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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will Autobahn-Seitenstreifen freigeben

Laut dem "Projektplan Straßenverkehrstelematik 2015" plant Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer die Freigabe von Autobahn-Seitenstreifen auf der Länge von 350 Kilometern.

Dies soll der Bekämpfung von Staus dienen. Autofahrer werden während des Berufsverkehrs und zu Hauptreisezeiten die Erlaubnis bekommen, die Zusatzspur zu nutzen: Dafür werden spezielle Anzeigetafeln eingesetzt.

"In den Spitzenverkehrszeiten erhöht sich dadurch die Leistungsfähigkeit der Strecke um bis zu 30 Prozent", so Peter Ramsauer.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Autobahn, Peter Ramsauer, Verkehrsminister, Seitenstreifen
Quelle: de.news.yahoo.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2011 17:40 Uhr von aaargh
 
+18 | -1
 
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Ahja. Also zuerst spart man sich die nötigen Ausbauten der Autobahnen und dann frickelt man sich die Krücke zurecht, die Standstreifen (auch Pannenstreifen...), die meist auch noch deutlich schmaler sind als die regulären Fahrspuren, freizugeben.

Ahja.

Und die zeitweise Freigabe funktioniert auch gaaaanz hervorragend, wie man es auf dem Stück München-Holzkirchen bewundern kann: Kaum jemand kapiert, was nun dieser komische grüne Pfeil da zu bedeuten hat und klebt weiterhin verkehrshindernd auf den linken Spuren...

naja, nicht alles ist schlecht. Kann man schon machen auf Autobahnen mit extrem starken Belastungsschwankungen oder als Überbrückung bis zu einem in naher Zukunft geplanten Ausbau.
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13.02.2011 18:02 Uhr von moddey
 
+2 | -1
 
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klappt: Also bei uns direkt vor der Haustür auf der A5 funktioniert das schon längere Zeit problemlos.

Grundsätzlich wäre natürlich ein richtiger Ausbau der Autobahnen besser, aber wir wissen alle das sowas nicht so bald bzw. nie Flächendeckend gemacht wird.
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13.02.2011 19:07 Uhr von CrazyWolf1981
 
+15 | -3
 
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Und was: wenn man ne Panne hat? Oder beim Unfall Polizei und Rettungsdienst durchmüssen?
Verkehrsminister, aber nicht weiterdenken können. Politische Fehlbesetzungen sollten uns inzwischen doch nimmer wundern...
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13.02.2011 19:48 Uhr von shathh
 
+6 | -2
 
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CrazyWolf1981: Dann bildet man halt ne Rettungsgasse wie man es als Autofahrer gelernt haben sollte.

Sehe da drin kein Problem.
Gibt es ja schon auf einigen Abschnitten und ehrlich gesagt wüsste ich nicht, was an dem Schild "SEITENSTREIFEN BENUTZEN!" unklar ausgedrückt wäre.
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13.02.2011 20:22 Uhr von Bruder Mathias
 
+0 | -0
 
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@ll + Hallo berechtigt: Da habt ihr es ja echt gut, hier in Berlin ist schon ohne hohes Verkehrsaufkommen nur Tempo 80 auf der Stadtautobahn erlaubt.

Viele alte Autobahnen sind auf den Strecken der Hauptverkehrsstrecken der 1920er Jahren gebaut worden und haben teilweise gar keinen Standtstreifen der zu benutzen wäre.
ZB:
A60 zwischen Mainspitzdreieck und Dreieck Mainz
eine ehhemalige Reichstrasse.

Haben unsere Verkehrsminister nicht mal rumgetönt, dass der Liefer-Fernverkehr auf die Schiene kommen soll?

Dank der extremen Börsenpläne der DB, unterstützt nicht zuletzt von der immer wieder geldgeilen Politikerebene; wird der Umstieg der Spediteure auf die Bahn immer unsinniger. Wer selbst mit Maut und Steuern weniger bezahlt als mit der Bahn wird bestimmt nicht umsteigen.

