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Dänen wollen den Euro nicht haben

In einer Umfrage der dänischen Zeitung "Berlingske Tidende" hat über die Hälfte der befragten Dänen dem Beitritt zur Währungsunion eine klare Absage erteilt.

Das ist die höchste Ablehnungsquote bezüglich des Beitritts zur Währungsunion, die seit der erstmals erhobenen Umfrage von vor 15 Jahren, herausgekommen ist. Der Anteil der Euro-Befürworter sank auf einen Anteil von 41 Prozent.

Verantwortlich sind dafür vermutlich die Finanzprobleme der anderen EU-Staaten wie Portugal oder Griechenland. Bereits bei einem Referendum im Jahr 2000 hatten die Dänen gegen den Euro-Beitritt gestimmt.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Finanzkrise, Referendum, Währungsunion
Quelle: www.welt.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2011 15:12 Uhr von TheDispatcher
 
+48 | -6
 
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Schlaue Dänen, gute Gesetze: In Dänemark herrscht wenigstens ECHTE Demokratie (also VOLKS-Wille),
kein DIKTATORISCHER Zwang irgendeines Parlamentes.

Ich erinnere mich an Deutschland vor 1998:
Da wollte (gemäß einer internen, privaten, dennoch repräsentativen Umfrage) auch nur rd. ein Viertel der Leute den EURO.

Dank Birne und Konsorten wurde der EURO gegen die Mehrheit der Volksmeinung eingeführt.
Hier passt sehr gut der - zwar erst 2002 aus einem anderen Anlass entstandene - Song "Las Kanzlern"_

"Ihr habt mich gewählt, und nun habt Ihr den Salat: Ich bin noch vier Jahre Euer Kanzler .."

Ohnehin sollte das Grundgesetz geändert werden, bei volksweiten, teilweise- übergreifenden Entscheidung das Volk auch zu BEFRAGEN.
Da hat die große Koalition natürlich wieder die Gelegenheit verpennt, typisch DEUTSCHER BLÖDESTAG.
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11.02.2011 15:18 Uhr von bigJJ
 
+13 | -3
 
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... gute entscheidung der dänen - wenigstens eine der wenigen demokratien, die sich auch wirklich so nennen dürfen!

dort scheint die wirtschaft nicht in der lage gewesen zu sein, sich die politik zu ihrer leibeigenen hure zu machen - vorbildlich.

aber die usa und andere mächte werden sowieso früher oder später einen weg finden, auch dort den euro reinzupressen - wobei dänemark ist wohl eher unwichtig im vgl. zu zum beispiel schweiz - da haben die finanzhaie,WTO, EZB und Co. schon gewaltig zugeschlagen - und es wurde nicht nötig den Euro einzuführen - die Schweiz sitzt jetzt auf verlorenen posten - so ganz ohne die ganzen Reserven usw.

Naja wayne... gibt soviel zu kritisieren.
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11.02.2011 15:29 Uhr von shadow#
 
+2 | -2
 
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Grade ist das eine gute Idee! 2000 war es einfach nur Glück...
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11.02.2011 15:57 Uhr von Glimmer
 
+3 | -25
 
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11.02.2011 16:24 Uhr von Sneik
 
+19 | -3
 
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genau: richtig so... Hätte auch in De gegen den Euro gestimmt und würde jetzt noch für den Austritt aus der EU stimmen.

Die Dänen habens richtig gemacht.
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11.02.2011 16:42 Uhr von killerkalle
 
+1 | -1
 
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WIR DEUTSCHEN AUCH NICHT MEHR
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11.02.2011 17:04 Uhr von Der_Norweger123
 
+6 | -0
 
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Norweger haben momentan auch: weniger bock EU-mitglied zu werden. hehe
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11.02.2011 18:02 Uhr von CommanderRitchie
 
+10 | -0
 
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FrankCapello, TheDispatcher, Funk-a-Tronic FrankCapello und TheDispatcher jammern nicht über den Verlust der alten DM - sondern über den Zwang, dem wir durch unserer Regierung unterworfen werden !!
Anscheinend werden in anderen Ländern die Menschen per Volksbefragung zur Beitrittsabstimmung gebeten ...
Wir müßen uns dem Willen unserer Regierung beugen und die Schnauze halten ----- von wegen Demokratie .....
(Für die User, die zwar Kommentare lesen - den Hintergrund nicht verstehen - und dann Minuse verteilen !!)


