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Jeder zweite Pilot schläft während des Fluges

Der norwegische Rundfunksender NRK machte eine Umfrage bei 389 Piloten. Dabei gab die Hälfte an, schon mal im Cockpit eingeschlafen zu sein, ohne dem Kopiloten Bescheid gegeben zu haben. Zwei Prozent machen das sogar öfter.

Aleksander Wasland, Vizevorsitzender des Pilotenverbands, sagte, dass viele Piloten übermüdet zur Arbeit erschienen, weil die vorgeschriebenen Ruhezeiten von den Fluggesellschaften aus Kostengründen nicht eingehalten werden. Durchschnittlich arbeiten Piloten 60 Stunden in der Woche.

Die Piloten beklagen sich massiv über die langen Wartezeiten. Ein Pilot erzählte, dass er und sein Kopilot schon einmal gleichzeitig eingenickt seien. Ein anderer musste an 17 von 21 Wochenenden arbeiten und konnte so gut wie kein Fußball-Spiel seiner Tochter sehen.


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WebReporter: ulkibaeri
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Umfrage, Pilot, Schlaf, Cockpit, Müdigkeit, Nickerchen
Quelle: de.reisen.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2011 12:48 Uhr von ulkibaeri
 
+5 | -8
 
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Das sind ja Zustände wie man sie sich nicht vorstellen kann. Ich glaub ich steig in kein Flugzeug mehr! Die armen Piloten. Da kann ich auch verstehen, dass diese Männer mehr 100.000 Euro und mehr im Jahr verdienen, denn diesem Stress ist nicht jeder gewachsen!
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10.02.2011 13:03 Uhr von Jolly.Roger
 
+25 | -0
 
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WO eingeschlafen? Erstmal: Jeder zweite ist im Cockpit eingeschlafen, nicht zwangsläufig während des Fluges.

Da ist doch der Hinweis auf die langen Wartezeiten...
Wenn die im Cockpit auf das Boarding der Passagiere warten oder ewig auf die Startfreigabe bei schlechtem Wetter, ist es doch kein Beinbruch wenn die kurz einnicken.

Gerade auf längeren Flügen ist es normal, dass einer schläft, während der andere den Autopiloten überwacht. Bei LKWs beträgt die max. Lenkzeit am Stück auch nur 4,5 Stunden.

Das beide einschlafen sollte nicht vorkommen, ist aber da oben auch kein Beinbruch -> Autopilot. Sobald die einen Kurswechsel verpassen sollten, gibts eh sofort Schimpfe...
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10.02.2011 13:19 Uhr von artefaktum
 
+8 | -1
 
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@Jolly.Roger: "Das beide einschlafen sollte nicht vorkommen, ist aber da oben auch kein Beinbruch -> Autopilot. Sobald die einen Kurswechsel verpassen sollten, gibts eh sofort Schimpfe..."

Nun ja, Autopilot hin oder her. Der muss schon ständig überwacht werden, genauso wie der Funkt der Fluglotsen und dutzende andere Flugparameter (Verbrauch, Triebwerke, etc).

Da gabs vor einiger Zeit mal einen Vorfall bei einer indischen Fluggesellschaft. Da schliefen beide Piloten und vergaßen rechtzeitig den Sinkflug einzuleiten. Folge: Man flog meilenweit am Ziel vorbei.

Kurz: Ohne ist das alles nicht.
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10.02.2011 13:34 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -2
 
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Sehr lustige aber dennoch falsche Überrschrift: Hier wird es als Tatsache hingestellt, dass jeder zweite Pilot während des FLuges schläft (regelmäßigkeit). Tatsächlich handelt es sich um Einzelfälle die jeder zweite Pilot schonmal erlebt hat (mit wenigen Ausnahmen denen das schon öfter passiert ist)

Letzten Endes könnte man dann auch schreiben dass 2/3 aller Autofahrer während der Fahrt schlafen, aufgrund der Tatsache dass 2/3 aller Autofahrer schon mal nen Sekundenschlaf gehabt haben.

Letzten Endes sind extra dafür 2 Piloten an Board, einer döst, der andere kontrolliert den Auto-Piloten und schaut nebenbei fern :)
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10.02.2011 13:37 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -0
 
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artefaktum: "Folge: Man flog meilenweit am Ziel vorbei."

Das meinte ich mit "kein Beinbruch"..... ;-)
Sobald derjenige, der eigentlich wach sein sollte per Funk angesprochen wird, isser sicher wieder wach. War bei deinem Beispiel übrigens auch so, der Tower hat die geweckt als der Sinkflug/die Kurskorrektur ausblieb.
Und sobald ein Parameter aus dem Ruder läuft, sind beide von dem lauten Signalton wach...aber natürlich kann immer etwa außergewöhnliches passieren.

Keine Frage, dass beide einpennen sollte und darf nicht passieren. Aber mir kommt diese Umfrage etwas arg reißerisch vor.

Was sollen die Piloten sonst machen, wenn sie z.B. wegen eines Blizzards in Chicago stehen oder wegen Nebel in Frankfurt?