GzG
Bruder Mathias
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13.02.2011 21:54 Uhr von supermeier
 
+6 | -1
 
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Leistungsfähigkeit der Strecke um bis zu 30 Prozen: Und die tödlichen Unfälle mit liegengebliebenen Fahrzeugen um ca 200%.

Kommt dann auch sehr gut wenn Rettungsfahrzeuge durchmüssen und weder der Standstreifen frei ist, bzw. wegen des blockierten Srtandstreifens keine Rettungsgasse gebildet werden kann.

Sind Gehirnstreptokokken irgendwie eine Politikerseuche die automatisch bei erlangen eines entsprechenden Amtes ausbricht?
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13.02.2011 22:54 Uhr von neminem
 
+0 | -2
 
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Was lernen wir daraus? LKW verbieten!
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14.02.2011 01:56 Uhr von pLu3schba3R
 
+5 | -2
 
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@ Vorredner ^^: Dummes Geschwätz ... will dich mal sehen wie du deine Getränke, dein Obst und Gemüse dann im Ausland oder 50 KM vor der Stadt holst ... so ein Gelaber kann nur von PKW Fahrern kommen die nicht mehr in der Lage sind Auto zu fahren wenn ds Verkehrsaufkommen höher wird ...

1. auffahren auf die Autobahn bedeutet beschleunigen und nicht dumm rumeiern und mit 60 drauf fahren und sich dann noch aufregen das der LKW mit 40 t nicht bremst

2. Staus kommen nicht weil zuviele LKW´s da sind, sondern weil es zuviele Fahrzeuge für zuwenig Strasse sind und weil der Grossteil der Leute weder die Verkehrsregeln umsetzen kann geschweige denn sie begreift ... UND weil sie glauben das sie alleine auf der Strasse sind und meinen mit wahnwitzigen Überholmanövern sparen sie auch nur eine einzige Sekunde

Ich fahre selber LKW und ich muss sagen ein Satz hat sich bewahrheitet:

Achtet der PKW Fahrer meine Arbeit dann fange ich an seine Spazierfahrt zu achten!
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14.02.2011 03:02 Uhr von tulex
 
+6 | -1
 
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@pLu3schba3R: [quote]und meinen mit wahnwitzigen Überholmanövern sparen sie auch nur eine einzige Sekunde[/quote]

Und was sollen immer diese Elefantenrennen? Ich bin definitiv für ein Überholverbot für LKW, bei den Geschwindigkeiten sparen die null komma nix und gefährden nur den Verkehr.

Mein Vorschlag: 3 Punkte in Flensburg und 500€ Strafe.
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14.02.2011 05:11 Uhr von pLu3schba3R
 
+1 | -3
 
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Es gibt längst ein komplettes Überholverbot für LKW:

Der Überholvorgang darf nicht länger als ca. 45 Sekunden dauern bzw der Geschwindigkeitsunterschied muss minimum 10 km/h betragen.

Und wieso gefährden wir den Verkehr? Erforderliche Geschwindigkeit auf Autobahn sind 60 km/h - an Bergen teilweise ausgeschildert rechte Spur 50, mittlere 80, linke alles darüber .... Augen auf und vorrausschauend fahren gilt für alle! Und wenn ich mit 89 überhole bin ich doch voll in der Toleranz oder ;) Da aber manche alles mögliche nebenbei tun, wie telefonieren ohne Freisprecheinrichtung oder ihren Sitznachbarn im Auto so zulabern das sie sich nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren dann kracht es eben ... Mist wenn sich der Verkehr nicht vor einem teilt wa?

Aber davon mal ganz abgesehen, warum fahren nicht alle gleich schnell wie im Ausland teilweise schon üblich? Alle fahren max. 95 km/h und man wird sehen wie der Verkehr fliesst ;) Wenn man dazu noch das Überholen in Baustellen verbietet werden alle 10 min eher zuhause sein.