Funk-a-tronic ... und mir gehen die Leute auf den Sack, die sich bedingungslos an den Euro klammern ..... ohne dieses angemessen zu Begründen .... (evtl. weil man keine Ahnung hat ???? -- z.B. von den Finanztechnischen und wirtschaflichen Verhältnissen im Euro-Finanzsystem ??? )
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11.02.2011 18:02 Uhr von lamm78
 
+6 | -1
 
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auf nach berlin protestieren ^^

"der euro muss weg"
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11.02.2011 22:03 Uhr von maniistern
 
+4 | -0
 
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ICH WILL DEN: AUCH NICHT, aber wer fragt uns faules, deutsches pack denn schon
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12.02.2011 01:09 Uhr von d1pe
 
+1 | -0
 
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Ach ja Das Volk wird nie befragt werden.
Hier eine Abstimmung im Bundestag über die "Einführung bundesweiter Volksentscheide"(12.11.2010): http://www.abgeordnetenwatch.de/...

[ nachträglich editiert von d1pe ]
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12.02.2011 08:11 Uhr von Dark-Ghost
 
+3 | -0
 
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Richtig so. Wenn es nach mir gehen würde dann hätten wir auch noch die D-Mark.
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12.02.2011 09:07 Uhr von Zephram
 
+1 | -0
 
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@TheDispatcher: Hier der Song :D

http://www.youtube.com/...

jm2p Zeph

PS: An alle die jetzt wieder rot-grün zurück wollen; das war die resultierende Satire gewesen damals ;)
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12.02.2011 12:18 Uhr von realsatire
 
+2 | -1
 
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@Herrensocke: Die wirklichen Gründe liegen darin das dann die passenden Volksentscheide kommen könnten die diese Regierung dazu zwingen würden ihre Lobbypolitik und auch das weitere "erst dem Ausland/EU alles geben, bei den eigenen Bürgern immer mehr sparen" unterbunden werden würde.
Dazu noch die berechtigte Angst das die seit Jahrzehnten herrschende elitär geschulte Kaste der Politiker abgesägt werden könnten.
Die ursprünglichen Gründe Bürgerentscheidungen nicht ins GG aufzunehmen sind schon lange nicht mehr existent. Direkt nach dem Dritten Reich wären viele da schnell bereit gewesen die früheren Zustände (teilweise) wieder durch Volksentscheid einzuführen. Dieses hätten aber die Besatzer zum Handeln gezwungen.
Fakt ist leider das diese Politikerriege kein Interesse hat ihre Macht zu mindern und z.B. auf einem Friedensvertrag zu bestehen um endlich wirklich mit dem Krieg abzuschliessen. So bleiben weiterhin die Druckmittel der Alliierten bestehen.
Kenne da eine Aussage das dieses GG deswegen als Verfassung anzusehen sei, weil es sich in 60 Jahren bewährt hat. Eine schwache Rechtfertigung, um die wirkliche Ratifizierung durch ein Volk zu verhindern.Also weiterhin als Vasallen der USA existieren, vermutlich wird vielen Abgeordneten und Ministern nicht mal bewusst sein, das es so ist. Sind eben den Zustand gewöhnt, ziehen aber ihre Vorteile draus. Wo sonst wäre eine ehemalige IM Erika so schön an die Spitze der Regierung gekommen. :)
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12.02.2011 13:34 Uhr von a.berwanger
 
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Tja Deutschland: und seine Parteiendiktatur haben das anders geregelt damals und zwar so wie sie alles regeln.....sie lassen sich wählen, machen andere sehr schnell mundtot und wenn für den dummen Bürger dann gewählt wurde, hat der selbe direkt nach der Wahl weiter absolut gar nichts zu melden und es wird einfach beschlossen....vollkommen egal was die Bürger davon halten, dabei heisst es dass alle MAcht vom Volke ausgeht.

