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England: Frau verhaftet, weil sie weggeworfenes Essen von Supermarkt "stahl"

In Handschellen weggeführt und verhaftet wurde die Engländerin Sasha Hall, weil sie weggeworfenes Essen eines Supermarktes mitnehmen wollte.

Waffeln, Erbsen und Schinken eines Tesco-Marktes landeten auf dem Müll wegen eines kurzzeitigen Stromausfalls, was die junge Frau ausnutzen wollte und das Essen einfach "stahl".

Die Polizei griff aber hart durch und verhaftete die Frau, die nun wegen Diebstahls angezeigt wird. Sie selbst verdient nur 600 Britische Pfund im Monat, das Essen hätte für zwei Wochen gereicht.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, England, Diebstahl, Essen, Supermarkt, Müll
Quelle: www.dailymail.co.uk

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2011 13:10 Uhr von Mandalore
 
+24 | -5
 
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Also: Es dürfte ja mittlerweile bekannt sein, dass das verboten ist. Menschlich gesehen ist das natürlich kritisch zu betrachten, da man sich ja denken kann "das wird doch sowieso weggeworfen".

Allerdings kann ich auch nicht auf der Arbeit (Ich arbeite nebenbei bei einer großen Einzelhandelskette) einfach das Zeug einstecken, was schon abgelaufen ist. Das würde dann in einer fristlosen Kündigung resultieren.

Das Vorghen der Polizei ist allerdings übertieben. Eine mündliche Verwarnung hätte es auch getan.
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11.02.2011 13:11 Uhr von ArminioIBK
 
+17 | -1
 
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Ist hier auch so: Das entnehmen von von Supermärkten weggeworfenen Lebensmitteln gilt auch hierzulande tatsächlich als Diebstahl und wird auch hier bestraft.
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11.02.2011 13:31 Uhr von Mandalore
 
+15 | -2
 
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@sosoaha: Ja, es ist traurig, dass Menschen solche Mittel ergreifen müssen, aber bei uns z.B. fährt regelmäßig ein LKW der "Tafel" vor um die abgelaufenen (aber natürich noch gut essbaren) Lebensmittel abzuholen, um diese eben der Tafel, also den Bedürftigen, zukommen zu lassen.
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11.02.2011 13:33 Uhr von KamalaKurt
 
+9 | -3
 
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E klingt schon hart, wie die Polizei mit der Frau umgegangen ist. Ich denke die haben einfach überreagiert. Aus menschlicher Sicht hätte man 2 Augen zudrücken müssen.

Warum tut die Frau das? Wieviele Menschen sind auf der Erde abhängig von den Essensresten, die die wohlhabenden in den Müll geben?
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11.02.2011 13:37 Uhr von Boon
 
+5 | -14
 
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"mündliche verwarnung" "hartes vorgehen..": Wenn man so etwas liest fragt man sich schon, habt ihr überhaupt nur den hauch einer ahnung von polizeiarbeit?.

Ich kenne das recht dort nicht, aber wenn es sich um einen rechtlichen diebstahl handelt dann IST ES ein diebstahl!.

Wenn dann ein polizist eine "mündliche verwarnung" oder andere träumereien von gutmenschen macht, ist das amtsmißbrauch und er macht sich strafbar.

Ob das ganze vom menschlichen her richtig ist, ist was anderes, aber hier gehts ums rechtliche und da ist so etwas verboten und nicht möglich.

Das wäre genauso wie wenn A dem B eine aufs aug schlägt und dann gibts "eine mündliche verwarnung".

Offizialsdelikte MÜSSEN zur anzeige gebracht werden, egal ob die betroffenen das wollen oder nicht!.

Echt dieses gutmensch denken..
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11.02.2011 13:55 Uhr von Boon
 
+8 | -20
 
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11.02.2011 14:20 Uhr von NilsGH
 
+10 | -2
 
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@boon: Der Kommentar war VÖLLIG daneben! Wenn das, was du hier schreibst ernsthaft von der Polizei durchgesetzt werden sollte hätten wir bei jedem Sperrmüll (also die zwei Tage im Jahr, wo hier jeder seinen Sperrmüll vor die Tür stellt und die Entsprgungsbetriebe ihn abholen) ein Großaufgebot der Polizei im Dorf!

