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Schottland: Schaufenster von leeren Geschäften wurden zum Schein bestückt

In Dumbarton (Schottland) hat die Wirtschaftskrise für leere Geschäfte in den Fußgängerzonen gesorgt. Doch statt runter gelassener Rollläden, findet man eine idyllische Innenstadt mit hübschen Schaufenstern. Doch der Schein trügt.

Um den Passanten nicht die Lust am Schaufensterbummel zu nehmen, hat sich die Stadt etwas einfallen lassen. Sie bestücken die Schaufenster der Scheinläden mit Attrappen.

So steht in einem Geschäft eine prall bestückte Fleischtheke. Ein weiterer Laden wirkt wie ein gut gehender Friseursalon. Die Stadt hat bisher rund 24.000 Euro dafür ausgegeben, um das Straßenbild nicht trüb aussehen zu lassen. Der Stadtrat kündigte weitere Fake-Läden an.


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WebReporter: wenzi
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Geschäft, Schottland, Fake, Schein, Schaufenster
Quelle: www.express.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2011 09:31 Uhr von Klassenfeind
 
+24 | -1
 
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Traurig genug wenn man auf solche Ideen kommen muß.
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11.02.2011 09:50 Uhr von tinagel
 
+12 | -8
 
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jaja: der Kapitalismus zeigt immer häufiger sein Gesicht.
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11.02.2011 09:55 Uhr von Schaddab
 
+14 | -0
 
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Toll also mich würds stören, wenn die Hälfte der Geschäfte, die ich wegen dem schönen Schaufenster betreten will, nicht vorhanden sind Oo
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11.02.2011 10:00 Uhr von vmaxxer
 
+8 | -3
 
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Neja: Also gut ist die Aktion eigendlich schon. Zumindest für das Stadtmarketing. Nicht ist trostloser als verlassene Häuser.
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11.02.2011 10:10 Uhr von Hirnfurz
 
+11 | -0
 
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Hat denke ich: auch nen gewissen psychologischen Effekt. So täuscht man über eine traurige Wahrheit hinweg, aber dem Gehirn projeziert man (anders als bei runtergelassenen Rollos) "Uns gehts gut". Selbstbetrug sozusagen
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11.02.2011 11:05 Uhr von br666
 
+9 | -3
 
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@tinagel: Das Problem ist ncht der Kapitalismus. Das Problem ist die Gier der Menschen.
Wer viel hat, will noch mehr und wenn er über Leichen gehen muss.... Und kollabieren muss das ganze, wenn dann noch die Politik den gierigen Bonzen in den Hintern kriecht anstatt klare Regeln und Gesetze auzustellen, wie weit man gehen kann. Früher hat das bei uns sehr gut funkitoniert. Z.B. gute Bezahlung für gute Arbeit. Wer arbeitslos wurde bekam relativ schnell nen neuen Job, weil es genug Jobs gab und den Firmengründern keine so extremen Steine in den Weg gelegt wurden. Wer keinen Job fand bekam Arbeitslosenhilfe. Niemand wurde diskriminiert nur weil er arbeitslos war.
Das hört sich für manch jüngeren an wie Science Fiction. Aber hey, das war aber so.
Bis Kohl anfing zu privatisieren und zu zerstören. Gas-Gerd hat das ganze dann noch exzessiv ausgebaut, viel schneller und destruktiver als Kohl jemals in der Lage gewesen wäre. Und Merkel hat dem ganzen dann natürlich noch die Krone aufgesetzt, indem sie tatenlos mitangesehen hat wie alles den Bach runtergeht.
Tja, Leute, so kann man einen funktionierenden Kapitalismus zerstören.
Man könnte auch noch weitermachen. Was passiert z.B., wenn man eine Kommunistin (Ulla Schmidt) als Gesundheitsministerin einsetzt? Genau, im Gesundheitswesen wird die Planwirtschaft eingeführt. Was Planwirtschaft bedeutet, davon können ja ehemalige DDR-Bürger ein Lied singen.
Deshalb ist unser Gesundheitswesen, das früher ein positives Beispiel ohnegleichen für die ganze Welt war, heute so kaputt.
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11.02.2011 11:11 Uhr von artefaktum
 
