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Airbus startet 2014 mit Wasserstoff-Flugzeug

In Zusammenarbeit mit Chemikern der Universität Glasgow arbeitet Airbus derzeit an einem marktreifen Wasserstoffspeicher, welcher im konventionellen Flugverkehr eingesetzt werden könnte.

Bisher ist das Speichern von Wasserstoff noch ein Problem, da gasförmiger Wasserstoff noch riesige Speichertanks benötigt. Doch mit Nanotechnologie soll nun ein Speicher konzipiert werden, welcher feststoffgespeicherten Wasserstoff in Flugzeugen und Pkw ermöglichen soll.

Damit der Wasserstoff schneller fließt, wird der Tank des Flugzeuges mit einer Legierung aus Magnesiumhydrid versehen. Bereits 2014 soll das erste Verkehrsflugzeug unbemannt mit einer solchen Technik zu einem Testflug aufbrechen.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Flugzeug, Airbus, Treibstoff, Wasserstoff, Testflug
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2011 08:47 Uhr von Vasto-Lorde
 
+14 | -1
 
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Gute Idee den scheiß Spirt kann keiner mehr bezahlen!

Hoffe das alles klappt. :)
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11.02.2011 08:53 Uhr von jupiter12
 
+7 | -1
 
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ein grosser Schritt: in Richtung Umweltschutz.
weiter so!
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11.02.2011 10:00 Uhr von Python44
 
+12 | -0
 
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Solange wir Kohle und Erdgas: zur Wasserstoffgewinnung verbrennen müssen, drehen wir uns umwelttechnisch im Kreis.
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11.02.2011 10:32 Uhr von omar
 
+5 | -2
 
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Bin kein Phyiker/Chemiker aber wenn ich in der Schule nicht ganz gepennt habe, wird doch Wasserstoff durch Elektrolyse gewonnen.
Praktisch wird doch dabei nur Strom ins Wasser gejagt und das Gas aufgefangen...
Also könnte man doch mit ner Menge Solarzellen das Verfahren auch regenerativ machen. Wasser und Sonnenlicht sind ja kein Problem.
Oder irre ich mich da?
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11.02.2011 11:18 Uhr von Sonicspeed
 
+3 | -0
 
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2014 erst? Wir sind doch schon vor dem 2. weltkrieg mit Wasserstoff in die USA geflogen *g*
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11.02.2011 11:57 Uhr von omar
 
+2 | -0
 
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@Bananien: Also wenn es wirklich nur das ist: Wüsten haben wir genug.
Dann exportieren die Araber halt Wasserstoff UND Öl...
Und ein weiterer Vorteil:
Sonne und Wasser gibt es überall (mehr oder weniger). Durch eine Mischkalkulation (mit einem gewissen Anteil an selbst gewonnenen Wasserstoff) kann man die Energiekosten deutlich senken und macht sich unabhängiger von Energie-Lieferanten.
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11.02.2011 13:22 Uhr von K.T.M.
 
+1 | -2
 
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"in Richtung Umweltschutz. weiter so! "

Kann auch ganz schnell nach hinten losgehen. Je mehr Wasserstoff produziert wird, desto mehr gelangt auch in die Atmosphäre und Wasserstoff ist schädlich für die Ozon-Schicht!
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11.02.2011 14:24 Uhr von omar
 
+2 | -0
 
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@K.T.M. Ich habe mal nachgeschlagen, weil ich denke, dass das was du sagst nicht ganz stimmt.
Bei der Elektrolyse entsteht nur das Wasserstofgas "H" und Sauerstoff "O2". Gerade Wasserstoff hat den Vorteil, dass bei der Verbrennung nur Wasser als Abfallprodukt entsteht...
Es wäre also eine "saubere" Verbrennung. Und wenn wenn Wasserstoff so austritt, dann reagiert es schnell mit der Umwelt. Lediglich oberhalb von 15.000m Höhe hat es einen Einfluss auf den Traibhauseffekt.
Siehe auch:
http://www.dwv-info.de/...

"Ist die Erzeugung von Wasserdampf bei der Verbrennung von Wasserstoff klimaschädlich?

