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World Press Photo 2010: Bild von verstümmelter Afghanin gewinnt

Jodi Bieber hat mit seinem Photo einer verstümmelten Afghanin den World Press Photo Award 2010 gewonnen. Der Preis gilt als der "Oscar" der Branche.

Die südafrikanische Fotografin hatte letztes Jahr mit dem erschütternden Foto für viel Presse-Echo gesorgt.

Den World Press Photo Award gibt es in neun Kategorien und wurde nun bereits zum 54. Mal verliehen. Die Afghanin auf dem Bild lebt inzwischen in den USA und konnte sich kosmetisch operieren lassen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Fotografie, Afghane, Verstümmelung, World Press Photo Award
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2011 12:12 Uhr von Earaendil
 
+8 | -20
 
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11.02.2011 12:20 Uhr von Saftkopp
 
+6 | -0
 
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Trotzdem sehr gutes Foto.
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11.02.2011 12:54 Uhr von TorbenG.
 
+22 | -0
 
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@Earaendil: Wieso ist das abartig wenn man zeigt, was der Wahrheit entspricht?

Ausserdem gibt es gerade für solche Aufnahmen oft den Pulitzer-Preis, also ist es nichts neues.
Bist sicherlich einer von den Leuten die immer wegsehen und in einer schönen, heilen Welt leben.
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11.02.2011 13:12 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -2
 
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@Earaendil: Einesteils hast Du Recht, dass die Presse gerade mit solchen verstörenden Bildern hohe Auflagen erzielt und somit moralisch unter der Lupe steht.

Aber andererseits sind es die Leser, also wir alle, die es erst möglich machen, mit Opferfotos Geld zu verdienen. Fotos von glücklich lächelnden Normalo-Familien will keiner sehen. Und auch das ist eine natürliche Eigenschaft des Menschen, die sich absolut logisch aus seiner psychischen Veranlagung ergibt.
(Übrigens um so mehr, je weniger er selbst von Unheil bedroht ist. Es ist also eine Art Wachsamkeitsmechanismus).

Zweitens andererseits werden durch solche aussagen- und auflagenstarke Fotos oft Missstände public und kommen auch ins Rampenlicht, so dass sie etwas später abgestellt oder zumindest stark verbessert werden.

Und drittens andererseits haben solche Fotos -- ob man es nun will oder nicht -- einen künstlerischen Aspekt. Und genau der wird bei dem Photo Award berücksichtigt. Man könnte fast sagen, unabhängig vom Motiv.
Du würdest ja auch niemals sagen, dass Picassos "Guernica" keine Kunst ist, trotzdem sie eine Kriegsszene darstellt. Es ist also schon immer so gewesen, dass bildliche Darstellungen auch Leid und nicht nur Schönes abbilden. Das ist bei Fotos nicht anders.


Deine Abscheu kommt also schön aus dem Bauch, wird aber nicht durch einen regelnden und korrektiven Intellekt ergänzt. Das wäre aber wichtig.
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11.02.2011 13:57 Uhr von denksport
 
+1 | -8
 
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ist das nicht beleidigend für den Islam? Ich meine, das ist doch voll das Propagndafoto, nur um gegen den Islam zu hetzen.
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11.02.2011 14:39 Uhr von farm666
 
+0 | -0
 
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Die macht: der Bilder.

Sehen wir einen Bild das uns besonders nahe geht, werden plötzlich auch andere themen zu dem Bild interessant.
So ist der Mensch. Am ende gibs noch ein Oskar und die gute frau hat das "Glück" geholfen wurden zu sein.
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11.02.2011 14:39 Uhr von kulifumpen
 
+5 | -1
 
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aufgabe der presse ist es doch auf misstände aufmerksam zu machen, welche durch politik, religion oder sonstigen fanatismus zu stande kommen. Von daher geht das schon irgendwie in ordnung.
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11.02.2011 16:52 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -4
 
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und es passt so schön ins westliche Weltbild: das Foto einer Pornodarstellerin würde wohl kaum einen solchen Preis gewinnen.

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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12.02.2011 18:28 Uhr von Allesscheisse
 
+0 | -0
 
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Die: Bilder 17 und 18 sind auch schockierend.


[ nachträglich editiert von Allesscheisse ]
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13.02.2011 00:56 Uhr von alimehmethasan
 
+0 | -0
 
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Laut Frau Roth bringt der Islam: doch nur Gutes hervor! In D erlebt man die Herzlichkeit ja auch ständig!
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13.02.2011 01:10 Uhr von chitah
 
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Bild 17 ist ja wirklich mal heftig...

Das schlimmste Bild bisher war für mich aber der 3. Platz 2009. Als ich das in Berlin auf der Ausstellung gesehen habe war ich erst total geschockt und dann hätte ich auf der Stelle losheulen können. Und von der Reaktion der Leute her ging es denen allen genauso. Das hat niemand wirklich lange angesehen, die Leute wirkten alle extrem verstört.

http://www.archive.worldpressphoto.org/...

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