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China: Eltern suchen verlorene Kinder über das Internetportal Sina.com

Nachdem es einem Vater vor kurzem gelang, seinen vor drei Jahren entführten Sohn über den Twitter-ähnlichen Suchdienst zu finden, erfährt die Seite Sina.com eine Flut an Mails verzweifelter Eltern. Der Dienst wurde Ende Januar von dem Wissenschaftler Yu Jianrong gegründet.

Seit der Gründung der Seite wurden bereits sechs vermisste Kinder von ihren Eltern gefunden. Nach Meinung dieser tue der Staat zu wenig, um die bekannten Probleme von Entführungen und Menschenhandel einzudämmen. Ein Nutzer schreibt in leicht bitterem Ton, man müsse die Suche selbst übernehmen.

Der Dienst ermöglicht es Nutzern, Bilder von vermeintlichen Waisen, Straßenkindern und jungen Bettlern hochzuladen. Eltern können sich diese Bilder ansehen und so vielleicht ihre vermissten Kinder wiederfinden. Vergangenen Donnerstag besaß der Dienst bereits über 180.000 Nutzer.


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WebReporter: Superbeck
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, China, Eltern, Twitter, Bettler, Internetportal
Quelle: www.spiegel.de

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