Die Erzeugung von Wasserdampf in der Nähe der Erdoberfläche ist unschädlich. Selbst wenn wir den gesamten Energiebedarf der Menschheit durch Verbrennung von Wasserstoff decken würden, wären die dabei entstehenden Mengen unbedeutend im Vergleich zur natürlichen Verdampfung aus den Meeren und Oberflächengewässern.
In Niedertemperatur-Brennstoffzellen entsteht ohnehin kein Dampf oder nur wenig.
Wasserdampf wirkt nur dann klimaschädlich, wenn er in die oberen Schichten der Atmosphäre gelangt (ca. 15 km). Unter den dort herrschenden Bedingungen wirkt er als starkes Treibhausgas. Solche Betrachtungen sind zum Beispiel für den Betrieb von mit Wasserstoff betankten Flugzeugen wichtig. Derartige Anwendungen sind aber selten."

Welche Flugzeuge fliegen denn so hoch???

[ nachträglich editiert von omar ]
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11.02.2011 15:03 Uhr von K.T.M.
 
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@omar: Ozonschicht: Wasserstoff und Ozon reagieren zu Wasser
http://www.netzeitung.de/...

"Solche Betrachtungen sind zum Beispiel für den Betrieb von mit Wasserstoff betankten Flugzeugen wichtig. Derartige Anwendungen sind aber selten."

In der News geht es um Flugzeuge und wenn es sich durchsetzt ist es nicht mehr selten.

Am Boden ist es kein Problem. Bei der Verbrennung von Treibstoff entsteht ja auch genug Wasserdampf.

Man darf aber nicht nur die Verbrennung betrachten sondern auch die Erzeugung, Speicherung und Transport. Dabei wird Wasserstoff freigesetzt, da H2 das höchste Diffusionsvermögen und die höchste Effusionsgeschwindigkeit aller Gase besitzt.

Kleiner Erklärung was Effusion ist:
Als Effusion werden solche physikalischen Vorgänge bezeichnet, bei denen Stoffe, meistens Gase, aber auch Flüssigkeiten, ein geschlossenes Behältnis verlassen, indem sie durch dessen Molekulargitter hindurch wandern, wobei sie dieses Atom für Atom oder Molekül tun.


Am Ende könnte es genauso enden wie mit den Fluorchlorkohlenwasserstoffen. Bei FCKW wurde auch 1974 vor dem Einsatz gewarnt, da es die Ozonschicht zerstört. Damals wurden solche Warnungen ignoriert, bis man dann 1985 das Ozonloch endeckte.
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11.02.2011 15:31 Uhr von omar
 
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@K.T.M. Das heisst die Wasserstoff-Moleküle verteilen sich, und wenn diese in ausreichender Menge vorhanden sind (also viele Flugzeuge diese nutzen) kann es eine Auswirkung auf die Ozonschicht haben?!
Die ganzen Webseiten lassen verlauten, wie toll der Wasserstofff ist. Und dass die Verbrennung sauber ist und die austretenden Wasserstoff-Atome harmlos sind (wenn´s nicht knallt), weil die sich in der Regel gleich wieder verbinden).
Es fällt mir schwer zu erkennen, welches Risiko vorhanden ist, wenn normale Flieger in 10km Flughöhe reisen, und erst ab 15km angeblich eine Wirkung auf die Ozonschicht zu erwarten ist.
Auf dem Weg nach oben (5km) können die Wasserstoff-Atome ja wieder reagieren und sich verteilen.
Kommt da überhaupt noch groß was an?
Gibt es hierzu Modelle/Theorien/Forschungen?

[ nachträglich editiert von omar ]
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11.02.2011 18:05 Uhr von K.T.M.
 
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@omar: "Die ganzen Webseiten lassen verlauten, wie toll der Wasserstofff ist."

Naja da die Webseite vom Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband ist, nicht sonderlich verwunderlich. Da stehen ja wirtschaftliche Interessen dahinter.

"Kommt da überhaupt noch groß was an?"

Schwer zu sagen, Wasserstoff wird durch photoaktivierte Reaktionen mit Sauerstoff zu Wasser verbrannt. Dabei sollte man beachten, dass die Sonne nicht immer scheint. Und auch die mittlere Geschwindigkeit der H2-Teilchen ist sehr hoch.

Es ist halt die entscheidene Frage wieviel oben ankommt. Das kann Niemand sicher sagen. Es besteht halt das Risiko für die Ozon-Schicht, dass sollte man immer im Hinterkopf behalten.
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28.02.2011 19:32 Uhr von da-raggy-muffin
 
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Und schon wieder: gewinnen die arabischen Länder.

Wüste + Solarzellen = Strom.
Strom + Wasser = Wasserstoff

Geile Sache, dann gibts bald Wasserstoffscheichs:D

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