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Bozen: Großdemo zum Erhalt faschistischer Heiligtümer in Planung

Mehrere Gruppierungen aus dem nationalistischen und rechten Spektrum planen am 5. März in Bozen eine Großdemo zum Erhalt faschistischer Denkmäler.

Die Regierung in Südtirol will, nachdem sie die Verantwortung übertragen bekommen hat, die Relikte so schnell wie möglich entschärfen oder abbauen.

Kaum zu glauben: Für den Erhalt der faschistischen Denkmäler sprechen sich auch Mandatsträger von Parteien, die in Rom an der Regierung sind, aus.


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WebReporter: GenussKonsum
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Demonstration, Denkmal, Südtirol, Erhalt, Faschismus, Bozen
Quelle: www.business-on.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2011 18:12 Uhr von GenussKonsum
 
+4 | -5
 
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Es ist kaum zu glauben, dass man in Europa noch dafür kämpfen muss, wenn man einen "Duce" von einem öffentlichen Gebäude oder ein faschistisches Siegestor entfernen will.
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13.02.2011 18:31 Uhr von el_padrino
 
+6 | -4
 
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kaum zu glauben? sie wissen wohl nicht viel über die regierung in rom,oder? und in italien hat es nie eine aufarbeitung des faschismus gegeben. wir haben ja zu den siegermächte gehört. italien ist,verdient,im arsch!
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13.02.2011 18:53 Uhr von Tleining
 
+14 | -0
 
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Zeugnis: ich verstehe nicht, warum man die Vergangenheit so konsequent auslöschen möchte. Ich war kürzlich in der Eifel, die NS-Ordensburg "Vogelsang" besichtigen. Fand es einfach nur lächerlich wie da mit der Vergangeheit umgegangen wurde. Hier ein Hakenkreuz entfernen, da eine Inschrift unleserlich machen. Wäre es nicht viel sinnvoller das ganze so stehen zu lassen, damit nachfolgende Generationen richtig sehen, wie das Regime damals gedacht hat? Der Größenwahn des NS-Regimes konnte dort wirklich gesehen werden.
Das gleiche dürfte auch in Bozen möglich sein. Lasst die Touristen dahinkommen und von einem Fremdenführer vernünftig die Hintergründe der Denkmäler und Inschriften erklären. So verhindert man eine Wiederholung der Geschichte.
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13.02.2011 23:25 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -2
 
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Man denkt wohl das man mit Abreißen der Bauten die Geschichte ändert., seine Fehler beseitigen die man begangen hat.

Nunja, auf der einen Seite richtig auf der anderen nicht. Bauten jeder Epoche sind ein Relikt aus dieser Zeit und für zukünftige Generationen sichtbar.

Das römische Reich war zu seiner Zeit auch äusserst aggressiv, in den Kriegen wurden Hundertausende hingeschlachtet, Millionen versklavt, in den Arenen wurden Menschen zur Belustigung aufeinander gehetzt, getötet, verstümmelt ........ also Grausamkeiten die in ihrer Art den Nazis in nichts nachstanden..... und trotzdem bewundern wir ihre Bauten, ihre Kaiserstatuen, den Statuen von Politikern und Feldherren......

Wie wärs wenn man die Sachen einfach als Relikte dieser Zeit sieht und nicht als politische Symbole.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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14.02.2011 04:57 Uhr von GenussKonsum
 
+0 | -1
 
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Wissen ist Macht @nokia1234 Der Deutsche Reichstag hat nichts mit den Nazis zu tun, sondern beherbergte schon immer das deutsche Parlament. Baubeginn 1881 ... Und die Inschrift "dem Deutschen Volke" war zu dieser Zeit äußerst progressiv, fast revolutionär. Schließlich ging noch nicht "alle Macht vom Volk aus".

@CoffeMaker Ich weiss ja nicht ob man in Deutschland Denkmäler stehen lassen würde mit Hakenkreuzen und Inschriften mit Lobeshymnen über den Faschismus. Und eine Adolf möchte ich über einen öffentlichen Gebäude auch nicht sehen ...

[ nachträglich editiert von GenussKonsum ]
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14.02.2011 08:09 Uhr von ArminioIBK
 
+2 | -1
 
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@berechtigt: Du scheinst nicht viel von Geschichte zu verstehen, hm? Wenn man sich die Struktur des Kommunismus von Marx und Engels ansieht, dann wäre das System - in der Theorie - eigentlich ein Gutes.

Das Problem dabei ist der Mensch selbst, der sehr oft versucht, nur an sich selbst zu denken und sich zu bereichern. Die Grundwerte des Kommunismus haben nichts mit Diktatur und Unterdrückung oder Radikalimus zu tun, aber leider haben diejenigen Menschen, die an der Macht waren, diese politische für ihren eigenen Vorteil ausgenutzt und ein verhasstes System daraus gemacht.

Das ist aber noch lange kein Grund, Max und Engels daran die Schuld zu geben!
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14.02.2011 11:50 Uhr von supermeier
 
+0 | -0
 
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Was sind faschistische Heiligtümer? Und diverse Vorredner, es geht nicht um Marx oder Engels persönlich, sondern darum dass sie als Symbol für Millionenfachen Massenmord herhalten mussten, wenn auch von minderwertigen Massenmördern dafür missbraucht.

Nordische Runenzeichen zum Beispiel werden hingegen verboten, hat schon mal jemand davon gehört dass eine Rune die Rechte eines Menschen verletzt hat?

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