Sollte es hier bald wie in Ägypten mal abgehen, weil die LEute einfach die Schnauze von dieser Scheindemokratie und Abzockerei voll haben, so würde es mich nicht wundern...je schneller desto besser bevor hier alles im Eimer ist! Wir brauchen hier direkte Demokratie und keine Affen die sich den Hintern absitzen und die Menschen betrügen und belügen und dafür noch fürstlich entlohnt werden.
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12.02.2011 13:57 Uhr von Chuzpe87
 
+1 | -0
 
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Die Deutschen wollen den Euro und die EU auch nicht mehr, nur das es hier keine Sau interessiert.
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12.02.2011 13:57 Uhr von realsatire
 
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@Herrensocke: Hatte deinen Beitrag eher als "Pro-Merkel" aufgefasst. ;)
Vielen ist nicht bewusst wie es wirklich aussieht, das wir eben kein freies Land sind, sondern weiterhin nur Teile Deutschlands unter Alliertenrecht.
1989/90 wäre die Chance gewesen dieses zu beenden, aber der ach so gefeierte "Einheitskanzler" und das sonstige Regime hat das verpasst, absichtlich.
Alles nur aus Gewohnheit, warum etwas verbessern, das dann aber zu wirklich mehr Freiheit führen könnte.
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12.02.2011 14:27 Uhr von str8fromthaNebula
 
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irgendwie hab ich das gefühl: wir sind die einzigen die nich gefragt wurden bzw werden ;)
irgendwie ne sehr einseitige demokratie die wir hier haben

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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13.02.2011 11:58 Uhr von SpEeDy235
 
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gut gemacht: von den dänen. england und die schweiz möchten ja auch nicht dazu gehören.
irgendwann ist deutschland das einige land was noch irgendwem rettungsgeld oder wie auch immer das heißen mag zahlen kann. vielleicht noch frankreich, den rest kann man vergessen. der euro ist schon lange tot.
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14.02.2011 02:40 Uhr von TheDispatcher
 
+1 | -0
 
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@ 1984: "nur eine echte volksverfassung könnte soetwas regeln,"

Das stimmt nicht so GANZ:
Auch in Grundgesetz ist es möglich, Volksentscheide zu verankern (momentan "nur" bei Änderung der Grenzen der Bundesländer).
Jedoch kann mit einer 2/3 Mehrheit des Blödestages JEDER Artikel neu eingeführt, gestrichen oder geändert werden (mit Ausnahme der ersten 19).

Du hättest nur Recht, wenn du das Grundgesetz "ablösen" willst, durch eine Verfassung. Diese MUSS (so steht es auch im GG) vom Volk ratifiziert werden. Erst, wenn es eine solche Verfassung gibt, wird das (als notdürftiges Provisorium zusammengeflickschusterte) Grundgesetz hinfällig.
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14.02.2011 19:22 Uhr von Achtungsgebietender
 
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Dann will ich die Dänen auch nicht haben! Raus aus: der EU! wie mich diese Alleingänge von irgendwelchen kleinen und unwichtigen Staaten abnerven. Reicht schon, dass die intolerante Schweiz andauernd herum nervt!

[ nachträglich editiert von Achtungsgebietender ]
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16.02.2011 10:28 Uhr von :raven:
 
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Die spinnen, die Dänen Da könnte ja jeder frei entscheiden, wo kommen wir da hin?
Die Dänen haben gefälligst genauso blöde wie der Michel zu sein, der wurde auch nicht gefragt!

Und was haben wir nun davon? Der Psychopath Schäublinio verhökert nicht nur das Vermögen der Gegenwart zugunsten des Euros, sondern ballert den deutschen Steuerzahler auch in finanzieller Hinsicht ins dunkelste Mittelalter!

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