12.02.11 18:47 Uhr
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Bundeswehr: Bald auch Ausländer im Dienst?

Die Bundeswehr will nach der Aussetzung des Wehrdienstes neue Wege beschreiten. Zukünftig soll es auch möglich sein, für hier lebende Ausländer in die Bundeswehr einzutreten.

Eine deutsche Staatsbürgerschaft soll nicht eine Vorbedingung sein. Damit will man der demografischen Entwicklung in Deutschland entgegenwirken.

Auch soll die Bundeswehr familienfreundlicher werden. So denkt man über Betriebskindergärten, Eltern-Kind-Arbeitszimmer und Ferienbetreuung nach. Die Finanzierung ist aber noch nicht gesichert, da die Bundeswehr durch ihren Sparzwang zurzeit keine Mittel zur Verfügung stehen hat.


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WebReporter: alicologne
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Dienst, Ausländer, Wehrdienst
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2011 18:47 Uhr von alicologne
 
+3 | -2
 
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Ein mutiger Schritt Ausländer aufnehmen zu wollen in der Bundeswehr. Frage mich dann aber auch wie es mit der Loyalität im Ernstfall stehen würde.. Oder sollen sie genauso wie ihre deutschen Kameraden in Afghanistan etc. verheizt werden?
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12.02.2011 19:28 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -0
 
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Wenn die BW: das alles einführen will, braucht sie am Ende noch mehr Geld, als jetzt...
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12.02.2011 21:05 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -3
 
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Loyalität? Sorry, aber wer Loyalität seiner eigenen Gesundheit vorzieht hat so einen an der Waffel daß es vollkommen egal ist welcher Nationalität angehört.
Wenn ich jemanden Fragen würde ob er für mich sterben würde bekäme ich vermutlich einen Vogel gezeigt, da kann man sich mal ausrechnen wie da erst bei etwas abstrakten wie Deutschland aussieht... welches natürlich in Afghanistan verteidigt wird.
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12.02.2011 22:35 Uhr von McDarkness
 
+6 | -2
 
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hmmm also wenn dir Bundeswehr wirklich Bürger deutschlands einstellt, welche nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben ist es nicht mehr die Bundeswehr.
Ich finde jeder der Soldat wird sollte auch die Nationalität bzw. Staatsbürger des Landes sein, in welchem er zur Armee geht.
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12.02.2011 22:59 Uhr von kingoftf
 
+3 | -4
 
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@ McDarkness: Dann darf ja auch niemand mehr über die "deutsche" Fußballnationalmannschaft jubeln...
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13.02.2011 00:39 Uhr von Rob550
 
+1 | -1
 
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Was bitte soll das bringen? Demographischer Wandel... Familienfreundlichkeit... bla
Solch ein Programm ist Sinnlos, da man so das Ziel der Aussetzung (dass das der 1. Schritt zur Freiwilligenarmee ist, sollte allgemein bekannt sein) verfehlt. Es soll ne Sparmaßnahme sein. Wenn solche Maßnahmen ergriffen werden sollen, gesteht das BVgM ein, dass sie mit der Aussetzung der Wehrpflicht am falschen Ende spart. Hierdurch könnten sogar noch mehr Kosten entstehen wie z.B. Deutsch- oder Integrationskurse.

Demographischer Wandel. Nur ein Alibi, das immer wieder gerne verwendet wird. Total irrsinnig, dass Personal gekürzt (entlassen) wird aber trotzdem zu sagen: Wir haben ein Personalmangel.

Familienfreundlcihkeit. Haben ausländische Mitbürger keine Familien? Meistens haben diese (z.B. Kurden) sogar ein engeres Familienleben, als Deutsche. Somit wäre dies auch ein besonderer Kostenfaktor.

Die Überlegung ist lächerlich, da sie ein Einziger Widerspruch ist. Und die Auswirkungen auf die Truppe möchte ich mir garnciht erst vorstellen.
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15.02.2011 03:53 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Fremdenlegion? Was rauchen die eigentlich?
Was will ich mit einem Soldaten ohne (EU-)Staatsbürgerschaft, auf dem völkerrechtlich ausschließlich ein Drittstaat die Finger hat? Was, wenn dem im "Heimaturlaub" aus politischen Gründen irgendwas passiert? Der Türke verschwindet plötzlich, dem Schweden platzt das Kondom... Der nächste bitte?
Für jemanden der sich im Zweifelsfall mit dem Abzug entscheiden muss ist eine zweite Staatsbürgerschaft schwierig genug, ohne ist es einfach nur lächerlich.
Spätestens mit der Uniform muss es auch die Staatsbürgerschaft geben.

@Der.Blonde
Dafür findest du auch genug Deutsche, jetzt wo sich der Laden unterhalb der Offizierslaufbahn nicht mehr mit den ganzen Gymnasiasten und anderem denkenden Volk rumschlagen muss.

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