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Dokumentarfilm über die weiblichen "Computer" des Zweiten Weltkrieges

Ein relativ unbekanntes Thema wird in einem Dokumentarfilm "Top Secret Rosies: The Female Computers of World War II," von Leann Erickson behandelt. Darin geht es um die weiblichen "Computer"-Frauen, deren Aufgabe es war, die Flugbahnen von Bomben zu kalkulieren und andere Rechenaufgaben zu lösen.

Mehrere tausende Frauen überall in den USA haben für dieses Militärprojekt gearbeitet. Sie haben sechs Tage die Woche manchmal bis zu drei Schichten am Stück gearbeitet. Der Film widmet sich einer Gruppe von Frauen, die an der Universität in Pennsylvania tätig war.

Nach dem Ende des Krieges arbeiteten einige der ehemaligen Teilnehmerinnen des Programms bei der Entwicklung von ENIAC, dem ersten Mehrzweck-Computer der Geschichte, mit.


WebReporter: irving
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Krieg, Computer, Dokumentarfilm, Leann Erickson
Quelle: edition.cnn.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2011 20:11 Uhr von Marvin_Berlin
 
+14 | -2
 
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ENIAC??? Wir wollen doch nicht vergessen, dass selbst die USA nach Jahren endlich zugegeben hatten, dass der Rechner von Conrad Zuse quasi der erste Computer war.
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12.02.2011 21:10 Uhr von cheetah181
 
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Marvin_Berlin: Haben sie das? Kommt zumindest sehr auf die Definition an, welcher der erste Computer war:
"Die Z3 war der erste Digitalrechner und gleichzeitig der erste binäre, programmierbare und turingmächtige. Allerdings war er im Gegensatz zum ENIAC, der Röhren benutzte, nicht elektronisch (ein Förderantrag durch Helmut Schreyer für ein elektronisches Nachfolgemodell wurde von der Reichsregierung als „nicht kriegswichtig“ abgelehnt)[1]; außerdem wird die Turingmächtigkeit nur dank eines vom Konstrukteur nicht vorhergesehenen „Tricks“ ermöglicht. Der ENIAC war der fünfte Digitalrechner der Geschichte und der erste, der die Kriterien „elektronisch“, „programmierbar“ und „turingmächtig“ gleichzeitig erfüllte." (Wikipedia)
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12.02.2011 21:58 Uhr von dubberle
 
+3 | -0
 
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Frauen und Computer passen sehr gut zusammen: Immerhin stammt das allererste Computerprogramm der Welt von einer Frau: Augusta Ada King Byron, Countess of Lovelace, die Tochter von Lord Byron stand mit Charles Babbage in Kontakt. Von ihm hat sie Pläne für eine mechanische Rechenmaschine bekommen und prompt ein Programm dafür geschrieben, daß die Bernoulli Zahlen berechnet.

Überhaupt weiß man, daß die "weibstypische" Art zu denken besser auf die Probleme der Informatik paßt, als die mannstypische.

Aber hier geht es um Frauen, die den Beruf des "Computers" ausübten, also beruflich Berechnungen anstellten.

Ach ja: Ich bin ein Mann und trotzdem Diplom-Informatiker...
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13.02.2011 21:05 Uhr von TendenzRot
 
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@dubberle: In Fachkreisen munkelt man, dass Ada Lovelace 1852 in London verstarb. Somit kann mitnichten das erste Computerprogramm von ihr stammen. Das einzige was diese Frau mit Computern verbindet ist die Tatsache, dass eine meiner bevorzugten Programmiersprachen nach ihr benannt wurde. Und daher stammt wohl auch dieser ständig missinterpretierte Zusammenhang zwischen Frau Lovelace und modernen Computern.

Woher Deine Weisheiten mit der "weibstypischen" Art zu denken herstammen ist mir auch unerklärlichlich. Es gibt jedenfalls weder in Theorie noch Praxis irgendwelche Belege für Deine Theorie.

[ nachträglich editiert von TendenzRot ]
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14.02.2011 09:18 Uhr von dubberle
 
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@TendenzRot: in Fachkreisen (also unter diplomierten Informatikern, die sich nicht nur mit Logikgattern, Chomsky-Hierarchien, Monaden und so Zeug, sondern sinnvollerweise auch ein wenig mit der Geschichte der Informatik beschäftigt haben) weiß man, warum die amerikanischen Militärs damals ihre neue typsichere Programmiersprache ADA nach der Tochter von Lord Byron benannt haben - eben weil von ihr das allererste Computerprogramm stammt. Wenn man nämlich wirklich kundig ist, dann weiß man, daß auch mechanische Rechenmaschinen als "Computer" zu sehen sind, somit ist auch jedes Programm für solch eine mechanische Rechenmaschine ein Computerprogramm.

Wenn man das nicht weiß, hilft eine Suchmaschine, beispielsweise Google. Im Übrigen kann Google auch bei der Recherche nach Studien über die Applizierbarkeit der unterschiedlichen Denkweisen von Männern und Frauen auf die typischen Problematiken der Informatik helfen. Von alleine stößt man aber auf so etwas nur, wenn man auch mal in bester Akademikermanier über den Tellerrand blickt und beispielsweise in die Welt der Psychologie reinschaut. Ich meine gehört zu haben, daß an der Universität Tübingen(?) die Informatik und die Psychologie gar in einer Fakultät zusammengefasst sind, während die Mathematik außen vor geblieben ist...
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14.02.2011 13:59 Uhr von cheetah181
 
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dubberle: "Ich meine gehört zu haben, daß an der Universität Tübingen(?) die Informatik und die Psychologie gar in einer Fakultät zusammengefasst sind, während die Mathematik außen vor geblieben ist..."

Die waren beide in der "Fakultät für Informations- und Kognitionswissenschaften", wurden aber inzwischen getrennt. Und Mathematik hat eine eigene Fakultät, war/ist aber natürlich trotzdem wichtiger Teil des Informatik-Studiums.
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14.02.2011 19:16 Uhr von dubberle
 
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@cheetah181: Herzlichen Dank für die Information. Da hab´ ich mich also prinzipiell richtig erinnert, bin aber bzgl. Uni Tübingen nicht auf dem neuesten Stand.

Bei der guten Ada ändern sich solche Dinge ja gottseidank nimmer.
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15.02.2011 09:36 Uhr von spacekeks007
 
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wie in Futurama Weiputer (weibliche computer) ;-)

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