Und noch etwas, die Rechnung das der LKW nichts spart ist so nicht ganz richtig: Wenn ich 9 Std. hinter einem fahre der mit 80 km/h fährt verliere ich der 89 km/h fahren kann jede Stunde rein rechnerisch 9 km. Das macht am Ende des Tages 81 km. Das wiederum macht 1 komplette Stunde die ich entweder eher Feierabend habe, später aufstehen muss oder es sind die 81 km die ich Abends schon an Frankfurt am Main vorbei bin und früh nicht im Stau stehe wegen den PKW-Fahrern die von der ganz linken Spur auf die ganz rechte Spur schiessen und den Verkehr zum erliegen bringen ;)

Wie gesagt ganz so einfach ist das eben nicht.

[ nachträglich editiert von pLu3schba3R ]
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14.02.2011 07:47 Uhr von supermeier
 
+4 | -1
 
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Ein komplettes Überholverbot für LKW???? Und warum hält sich keiner dran??

"Und wenn ich mit 89 überhole bin ich doch voll in der Toleranz oder"
Du hast aber nur 80 zu fahren. Und immer wenn ich bei dreispurigen Bahnen ins Sttocken komme, dann weil da vorne irgendwo LKW überholen.
Und als ehemaliger Berufskraftfahrer finde ich das ganz schön sch**ße.

Die Hauptverursachersind allerdings diverse depperten Konsumenten, die meinen alles was sie irgendwo in der Welt bestellen hat gefälligst 24h später da zu sein.
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14.02.2011 07:59 Uhr von SeRo1
 
+0 | -0
 
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Vorübergehende Maßnahme mit Langzeiteffekt? Ich befürchte, dass die Politik und die zuständigen Behörden sich dann darauf ausruhen und zu lange warten, die Autobahnen weiter auszubauen.
Eine "Lösung" ist ja dann allgegenwärtig und würde wahrscheinlich noch weiter ausgeweitet bevor etwas Konstruktives umgesetzt wird.

Ich kauf mir dann hoffentlich bald ein Levitations-Auto. ;)
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14.02.2011 13:00 Uhr von Klecks13
 
+1 | -0
 
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@ pLu3schba3R: "Da aber manche alles mögliche nebenbei tun, wie telefonieren ohne Freisprecheinrichtung oder ihren Sitznachbarn im Auto so zulabern das sie sich nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren dann kracht es eben ... Mist wenn sich der Verkehr nicht vor einem teilt wa?"

Kommt alles bei Brummifahrern genauso oft vor. Dazu noch während der Fahrt Zeitung lesen, Fußnägel schneiden, DVD klotzen oder sich einen runterholen (alles schon gesehen!). Dummerweise kracht es mit nem 40-Tonner noch viel lauter, wenn der Fahrer vor lauter Titten klotzen eine Stau übersieht.. Pech für die Insassen der 3-4 PKW vor ihm.

Und jetzt glaube ich, haben sich PKW- und LKW-Fahrer genug gegenseitig an den Kopf geschmissen. Vollidioten und Evolutionsbremsen sitzen in allen möglichen Verkehrsmitteln am Steuer.
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15.02.2011 20:53 Uhr von Nasa01
 
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@tulex: "Und was sollen immer diese Elefantenrennen? Ich bin definitiv für ein Überholverbot für LKW, bei den Geschwindigkeiten sparen die null komma nix und gefährden nur den Verkehr."

Wir machen das mal ganz einfach:
Wir fahren gemeinsam von München nach Hamburg.
Ich vorneweg, du hinterher.
Ich fahre mal 80, mal 90, und bergab vielleicht auch mal 95, dafür bergauf nur noch 60. Du darfst mich während der ganzen Strecke nicht überholen, darfst aber auch nicht den Sicherheitsabstand unterschreiten und bei der ganzen Fahrerei darfst du natürlich auch nicht müde werden.

Wenn du das schaffst, bist du gut. Beneidenswert gut.

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