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Dresdner Sachsenbad: Der Zwölf-Meter-Absturz des Mädchens wäre vermeidbar gewesen

Gestern wurde darüber berichtet, dass ein Mädchen in der Ruine des Sachsenbades in Dresden durch eine Glasscheibe brach und zwölf Meter tief in den Tod stürzte (ShortNews berichtete).

Wie sich nach ersten Untersuchungen herausstellte, hätte dieser tödliche Unfall wohl vermieden werden können. Die Ruine war von der Stadt Dresden nur schlecht gegen das Betreten gesichert. Von allen Seiten konnte man das Gelände durch Löcher im Zaun betreten.

Auch von einem angrenzenden Spielplatz gab es so einen direkten Zugang. In das Gebäude kamen die Kinder durch ein Kellerfenster. Dieses wurde nun zugemauert. Auch wurde die Eingangstür richtig verschlossen und die Fenster im erstem Stock zugenagelt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mädchen, Meter, Absturz, Baustelle, Absicherung
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2011 09:40 Uhr von leerpe
 
+6 | -6
 
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Es ist doch immer das Gleiche. Aus Geldmangel wird nichts gemacht. Passiert etwas, dann wird auf einmal reagiert. Für das kleine Mädchen leider zu spät liebe Stadtväter von Dresden.
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12.02.2011 09:59 Uhr von lebraska
 
+30 | -0
 
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Ja - die Sicherungsmassnahmen waren wohl etwas lasch. ABER: Mit elf wusste ich schon dass das eindringen in abgesperrte alte Häuser nicht ungefährlich ist.Und auf eine Glasdecke wäre ich in dem alter nie geklettert.
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12.02.2011 10:14 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -19
 
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12.02.2011 10:20 Uhr von Jolly.Roger
 
+30 | -2
 
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Na endlich hat man einen Schuldigen gefunden!

Kann ja nicht sein, dass ein elfjähriges Mädchen einfach so einen Zaun überwinden kann und durch ein Kellerfenster in ein abbruchreifes Haus eindringen und dann auf einem Glasdach rumspazieren kann.

Wieso hat man keine Selbstschussanlagen installiert, diese ewige Sparerei an wichtigen Dinge muß ein Ende haben..
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12.02.2011 10:21 Uhr von SickBoy83
 
+23 | -1
 
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blabla: Anstatt sich über die fehlenden Sicherheitsvorkehrungen aufzuregen sollte man sich lieber einmal fragen warum das Mädchen so blöd war auf ein Glasdach einer Ruine zu kletten.

Vor 60 Jahren bestand Deutschland großteils aus Ruinen und da ist auch nicht täglich irgendwo ein Kind abgestürzt, weil diese noch dazu in der Lage waren ihren Verstand zu benutzen.

Aber das wird den Menschen ja immer mehr abtrainiert, auch durch immer mehr "Sicherheitsvorkehrungen". Sie denken dann "Na wo nix zu 100% abgeriegelt ist, kann ja auch nicht wirklich was passieren". Bei dem Zeppelin Hindenburg konnte man sogar die Fenster öffnen... und wie viele sind raus gesprungen? Richtig, keiner! Es hat einigen sogar das Leben gerettet. Bei dem heutigen Sicherheitswahn wären aufgrund von Absperrvorrichtungen alle verbrannt!
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12.02.2011 10:22 Uhr von zer0six
 
+14 | -1
 
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Klar: Und ihr denkt wirklich, dass ein intakter Zaun sie gehindert hätte? Schlupflöcher gibts immer...

Edit: Danke, waren wohl ein paar schneller und ausführlicher

[ nachträglich editiert von zer0six ]
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12.02.2011 10:47 Uhr von Glimmer
 
+2 | -7
 
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leerstehende Gebäude plattmachen! Schaut mal, was aus dem Schwimmbad geworden ist:

http://www.fotocommunity.de/...