Weiß nicht, es hört sich so an als seist du Polizist. Dann versuch doch mal mit vernünftigem Menschenverstand an die Sache zu gehen:

Wenn hier Sperrmüll ist stehen immer einige Tage lang die abzuholenden Sachen vor der Tür. Dann fahren am Tag 50 bis 100 Kleintransporter vorbei und begutachten die Sachen und nehmen alles mit, was sie verwenden können. Vor JEDEM Haus. Das wären bei nur 10 Transportern und 10 Häusern 100 "Straftaten". Komm schon, den Blödsinn glaubst doch wohl auch du nicht, oder?

Sicher ist das "per sé" schon ein Diebstahl. Ob das Sperrmüll Beispiel oder das der armen frau, die aus der Mülltonne Nahrung fischt. Dennoch wird wohl kein vernünftiger Polizist da ne Anzeige schreiben. Ich denke eher bei der in der News genannten Situation wird ein anständiger Polizist dem Marktleiter die Anzeige ausreden und entsprechend dann der Frau eine Verwarnung erteilen. Verzichtet der Leiter auf eine Anzeige so muss nämlich der Sache nicht zwingend nachgegangen werden. Mal ganz davon abgesehen dass es sich hier wohl um einen "minderschweren Fall" des Diebstahls handelt, welcher nie ernsthaft vor Gericht landen würde. Zwar ist der Tatbestand erfüllt, der Wert des Diebesgutes (nämlich MÜLL!) ist wohl nicht mal im Cent-Bereich zu beziffern. Ferner wurde nicht mal aus dem Laden entwendet, sondern aus einer Mülltonne. Also entstand dem Laden auch kein Schaden! Jeder Staatsanwalt würde dieses Verfahren sofort, u.U. wohl gegen eine symbolische Geldbuße von 20,- EUR, einstellen!

@News und andere Kommentare:

Ich persönlich würde, obwohl ich es nicht zwingend nötig hätte, ebenfalls frisch in die Tonne geworfene Lebensmittel sofort rausziehen und mitnehmen. Es ist eine Verschwendung, sowas wegzuwerfen. Sicher, manchmal zwingen sogar die Gesundheitsvorschriften das Personal dazu. Dennoch ist jeder Laden, der Sachen in den Müll wirft, anstatt sie gemeinnützigen Organisationen wie der Tafel zu geben ein Sauladen. Moralisch nicht zu vertreten.

Zu dem bösen Kommentar über die Tafel: Nein, das ist keine Gewissensberuhigung für die Bonzen. Ich persönlich stehe vielen Reichen in Deutschland auch sehr kritisch gegenüber. Dennoch finde ich, dass es zum einen keine Schande ist für ärmere Menschen, sich bei der Tafel Lebensmittel zu holen, wenn ihnen ihr Geld nicht reicht. Zudem würden die Sachen ja aufgrund dessen, dass sie nicht mehr verkauft werden können/dürfen so oder so weggeworfen. Lebensmittel würden verschwendet werden. So kann man sie ihrem eigentlichen Zweck zuführen. Und jene, die es sich leisten können, jeden Tag einzukaufen haben sie Lebensmittel ja bereits quasi mitfinanziert, da Verluste in der Preiskalkulation immer eingeschlossen sind. Das halte ich für eiine echte win-win Situation und nicht für Gewissensberuhigung
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11.02.2011 14:30 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -5
 
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FRAGEN!!!!! Ich verstehe nicht, warum heutzutage niemand mehr auf die Idee kommt, einfach offiziell zu fragen.
Was ist da so schwer dran?

Man setzt seinen Charme und seine Überredungskünste ein und schon hat man das Zeug ganz offiziell. Jedenfalls in geschätzten 60% der Fälle.

