutzbar sind. Wenn es sich nicht vermeiden lässt flickt man etwas, aber auch nur auf Autobahnen. Normale Straßen oder gar Straßen in kleinen Wohngegenden sind unwichtig.
Deutschland spart sich zu Tode, damit die ganze Welt uns weiterhin ungeniert schröpfen kann,.
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13.02.2011 20:59 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -1
 
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wegen des aufschwungs =>: >> Brisant ist das Vorgehen deswegen, weil die Steuereinnahmen in Folge des aktuellen Konjunkturaufschwunges wieder gestiegen sind. <<

da man offenbar noch immer nicht das niveau des steueraufkommens von "vor der krise" erreicht hat, und die meisten kommunen bisher auch nichts vom sparen hören wollten, wird es wohl auch noch weiterhin schlaglöcher zu ersteigern geben =>

mit der neuigkeit wurde aufs neue wieder offenbart, in welche richtung der aufschwung tatsächlich gegangen ist (bergab).
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13.02.2011 22:59 Uhr von bemax
 
+1 | -0
 
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Neues Steuersystem! Alles verdiente Geld wird direkt an die Städte und Gemeinden abgegeben und die verteilen im Gegenzug Essen Marken!
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13.02.2011 23:46 Uhr von fallobst
 
+1 | -1
 
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@ rheinnachrichten: sag mal wieso ist die bezeichnung "schlipsträger" (wohlgemerkt mit einem p) für dich eigentlich eine beleidigung? guck doch mal wie viele leute jeden tag eine krawatte tragen (müssen). oder ist für dich der einfach sachbearbeiter schon ein bonze?

und ansonsten halte ich es mit dem guten alten nuhr, du weißt schon von wegen keine ahnung haben und fresse und so...

klar gibts idioten-studien. aber wenn die leute im öffentlichen dienst so ahnungslos sind, dass sie externe hilfe brauchen ist das doch nicht die schuld der wirtschaftsberater. ist natürlich leichter simple ansichten von kabarettisten nachzuplappern und sich die welt dadurch einfach zu reden. aber tatsache ist, dass die leute in der regel die lücke schließen (sofern sie überhaupt den job bekommen, schließlich sind die kommunen nicht umbedingt deren wichtigste kunden), die eben gut bezahlte beamte nicht schließen können oder wollen.
die einen müssen nur atmen können und haben ein gutes gehalt und eine feste, hohe pension sicher ohne wirklich ihre leistung unter beweis stellen zu müssen und die anderen müssen sich halt, wie so ziemlich alle leute in der freien wirtschaft, behaupten und beweisen.
dass die mandate und aufträge wollen ist klar, aber es ist ja nicht so, dass die das bekommen was sie wollen...

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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14.02.2011 06:23 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+4 | -0
 
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Ich frage mich: wann der Zeitpunkt gekommen ist, an dem die Zitronen ausgepresst sein werden und man Geld mit in die Firma bringen muss um Seinen Job behalten zu können.

Irgendwann muss es auch mal gut sein mit den Erhöhungen.
Meine Fresse.
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14.02.2011 22:27 Uhr von bodensee1
 
+1 | -0
 
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Die wollen nicht die haben schon lange erhöht: Hundesteuer 50 % mehr,
Grundsteuer wurde auch erhöht........

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