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Ägypten: Husni Mubarak tritt nicht zurück

Mit viel Spannung wurde für den heutigen Donnerstagabend die Rede von Husni Mubarak erwartet. Im Vorfeld gab es viele Gerüchte, dass Mubarak bei dieser Rede seinen Rücktritt bekannt geben wird (ShortNews berichtete).

In seine Ansprache verkündete Mubarak jedoch, dass er zwar seine Befugnisse seinem Vize übertragen werde, jedoch noch bis zur kommenden Präsidentschaftswahl im Amt bleiben wird.

Am Tahrir-Platz in Kairo waren schätzungsweise rund eine Millionen Menschen anwesend, die bereits die Abdankung Mubaraks feierten. Die Äußerungen Mubaraks sorgten jedoch bei den Demonstranten für zum Teil wütende Reaktionen.


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WebReporter: noflowers
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Rücktritt, Ägypten, Demonstration, Husni Mubarak
Quelle: www.diepresse.com
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2011 22:53 Uhr von CHR.BEST
 
+25 | -2
 
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Das war die falsche Antwort.

Freiwillig wird Mubarak also nicht abtreten und - wie viele Diktatoren vor ihm - weiterhin an seinem Stuhl kleben bleiben.

Sein Gesicht hat er damit wohl endgültig verloren.
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10.02.2011 22:59 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+12 | -2
 
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Bis September wird er nicht durchhalten wäre wenigstens er selbst sofort und komplett von der Bildfläche verschwunden, wäre ein "geregelter Übergang" eventuell möglich gewesen.

Nun hat der nette Herr aber anscheinend kein wirkliches Interesse, daran und hat das Chaos, vor dem er sich angeblich so sehr fürchtet, heraufbeschworen. Wahrscheinlich legt er es mit voller Absicht auf einen Bürgerkrieg an, um am Ende das Regime zu erhalten - eine andere Erklärung gibt es für diesen Angriff gegen das Volk nicht.
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10.02.2011 22:59 Uhr von usambara
 
+20 | -2
 
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na dann zum Präsidentenpalast...
Er und sein Regime kommt nicht auf das Volk zu, dann kommen das Volk halt zu ihnen.
Leider wird das so oder so mit Gewalt enden...muss wohl sein.
http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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10.02.2011 23:00 Uhr von Earaendil
 
+19 | -1
 
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Unkluger Schachzug: Jetzt wird es ausufern..wahrscheinlich schon heute nacht .. traurig ..
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10.02.2011 23:10 Uhr von CrazyWolf1981
 
+12 | -2
 
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Ich seh den Typ: schon wie Saddam. Schließlich gingen einige Tote Demonstranten mit auf seine Kosten. Jetzt hätte man ihn noch ziehn lassen. Aber so wird er vielleicht irgendwann unter ner Laterne hängen.
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10.02.2011 23:14 Uhr von mcbeer
 
+4 | -0
 
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Jetzt: geht es da erst richtig zur Sache.Wenn einer Bombenwetter braucht, dann sollte man Ägypten buchen.
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10.02.2011 23:16 Uhr von CHR.BEST
 
+15 | -0
 
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@Jesus_From_Hell: Im Kern hatte er eigentlich nur ausgedrückt, dass sein Amt ihm wichtiger ist als der Wille des ägyptischen Volkes.

In einer lebendigen Demokratie ist sowas immer das politische Todesurteil.

Es ist irgendwie auch völlig realitätsfern zu glauben, die Demonstranten würden heimgehen und in 7 Monaten wiederkommen. Die Leute sind jetzt auf der Straße, sie wollen jetzt den politischen Umbruch statt immer wieder hingehalten zu werden.

Und das ist ihr gutes Recht, denn alle Macht geht vom Volke aus. Niemand steht über dem Volk.
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10.02.2011 23:40 Uhr von Schaumschlaeger
 
+4 | -0
 
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Unser Aussenminister meinte gerade "wir können nur noch an alle Beteiligten appelieren, keine Gewalt anzuwenden.". Wie soll man denn sonst etwas bewegen, wenn gewaltlos nicht auf das Volk gehört wird?
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10.02.2011 23:54 Uhr von zahntech
 
+3 | -1
 
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liebt sie alle ..was für ein Schmarotzer! plus ein handvoll
Oligarch Mitläufer
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11.02.2011 00:05 Uhr von Draw
 
+3 | -4
 
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@1984: Sehe ich gar nicht mal so viel anders als du, tatsächlich waren die USA und Israel die wohl größten Unterstützer Mubaraks, was wohl daran lag, dass Ägypten ein Schlüssel im Nah-Ost Konflikt sein wird, lieber toleriert man einen Diktator, der Israel zumindest friedlich gesinnt ist, als eine islamische Republik bzw. eine israelfeindliche Regierung zu riskieren, nicht auszudenken,denn das würde das Pulverfass wohl zum Explodieren bringen, Ägypten das Balkan des 21. Jahrhunderts kann man wohl bildlich gesprochen sagen! ;)
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11.02.2011 09:12 Uhr von Kontomanager
 
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den würdevollen abgang: kann er sich gleich wieder abschminken !!
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11.02.2011 09:16 Uhr von CoffeMaker
 
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"In einer lebendigen Demokratie ist sowas immer das politische Todesurteil."

Auslegungssache. Was meinst wenn hier die Menschen auf die Strasse gehen und verlangen das das System sich ändert? Stuttgart21 war nur ein ganz klitzekleiner Vorgeschmack darauf was passiert wenn man gegen die Interessen gewisser Kreise ist.

Diktatur drischt gleich ein, Demokratie erklärt es erst für illegal, verboten,gesetzwidrig und was auch immer, schleust Provokateure ein und legalisiert somit das zudreschen als eine vom Volk aufgezwungene Maßnahme.

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