Wem das zuviel ist oder wer den Mut nicht aufbringt und stattdessen lieber einen Diebstahl/eine Plünderung begeht, der muss dann mit den Konsequenzen rechnen.
Ist halt Risiko.
Muss jeder selbst wissen.
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11.02.2011 14:37 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -7
 
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@NilsG: >Wenn hier Sperrmüll ist stehen immer einige Tage lang die abzuholenden Sachen vor der Tür. Dann fahren am Tag 50 bis 100 Kleintransporter vorbei und begutachten die Sachen und nehmen alles mit, was sie verwenden können. Vor JEDEM Haus. Das wären bei nur 10 Transportern und 10 Häusern 100 "Straftaten". Komm schon, den Blödsinn glaubst doch wohl auch du nicht, oder?<

NATÜRLICH handelt es sich dabei um Straftaten!!!!

Das ist Diebstahl.
Und es bleibt Diebstahl, auch wenn er mangels Kapapzität nicht automatisch verfolgt wird.


>Jeder Staatsanwalt würde dieses Verfahren sofort, u.U. wohl gegen eine symbolische Geldbuße von 20,- EUR, einstellen!<

Ja, aber die 20 EUR braucht es!!
Genau wie die Verhaftung und das Drumherum.
Weil sich sonst Grenzen verschieben.
Und das will niemand.


>Ich persönlich würde, obwohl ich es nicht zwingend nötig hätte, ebenfalls frisch in die Tonne geworfene Lebensmittel sofort rausziehen und mitnehmen. Es ist eine Verschwendung, sowas wegzuwerfen. <

Und ich würde vorher fragen.
Ganz einfach.
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11.02.2011 14:38 Uhr von sicness66
 
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Containern: Sicherlich gehört der Müll, der auf dem Gelände steht noch in den Eigentumsbereich, aber hier sieht man doch wieder ein wunderbares Beispiel für die Wegwerfgesellschaft.

Ich habe selber mal in einem Supermarkt gearbeitet. Was da alles als Abfall bezeichnet wurde, war anglaublich. Ein Ei war in einer 10er Packung kaputt, 10er Packung weg, Delle in der Schokoblechverpackung, weg, Druckstelle bei einer Orange, ganzes Netz weg. Da waren 3/4 der Nahrungsmittel noch genießbar und wurden weggeworfen.

Aber anstatt jemanden zu engagieren, der den Müll trennt, um gesundes Essen der Arche oder ähnlichen Organisation zu spenden, wurde alles einfach vernichtet.

Aber mit Müll soll ja heutzutage auch genug Asche gemacht werden...
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11.02.2011 14:41 Uhr von fatzorro
 
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warum ist das in deutschland diebstahl? zum diebstahl gehört der gewahrsamsbruch, ergo muss es bei jemandem im eigentum stehen.

wenn ich was wegwerfe (meine kippe auf die strasse, das tempo in den wald, mein essen in den mülleimer), will ich nichts mehr damit zu tun haben (sog. eigentumsaufgabe).

die sache wird dann herrenlos, so dass der finder neues eigentum daran begründen kann - das mitnehmen ist also, sobald es in die mülltonne kommt, eigentlich nicht strafwürdig.
dementsprechend wird wohl kaum jemand ernsthaft dafür wegen diebstahl verurteilt. vielmehr wird man hier nur ein hausverbot verhängen können, weil man solche "streuner" nicht haben will.
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11.02.2011 14:45 Uhr von Schwertträger
 
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@sosoaha: Worauf willst Du eigentlich hinaus? >kann ja nicht angehen, daß die FAULEN und ARBEITSSCHEUEN und SCHMAROTZER gesunde nahrung zu sich nehmen dürfen. die sind ja schließlich SELBST SCHULD an ihrem SCHICKSAL!

..wir sehen uns am starnbergersee, auf unseren jachten.<


1.) Sind die Sachen von der Tafel gesund, weil sie aus denselben Einzelteilen bestehen, wie das, was die Reicheren kaufen, auch, nur dass das Mindesthaltbarkeitsdatum gerade frisch abgelaufen ist, so dass die Sachen nicht mehr verkauft werden dürfen.

2.) Sind wir eine Leistungsgesellschaft, ja.
Dass das rein sozialistische Modell nicht funktioniert und auch eine 100%ige Abschaffung des Leistungsprinzips nicht sinnvoll ist, haben wir inzwischen ebenfalls gelernt.

3.) Solange wir kein Bürgergeld-Modell oder ähnliches haben, was ausgleicht, dass nicht mehr genug Arbeit für alle Arbeitswilligen da ist, müssen wir wohl mit diesem System zurechtkommen.