Eine versiffte Todesfalle...
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12.02.2011 11:14 Uhr von norge
 
+5 | -0
 
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Hey, Funk-a-Tronic: wo bleibt dein kommentar, dass sowas nur im osten möglich ist?!
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12.02.2011 11:23 Uhr von sammy90
 
+1 | -0
 
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"auch wurde die eingangstür richtig verschlossen" was heißt denn verschlossen? war da die ganze zeit tag der offenen tür oder was?
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12.02.2011 11:53 Uhr von Bluti666
 
+10 | -0
 
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@Klassenfeind: Schmerzensgeld? Wo waren die Eltern zu dem Zeitpunkt? Keinen Cent haben sie verdient. Sieht zudem nach typischem Versagen bei der Erziehung aus...

@Glimmer: Versiffte Todesfalle? Eher normale Ruine, die zudem wirklich ineterssant sein dürfte. Hier in Berlin Lichtenberg gibt es das Hubertusbad, ist in etwa dem gleichen Zustand wie das Sachsenbad, jedoch rundrum zugemauert, trotzdem bin ich mir sicher, wer hinein will, kommt auch hinein. Einmal im Jahr gibt es einen Tag der offenen Tür, an dem man das Bad über einen Seiteneingang betreten und und über geführte Wege besichtigen kann. In diesem Bad habe ich schwimmen gelernt, es steht unter Denkmalschutz und wird deshalb nicht abgerissen, mir wäre es am liebsten, wenn sich ein investor finden würde und das Bad wieder aufbaut. Genauso geht es sicher vielen Dresdnern mit dem Sachsenbad.

http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von Bluti666 ]
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12.02.2011 11:58 Uhr von EvilMoe523
 
+2 | -2
 
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Gibt es nicht irgendwo noch einen US-Staat wo das Betreten von Tornados verboten ist?
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12.02.2011 12:27 Uhr von MrFloppy89
 
+6 | -0
 
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Solche Sicherheitsvorkehrungen sind sowieso rausgeschmissenes Geld. Wenn du den Zaun erneuerst, ist er ein paar Tage später eh wieder zerstört, weil die Kinder heutzutage zu dumm sind, um das eigene Hirn einzuschalten. Wäre mir als Stadt mit der Zeit auch zu blöd, da es eh nichts bringt.

Aber irgendwie muss ich der Überschrift Recht geben. Der Unfall hätte wirklich vermieden werden können: indem das Mädchen mal nachgedacht hätte.
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12.02.2011 13:19 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -1
 
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Vermeiden? Also ich bin in einer Zeit groß geworden in der nichts abgesichert wurde und sich Bedienungsanleitungen von Geräten wie VCRs nicht so gelesen haben als könne man damit die gesamte Zivilisation auslöschen. Und warum hat das trotzdem funktioniert? Weil die Leute noch gezwungen(!) waren nachzudenken...
In unserer verweichlichten Welt ist es ja kein Wunder daß schlichte Gemüter gar nicht mehr auf den Gedanken kommen daß etwas passieren könnte.

Also ich finde die Rückkehr zur natürlichen Auslese sehr gut. Wer nicht in der Lage ist in dieser abgesicherten Welt zu überleben sollte sich nicht auch noch fortpflanzen.
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12.02.2011 13:24 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -2
 
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Ich mag Lost Places wir besuchen heute abend selber einen.
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12.02.2011 14:28 Uhr von Damasichthon
 
+3 | -1
 
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pff: vor meiner alten schule stand auch ein leeres gebaäude (vor einer schule!) welches angeblich mit aspest verseucht gewesen sein sollte. da standen jahrelang türen und fenster offen und was habend die kinder - unter anderem auch ich und meine klasse - in ihren freistunden gemacht?
richtig!
nur waren wir nicht so dumm auf glasflächen rum zu turnen oder in den überfluteten keller zum heizungsraum (im winter lief dort die heizung!) zu laufen.
irgendwann haben sie dann stahlplatten vor die fenster geschraubt und die türen verschlossen (weil sich mal jemand dort verletzt hatte...) aber genutzt hat das nichts. wer da rein wollte ging da rein. der kletterte eben in den ersten stock. ging ohne probleme.
ich würde die schuld für den tod des mädchens jetzt nicht bei einem fehlenden zaun suchen. eher - wie viele sagten - beim fehlenden grips.

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