Ich wollte nur sagen, dass keiner jetzt deswegen in Panik ausbrechen muß und nie mehr in ein Flugzeug steigen will.
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10.02.2011 13:44 Uhr von Hanno63
 
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was soll so´ne Panikmache schon wieder.???? was relevant ist sind Start und Landung , da dabei sehr stark Winde und Luftströmungen (Nachsteuern) , allerdings auch etwas Sicht (leichter zu fliegen) eine grössere Sicherheit des Fluges sowohl von technischer Seite, als auch für das "Feeling" bei den Piloten , gewährleistet, denn wie auch bei Autofahren bekannt , hat jede Maschine "leicht" abweichendes Verhalten + der unterschiedlichen Ladung.
Dazu wird Start und Landung fast immer per Hand durchgeführt. dann fliegt die Maschine stundenlang alleine , über mehrere , eigenständige Computersysteme , mit je eigener Stromversorgung (also unabhängig voneinander) .
Es ist generell schonmal während des Fluges , alles auf Automatik und "nur" mit "Extra-Eingriff" für Notfall oder technischer Probleme,... ist manuell etwas zu tun.
Eine Person macht Überwachung der andere kann schlafen.: "no Problem" und auch wenn der Andere etwas döst , da gibt es viele Sachen die es fast unmöglich machen , irgendetwas zu verpassen oder auch:..dass etwas falsch laufen könnte.
Wer im Notfall eingreifen muss der wird sehr hart geweckt durch Alarm + persönliche Ansprache über die Anlage ..
Wenn dann alles nicht reichen sollte , kann man (mindestens alle grösseren , nicht zu alten Maschinen), über Fernsteuerung und Automatik alle Standard-Maschinen jederzeit runterbringen (allerdings etwas suspekt, aber heute "relativ" sicher möglich.).
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10.02.2011 13:48 Uhr von artefaktum
 
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@Jolly.Roger: Da geb ich dir recht. Das ist etwas reißerich, da wird erst mal gar nichts passieren. Auf die meisten wirkt das halt erstmal unglaublich gefährlich, was es tatsächlich nicht ist.

Andererseits ist die Sache so extrem sicherheitsrelevant, dass es in meinen Augen dennoch nicht geduldet werden kann (aber welche Fluggesellschaft, kann schon in alle Cockpits ihrer angestellten Piloten schauen)

@Faboan

Simulation und Realität ist aber dann doch mal ein riesiger Unterschied, ob das auf deinem PC läuft oder du real 100 oder 200 echte Menschen im Rücken hast.
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10.02.2011 17:10 Uhr von derSchmu2.0
 
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Also lieber nen pennenden Piloten beim Flug wenn der andere oder die anderen aufpassen und dann nen Ausgeschlafenen bei der Landung...als garkeine Konzentration...
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10.02.2011 18:33 Uhr von fraro
 
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Man: wundert sich als Passagier und dann kommt die Durchsage: "Liebe Fluggäste, aus technischen ;-) Gründen konnten wir nicht in New York landen und fliegen deshalb Los Angeles an!"
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10.02.2011 20:04 Uhr von ente214
 
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A-A-A-A-A-A: Autopilot....regelt!
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10.02.2011 21:57 Uhr von maretz
 
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naja: das einer von beiden pennt ist wohl kein Problem.

Und je nachdem wieviele Leute im Cockpit sitzen können auch beide pennen. Denn ggf. sitzt da auch mal nen 3ter (Navigator o.ä.) - und wenn die beiden vorne pennen is das auch egal weil der immernoch die Daten überwachen kann...

Und ganz nebenbei kommt es auch drauf an WO man fliegt. Klar - wenn ich nur nach "Geiz-is-Geil" kaufe dann lande ich eben auch bei ner Gesellschaft die möglichst überall spart. Und ein Pilot bringt - genauso wie das Flugzeug - nur Geld wenn der in der Luft ist. Während der Ruhezeiten kostet der nur Geld - und diese Gesellschaften wollen da nunmal sparen...

Von daher: Jeder kann selbst entscheiden was er möchte....
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11.02.2011 10:13 Uhr von no_trespassing
 
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Das liegt an der Technik: Flugzeuge fliegen sich heute meist fast von allein.
Die Piloten müssen eigentlich nur noch die Instrumentarien überwachen und den Funk führen. Selbst das läuft heute schon teilweise elektronisch.

Es ist wie im Automatikauto - da kann man einfach auf D schalten und bis nach Australien fahren, ohne einmal nur den Ganghebel betätigen zu müssen.

Und diese Arbeitsweise ist manchmal ermüdender als vor 10 oder 20 Jahren, wo ein dritter Mann (Fluging.) dabei sein musste. Einen dritten Platz im Cockpit gibt es bei modernen Maschinen heutzutage quasi nicht mehr. Nur noch in den älteren 3-Mann-Cockpits.
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04.03.2011 18:18 Uhr von ElChefo
 
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Also Navigation macht der Navigationscomputer, fliegen machen FADEC und die ADCs, Zusammenstösse umfliegt TCAS, Bodenannäherung verhindert GPWS,...

...im Grunde sind die Kutscher nur noch für ein- und ausschalten da. Sind halt mittlerweile eher Systemadministratoren mit Start- und Landeerlaubnis. Die letzteren beiden Sachen machen sie noch selbst, um ihren Arbeitsplatz zu rechtfertigen.

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