4.) Würde es auch mit einem Bürgergeldmodell Reiche geben. Jemandem, der es mit Arbeit, Disziplin und meinetwegen auch Übervorteilung geschafft hat, sich eine Yacht am Starnberger See zu leisten, dem gönne ich die erstmal.
Ich bin nicht per se dagegen.
(Immerhin erfreue ich mich ja auch am Anblick der Yachten und der anspruchsvollen Schaufenster und des Ambientes.
Ohne Reiche gäbe es wohl die meisten der heutigen baulichen Sehenswürdigkeiten nicht).



Du wirst es nie erreichen, dass wirklich alle Leute gleich sind, denn sie sind es nicht.
Du kannst lediglich versuchen, sie alle gleich menschlich zu behandeln. Das ist aber etwas ganz anderes.
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11.02.2011 14:53 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -2
 
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@fatzorro: >wenn ich was wegwerfe (meine kippe auf die strasse, das tempo in den wald, mein essen in den mülleimer), will ich nichts mehr damit zu tun haben (sog. eigentumsaufgabe).<

Gutes Beispiel, das Tempo im Wald.
Auch wenn Du es loswerden wolltest, wirst immer noch Du dafür verknackt, die Umweltverschmutzung begangen zu haben, eben weil das Tempo immer noch Dir gehört.
Das heisst, der hinter Dir gehende Polizist wird das Tempo aufheben, Dich fragen "gehört das ihnen?" und egal ob Du mit ja oder nein antwortest, wird es Dir zugeordnet. Als Dein Eigentum zum Tatzeitpunkt, wenn ich mich nicht irre.

Und das Abstellen von Sperrmüll vor dem Haus beinhaltet eben die stille Übereinkunft, dass das vor Ort zuständige Sperrmüllunternehmen das Zeug abholt und der Vernichtung oder vereinbarten Verwendung zuführt.
Dritte Parteien sind da nicht beteiligt und es gibt keinen Moment, wo das Zeug niemandem gehört.
Es könnte ja z.B. sein, dass Du sagst "sicher, ich will das Zeug nicht mehr haben, aber mein Nachbar, der Sack, der soll es nicht haben". Würde es aber niemandem mehr gehören, könnte sich auch der Nachbar nehmen, was er möchte.

Das ist bei der Mülltonne nicht anders.
Es existiert ja ein Vertrag mit einem Abholunternehmen, dass die Eigentumsverhältnisse genau regelt.
Auch hier ein Beispiel. Würde man jetzt mit einem Fahrzeug am Abholtag rumfahren und selber alle Tonnen leer machen, würde man einen schon recht offensichtlichen Diebstahl begehen, denn der Müll ist ja Brennmaterial in der Verbrennungsanlage und somit pure Energie,.... die natürlich ihren Preis hat und somit einen klaubaren Wert darstellt.
Und das Zeug gehört der Verwertungsgesellschaft.

Tja, und warum sollte das mit einem einzigen, kleinen Stück Müll anders sein?
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11.02.2011 14:57 Uhr von Schwertträger
 
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@sicness66: Mit der mangenden Aufbereitung hast Du Recht.
Man müsste kein ganzes Netz Orangen wegschmeissen, nur weil eine davon eine Druckstelle hat.

Das hat was mit Geld und dem geringen Wert zu tun, den Nahrungsmittel insgesamt in unserer Gesellschaft haben.

Früher machte die Ernährung ein rundes Drittel der Lohnausgaben eines Monats aus (also genauso viel wie die Miete). Das ist heute längst nicht mehr der Fall.
Lebensmittel sind sehr billig geworden.
Ich habe auch immer ein Fragezeichen auf der Stirn, wenn ich im Laden 1kg Mörhen für 99 Cent sehe. Wie so etwas möglich ist, erschliesst sich mir nicht.

Das ist aber keine Frage der Diebstahlsrecht-Problematik hier, sondern berührt ganz andere Punkte.
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11.02.2011 15:19 Uhr von shadow#
 
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Mal so grundsätzlich Wie man hier schön sehen kann, ist das Ganze keine rechtliche, sondern vielmehr eine gesellschaftliche Problemstellung.

