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China: Über das Internet zum Selbstmord verabreden

In China gibt es einen Onlinetreffpunkt, wo sich immer häufiger Fremde Menschen zum Selbstmord verabreden. Im letzten Jahr haben sich mindestens fünf Menschen das Leben genommen, nachdem sie sich im Chat namens "QQ" dafür verabredet hatten. Schuld dafür sei die mangelnde Zensur "schädlicher Wörter".

Tencent, die Muttergesellschaft von "QQ" streitet die Mitschuld an den Fällen ab. Bei über 500 Millionen Nutzern wäre es unmöglich, alles zu überwachen. Außerdem ist diese Internetseite nicht die einzige, die solche Fälle aufweist. Auch über andere Internetseiten verabreden sich Leute zum sterben.

Anti-Selbstmord-Gruppen auf Internetseiten sollen das verhindern. Die Selbstmordrate ist in den letzten 45 Jahren um über 50 Prozent gestiegen. Täglich nehmen sich knapp 3.000 Leute selbst das Leben, so die Weltgesundheitsorganisation. Die meisten Selbstmorde begehen Leute zwischen 15 und 34 Jahren.


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WebReporter: Rayu
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, China, Selbstmord
Quelle: german.china.org.cn

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12.02.2011 14:11 Uhr von Klassenfeind
 
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Das Phänomän: gibt es in vielen anderen Ländern schon länger.

Das ist schon deshalb schlimm, weil nicht selten junge Leute sich zu etwas überreden lassen , was sie eigentlich gar nicht wirklich wollen..

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