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Forschung: Selbstheilender Kunststoff entwickelt

Chemiker der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh haben einen Kunststoff entwickelt, der Risse durch Bestrahlung mit UV-Licht selbst heilt. Nach Angaben der Forscher ist eine solche Heilung mehrfach hintereinander möglich.

Ermöglicht wird dies durch einen Grundbestandteil im Polymer, so die Forscher. Innerhalb des Plastiks befindet sich eine sogenannte Trithiocarbonat-Einheit, welche aus je einem Kohlenstoffatom und drei Schwefelatomen besteht.

Durch Bestrahlung mit UV-Licht bauen sich die Verbindungen neu um oder lösen sich und finden einen neuen Bindungspartner. Somit soll es möglich sein, mit UV-Licht in Kombination durch Zusammenpressen Risse im Kunststoff zu reparieren.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Reparatur, Kunststoff, Riss, UV-Licht
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2011 14:46 Uhr von Baststar
 
+16 | -0
 
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wie oft die nachricht wohl noch kommt, bis mein auto damit ummantelt ist...
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11.02.2011 15:11 Uhr von Guschdel123
 
+0 | -0
 
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@ Baststar: Nunja, wohl noch ziemlich oft.
Die Risse, welche mithilfe dieser Methode ´´heilbar´´ sind, dürfen nur eine minimale Größe aufweisen. Das heißt: Bis damit die Karre reparierbar ist, dauert es noch eine ganze Weile.

Ferner würde darunter wohl auch die Stabilität leiden, da bei z.B. einem kleinen Unfall (ich rede von Minimalschäden) auch die oben genannten Polymere ´´verloren´´ gehen, also auf der Straße liegen, eben der Abrieb, welcher bei einem Unfall entsteht. Folglich ist die Polymehranzahl stark verringert und bei einer Reparatur mittels UV-Licht würden die Polymere, welche zur Füllung des Risses notwendig sind, an anderer Stelle fehlen. u.U. führt dies zu einer geringeren Stabilität.
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11.02.2011 16:25 Uhr von Friedbrecher
 
+2 | -0
 
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Autoreperatur: "Ferner würde darunter wohl auch die Stabilität leiden, da bei z.B. einem kleinen Unfall (ich rede von Minimalschäden) auch die oben genannten Polymere ´´verloren´´ gehen, also auf der Straße liegen, eben der Abrieb, welcher bei einem Unfall entsteht. Folglich ist die Polymehranzahl stark verringert und bei einer Reparatur mittels UV-Licht würden die Polymere, welche zur Füllung des Risses notwendig sind, an anderer Stelle fehlen. u.U. führt dies zu einer geringeren Stabilität. "

Das Problem mit dem Abrieb würde sich ja recht einfach dadurch lösen lassen, indem man einfach ein Stück neuen Kunststoff beim Reparieren über die Abriebstelle legt und dann bestrahlt.
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11.02.2011 21:04 Uhr von Nafferyllt
 
+0 | -3
 
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Selbstheilende Kunststoffe gibt es: seit den 1960er jahren...
Die Fa. WIMA stellte aus diesen Folien Kondensatoren her, die sich bis ca. 200 mal "heilen" konnten..
Können diese Kondensatoren sogar heute noch.
Dem Kunden muss ja sowas heutzutage als Neu verkauft werden..
Gibt ja kein Gedächtnis.
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12.02.2011 02:14 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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@Nafferyllt: Da "heilt" sich nicht der Kunststoff sondern die Isolierung/Dielektrikum nach/bei einem Durchschlag.
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03.03.2011 12:50 Uhr von Thimphu2003
 
+1 | -0
 
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selbstheilende Autos... Abrieb also bitte, was sind denn das für Kommentare?

Bis sich Autos selber heilen können, gibt es dieses Forum nur im Museum.
Außerdem ist das Thema "Abrieb" doch völlig abwegig. Wenn schon, sind es ganze Teile, die auf der Straße liegen. Wo und in welchem Umfang soll denn Abrieb bei einer mehrere Millimeter dicken Schicht einer Kfz-Karosserie zur Destabilisierung beitragen, wenn es sich hier im µ-Bereich bewegt. Das interessiert die Karosserie doch nicht.

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