Wie pervers ist es bitteschön, dass es scheinbar ganz normal geworden ist, dass man Dinge die einem selbst völlig nutzlos sind und die man loswerden möchte, niemand anderem gönnt?
Bedürftige werden mit Gesetzen kleingehalten und die Umwelt geschädigt. Alles im Namen des Profits der Überflussgesellschaft.
Der soziale Gedanke ist schon lange tot und von vielen wird das hier noch bejubelt.
Diese Gesellschaft widert mich an!
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11.02.2011 15:30 Uhr von jkhulk
 
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Leider: hatte ich bisher nie das glück solcher Ungerechtigkeit bei zuwohnen. Ich vermute mal das sich ein bis x leute in diesem Moment finden die die Polizei zum Teufel jagd denn so würde ich es nämlich machen wenn ich so etwas sehen würde. Immer feste druff.
@Boon, wenn du dich in diesem verlogenen koruppten und asozialen System wohl fühlst, bitte dein ding, doch ich habe sein einiger Zeit entschieden nicht mehr mit zuspielen und nur noch nach den 10 Geboten zuleben. Ich lehne Leute wie dich grundsätzlich ab und möchte von euch auch nicht behelligt werden. Falls doch dann raucht es und zwa in aller härte , bis ihr munter werdet oder an eurer Gier und eurem Komerz verreckt.
Es sind Zustände wie in Soddom und Gomorra..... Pfui Teufel

[ nachträglich editiert von jkhulk ]
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11.02.2011 15:40 Uhr von Schwertträger
 
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@Shadow: Du machst es Dir zu einfach: Du wischt das, was ich erklärt habe, einfach beiseite, vereinfachst das Ganze,siehst Dich auf der Seite der Guten (wodurch eigentlich? Spendest Du?), beschimpfst alle als widerliche Gesellschaft und verziehst Dich wieder.

Tolles Statement. Und so konstruktiv.




>Wie pervers ist es bitteschön, dass es scheinbar ganz normal geworden ist, dass man Dinge die einem selbst völlig nutzlos sind und die man loswerden möchte, niemand anderem gönnt?<

Wie schon mehrfach erläutert wurde, geht es nicht um´s Gönnen.


>Bedürftige werden mit Gesetzen kleingehalten und die Umwelt geschädigt. Alles im Namen des Profits der Überflussgesellschaft.<

Wieso gibt es dann "die Tafel"?
Und es werden keine Bedürftigen klein gehalten, sondern lediglich Gesetze umgesetzt, die auch Dir Deinen ruhigen Feierabend garantieren, weil sie das gemeinschaftliche Verhalten regeln.


>Der soziale Gedanke ist schon lange tot und von vielen wird das hier noch bejubelt.<

Wo hat denn hier jemand bejubelt, dass der soziale Gedanke tot ist?
Die Tatsache, dass mehrere die korrekte Umsetzung bestehender Gesetze (teils bedauernd) bejaht haben, reicht für diese Schlussfolgerung nicht aus.
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11.02.2011 15:43 Uhr von U.R.Wankers
 
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so etwas geht im Kapitalismus nicht: da müssen Lebensmittel fachgerecht entsorgt werden.
Es darf es nicht sein, das jeder dahergelaufene Penner sich im Abfall bedient, die sollen sehen wie sie klarkommen:

http://www.youtube.com/...
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11.02.2011 15:46 Uhr von Schwertträger
 
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@jkhulk: Jaja: >...in diesem Moment finden die die Polizei zum Teufel jagd denn so würde ich es nämlich machen wenn ich so etwas sehen würde. Immer feste druff.<

Jaja, lüg Dir selber weiter in die Tasche.
Unschuldige Bürger (Polizisten, die nur das tun, was sie tun müssen, im Auftrag der Gemeinschaft) vermöbeln wollen, aber Tränen über soziale Ungerechtigkeit vergiessen, wenn jemand Armes wegen Diebstahl verhaftet wird.