+8 | -2
 
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Solche "Mehr Schein als Sein"-Aktionen erinnern an die DDR.
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11.02.2011 12:45 Uhr von Berufspsycho
 
+1 | -0
 
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Geile Aktion! Irgendwie lache ich mir grad den Arsch ab. Es mag doof klingen, aber selbst Fake Schaufenster sehen schöner aus, als wenn da Räume leer stehen. Schlimm nur, dass derartige Maßnahmen notwendig sind, wenn Geschäfte dort nicht überleben können!
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11.02.2011 13:34 Uhr von SuGoSu
 
+1 | -1
 
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"So steht in einem Geschäft eine prall bestückte Fleischtheke"
steht die wirklich da, oder sind die aufgemalt ? oO
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11.02.2011 14:17 Uhr von erdengott
 
+2 | -1
 
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Leere Geschäfte sind nichts dramatisches: Wenn Geschgäfte leer stehen dann werden sie idR schlicht nicht gebraucht.
Es gibt ein noch ein anderes Rezept gegen leerstehende Läden: Niedrigere Mieten.
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11.02.2011 16:26 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -3
 
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Finde die Aktion nicht gut. Da zeigt doch der Stadtrat sein wahres Gesicht. Er gaugelt den Menchen was vor.
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11.02.2011 16:48 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -0
 
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in Holland hängen das ganze Jahr "Ausverkauf": Schilder im Fenster, die 30-50 % Rabatt versprechen
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11.02.2011 17:42 Uhr von erdengott
 
+0 | -1
 
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@globi123: "Stimmt - aber warum!?"

Für viele Massenware aus China&Co lohnt sich für den Verbraucher keine Fachberatung weil dies zT teurer käme als Wegwerfen und neu kaufen. Das belastet dann die eher kleinen Fachgeschäfte. Da sind große Läden mit Auswahl und Parkplatz klar im Vorteil. Und die Leute wollen nah dran parken, da geht nichts dran vorbei- außer vielleicht in Großstädten mit passendem ÖPNV.

"Wenn ich ein Geschäft brauche, dann macht der "hunderter" mehr oder weniger Miete im Monat nicht den Ausschlag! "
Neue Geschäftebetreiber werden allerdings von hohen Mieten logischerweise vom Experiment Ladeneröffnung abgeschreckt.
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11.02.2011 17:49 Uhr von erdengott
 
+4 | -0
 
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Es gibt noch einen Grund für leere Fußgängerzonen: Ich kenne noch einen Grund für leere Fußgängerzonen. Die Fußgängerzonen sind vielerorts mit der Zeit unattraktiver geworden, weil sich ein nicht unerheblicher Anteil der Vermieter einen feuchten Kehricht um das Umfeld kümmern. Da bekommt man in manchen 1a Lagen nicht mal mehr das Geld für die Weihnachtsbeleuchtung zusammen, bei Schnee ist nur notdürftig geräumt, Schmierereien werden Monate/jahrelang nicht entfernt. Alles Sachen die in großen Malls selbstverständlich sind. Nur kassieren reicht nicht.
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12.02.2011 18:15 Uhr von Screamon
 
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bin gespannt wie lange WIR das Volk das uns noch gefahlen lassen.....
An jeder ecke werden wir von unseren politikern verarscht.....
Es geht nonstop bergab mit Deutschland und deren Volk.....genauso andere EU Ländern........
Habe Angst vorm zukunft.......
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15.02.2011 20:59 Uhr von Ingefisch
 
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Das gibts hier auch: In HG werden Schaufenster leerstehender Läden vermietet - damit es so aussieht ... als ob.

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