>Falls doch dann raucht es und zwa in aller härte , bis ihr munter werdet oder an eurer Gier und eurem Komerz verreckt.<

Sicher doch, das passt gut zu dieser Aussage von Dir:
>und nur noch nach den 10 Geboten zuleben.<

Die zehn Gebote beinhalten ja auch, Mitmenschen zu schlagen (in aller Härte), die in einer Diskussion eine andere Meinung vertreten und ihr Recht auf Meinungsäusserung wahrnehmen.


Und dies (>und möchte von euch auch nicht behelligt werden.<) ist dann der größte Unsinn, denn wenn Du in einer Diskussion nicht von Dir nicht genehmen Meinungen behelligt werden möchtest, warum besuchst Du dann ein Meinungsforum und schreibst sogar noch was darin?

Wer erstmal erwachsen!
Und die Forderung ist unabhängig davon, wie alt Du bist.
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11.02.2011 16:43 Uhr von D4L
 
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Das ist: mit Abstand die widerwärtigste Regelung die mir im Moment einfällt (bei uns zumindest)!

Ich finde es ebenfalls geschmacklos, wie Leute dahinter stehen und es für gerecht halten! Über die, die mit "nicht arbeiten wollen" Argumentieren, will ich erst garnicht reden; Ich wüsche euch in die selbe Lage zu kommen und dann eure Meinung dazu hören, ihr eckelerregenden Dr*cks*cke. (Ich entschuldige mich bei allen Anderen für den Ausdruck...)

Gesetz ist immernoch Gesetz, aber Gesetze sollten auch vernünftig sein und moralische Aspekte beinhalten, jedoch scheint das zu viel gefordert zu sein.
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11.02.2011 16:51 Uhr von EvilMoe523
 
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Okay, Schwertträger kam mit meinem ersten Gedanken bei der News schon zuvor...

Ich will ja auch nicht auf der Frau rumhacken, aber immer wieder wenn ich solche ähnlichen News lese, frage ich mich auch ob die Leute nicht einfach selbst dran schuld sind, weil sie einfach nicht den geringsten Ansatz an Kommunikation versuchen.

Als Bäckerin die sich verfallene Waren einsteckt, einfach den Meister mal fragen ob man das Essen zum halben Preis noch kaufen kann oder genau das selbe bei diesem SuperMarkt und die vermutlich naheliegenste Reaktion erhalten in Form von "Ach nehmen sie doch mit..."

Viele Menschen werden nämlich erst unmenschlich, wenn sie sich einfach hintergangen fühlen.

Dumm gelaufen für die Dame, und natürlich hätte ich ihr die Nahrung von Herzen gegönnt.
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11.02.2011 17:20 Uhr von jkhulk
 
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@schwertträger, alter hat damit nichts zutun sondern soziales Verhalten ^^
Das was du meinst wär zu einfach denn da gibt es nicht nur die variante "bekommste eins auf die backe halte die andere hin". Nein darüber sind wir hinweg ich stehe auf die alte " Zahn um Zahn " wenn du verstehst.
im übrigen da Veritas und Aequitas bei vielen komplette Fremdwörter sind finde ich meine Reaktion mehr als gerechtfertigt.
Mein Frust besteht schon weit länger und hat mit dieser New´s nichts zutun. Wenn du nicht mit scheuklappen an den Augen durch die Welt läufst dann solltest du das nachvollziehen können.
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11.02.2011 17:25 Uhr von Schwertträger
 
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@D4L: >Das ist mit Abstand die widerwärtigste Regelung die mir im Moment einfällt (bei uns zumindest)!<

Im ersten Augenblick möchte man das denken, ja.

Aber was machst Du, wenn Du zusammen mit Deinen Apfelsinenschalen auch Deine 400 EUR teure Brille mit in den Apbfall schmeisst, Dir nach zweistündigem Suchen einfällt, dass Du sie evtl. aus Versehen mit weggeschmissen haben könntest, zur Mülltonne gehst, .... nur um dort zu bemerken, dass sie schon jemand mitgenommen hat, der dachte, dass Du sie nicht mehr haben willst.

Um solche Unsicherheiten zu vermeiden, hat man Gesetze geschaffen, die die Eigentumsverhältnisse klar regeln. Dass es dabei auch Situationen gibt, wo einem eine nicht so eindeutige Lage lieber wäre, ist klar. Aber per se schlecht oder gar widerwärtig ist so eine Regelung -- erstmal -- nicht.


>ch finde es ebenfalls geschmacklos, wie Leute dahinter stehen und es für gerecht halten! <

Ich stehe hinter der Regelung an sich, weil ich sie für zweckmässig halte.
Ob ich sie auch für gerecht halte, ist etwas ganz anderes. Vieles von dem, was zweckmässig oder gut für die gesellschaftliche Ordnung ist, ist ungerecht. Das ganze Leben ist ungerecht. So etwas wie Gerechtigkeit gibt es eh nicht. Es ist ein Hilfskonstrukt.


Und ob ich dieser Frau die Lebensmittel gönne, steht nochmal wieder auf einem ganz anderen Blatt.
NATÜRLICH gönne ich ihr die!
Aber ich wäre eben völlig selbstverständlich davon ausgegangen, dass sie fragt, ob sie die Sachen haben kann.


Nenn mich altmodisch, aber ich wurde noch so erzogen, dass man fremdes Eigentum nicht anrührt und sich erstmal auf die eigenen Pflichten besinnt, ehe man irgendwelche Rechte für sich proklamiert.


Und wie schon mal in anderem thread erwähnt: Hartz IV kenne ich aus früherer eigener Erfahrung. Ebenso wie berufliche Durststrecken, wo man nachts nicht schlafen kann vor Geldsorgen.
Ändert aber nichts an meinen Überzeugungen zu Recht und Ordnung.
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11.02.2011 17:31 Uhr von Schwertträger
 
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@jkhulk: Deine Ausführungen waren aber schlicht und einfach in sich nicht logisch.


- Wenn Du mit Frust argumentieren willst, dann darfst Du nicht die zehn Gebote anführen
- Wenn Du mit sozialem Verhalten argumentieren willst, dann darfst Du keine befehlsempfangenden Amtsträger verprügeln
- Wenn Du für Dich das Wissen um Veritas und Aequitas in Anspruch nehmen willst, dann kannst Du Dich nicht als anders und wahrer hinstellen
- Wenn Du mit Zahn um Zahn argumentieren willst, dann kannst Du nicht die Vokabeln "darüber hinweg" benutzen.


Das sind alles Dinge, die sich gegenseitig ausschliessen.
Eines von beiden geht nur.

Also wenn Frust und Prügel, dann auch kein Gefasel von Geboten, Gleichheit, Wahrheit usw.! Dann bekenn Dich auch zu dem Schritt ZURÜCK bei "Zahn um Zahn".
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11.02.2011 18:11 Uhr von D4L
 
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schwertträger: Ich hatte vor lauter Entgeisterung vergessen zu erwähnen das ich dir trotz allem recht gebe, war weniger auf dich bezogen, sondern auf Leute wie "Boon" und die die sich sowas ausdenken!

Ich gebe dir vollkommen Recht was die Gesetze angeht, wie das Bsp. mit der Sonnenbrille, jedoch bin ich strikt gegen diese Regelung bei Lebensmitteln.
Wenns die Tonne bekommt, wirds weggeworfen bzw. "Entsorgt", Punkt, Aus, Ende! Rechtlich gesehen ist das vielleicht Diebstahl, wie du es beschreiben hast, und genau deswegen kriege ich das große Kotzen, wenn ich sowas lese.
Vielleicht begreife ich es einfach nicht. Es darf doch niemand dafür bestraft werden, wenn er ne Packung abgelaufene Wurst aus der Tonne zieht, die einen Tag später von der Müllabfuhr entsorgt werden würden (weil er hunger hat oder einfach weil sie noch gut ist und gegessen werden kann, weiß der Geier)...
Aber sobald das Geld vom Konto verschwindet weil die Bank sich verspekuliert hat nennt man das ganze "Raubtierkapitalismus", obwohl man es mutwillig der Bank genau dafür zur Verfügung stellt und dafür Zinsen kassiert....ich schweife schonwieder ab :-/

Wie ich bereits erwähnt habe, Gesetze sollten stets Moral und Vernunft beinhalten; denn wenn sie es ernsthaft täten gäbe es meiner Meinung nach auch eine Gerechtigkeit!

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