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16-jähriger Rollerfahrer bei Verkehrsunfall im Landkreis Passau getötet

In Hauzenberg, Landkreis Passau, wurde am Mittwochabend ein 16-jähriger Rollerfahrer bei einem Unfall tödlich verletzt.

Ein 18-jähriger entgegenkommender Audifahrer überholte trotz Überholverbot und übersah dabei wohl den Rollerfahrer, der mit einer 15-jährigen Begleiterin unterwegs war.

Der Rollerfahrer konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern, sodass er frontal auf den Audi prallte. Der Rollerfahrer und seine Begleiterin wurden schwer verletzt, er verstarb kurz darauf im Krankenhaus. Der Audifahrer kam mit leichten Verletzungen davon.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verkehrsunfall, Todesfall, Passau, Landkreis, Rollerfahrer
Quelle: www.haschcon.com

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10.02.2011 10:31 Uhr von LhJ
 
+10 | -1
 
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Tjaja 18 Jahre + Audi = Bingo.
Der Typ sollte am lebendigem Leib verschimmeln.
Und kommt mir jetzt nicht mit "der wird sich bis an sein Lebensende die Schuld geben" .. viele solcher Typen trauer viel mehr um ihr Auto, als um den Menschen, den sie damit umgebracht haben.
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10.02.2011 10:43 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -3
 
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Also: Ich finde es diskriminierend, wenn die Fahrzeugmarke des Verursachers genannt wird. Das hat mit dem Tathergang überhaupt nichts zu tun. Man kann deswegen nicht alle Audi-Fahrer über einen Kamm scheren. Es gibt sicher auch Audi-Fahrer, die vernünftig fahren und nicht im Überholverbot überholen.

@LhJ:
Ich habs einmal recht nahe miterlebt, der Typ hat sich danach gewalltig verändert. Von daher glaube ich, dass das schon eine gewaltige Schuld hinterlässt.

@Bananien:
Sicher, dass mit 50PS nicht überholt wird?
50PS hätten wohl den Vorteil, dass der Überholvorgang noch länger dauert und die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls noch größer wird.
Die 50PS-Krücken haben oft selbst bei Tempo 100 eine Straßenlage, dass dir schlecht wird.

Die jungen Herrschaften sollten einfach mal auf dem Fahrsicherheitsgelände mit genügen Auslauf eine Kurve zu schnell anfahren müssen. Den Dreher vergessen sie so schnell nicht...

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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10.02.2011 11:11 Uhr von mahoney2002
 
+3 | -1
 
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@BastB: Richtig, denn ob sie mit 50PS oder mit 500PS in den Gegenverkehr knallen ist völlig egal, das Ergebniss ist das gleiche.
Leider ist aber aber so, wenn sie große schnelle Autos haben ist ihre Wahrscheinlichkeit den Unfall glimpflich entkommen zu können größer ( Airbags und größere Knautschzone).


[ nachträglich editiert von mahoney2002 ]
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10.02.2011 11:14 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -2
 
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JollyRoger Ich find ne PS-Beschraenkung ganz vernuenftig.
Die lernen dann einmal, wie ´lahm´ ein Fahrzeug ist und werden dann wohl hoffentlich nicht mehr zu riskanten Manoevern neigen...gut 50PS kann evtl zu wenig sein...
Aber bei Motorradfahrern klappt das auch ganz gut. Da kam ich nicht auf die Idee irgendwelche Manoever zu starten. Als ich dann eine offene Maschine fahren durfte bin ich schon mit etwas mehr Respekt an die PS-Zahl gegeangen...
Eine Beschraenkung in den ersten Jahren macht durchaus Sinn. Was nuetzt einem Fahranfaenger die Probezeit, wenn er mit sagen wir mal 150PS sich und andere Verkehrsteilnehmer ueber den Haufen faehrt...
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10.02.2011 11:31 Uhr von Jaecko
 
+0 | -0
 
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Das Problem bei schwachen Motoren ist auch eins, das ich damals selber erlebt hab:
Fahrschulauto war ein 90PS Diesel, gewaltig Drehoment.
Mein erster Kübel war dann ein 75PS, der sich fühlbahr lahmer beschleunigen liess.
Wenn man dann in bestimmten Situationen meint, den Diesel unterm Hintern zu haben... naja, kann schiefgehen.

Nur dem 18jährigen würd ich mal das Fahrschulbuch um die Ohren hauen und fragen, wieso der **** im Überholverbot überholen muss... Umsonst is sowas nicht da, wie er grad erfahren hat.
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10.02.2011 11:32 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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derSchmu2.0: Beim Motorrad geht es um das Handling bei der extremen Beschleunigung mit viel Leistung. Hier hat man extreme Beschleunigung, hohe Geschwindigkeiten, relativ schlechte Bremsleistung und minimalen Schutz.

Diesen Effekt hast du bei einem Auto erst mit 400, 500 PS, wenn du den Wagen mit dem Gaspedal in den Graben legen kannst...

Mal als Vergleich: Eine gedrosselte 34-PS CBR braucht auf 100km/h 5-6 sek. Du weisst, in welcher Leistungsklasse wir da beim Auto wären?


Erfahrung und die Realität zeigen, dass Fahrer von gering motorisierten Autos nicht weniger riskant fahren.
So eine Kiste schafft auch mindestens 130, braucht bis dahin nur länger.
Allerdings ist man damit bei der Geschwindigkeit deutlich unsicherer unterwegs. Brems- oder Ausweichmanöver führen viel schneller zum Schlingern oder Abflug. Ich persönlich finde auch den Grenzbereich deutlich schmaler als bei einem sportlicheren Wagen, weil die Rückmeldung schlechter ist.

Eine PS-Beschränkung würde nur die trügerische Sicherheit vermitteln, dass man mit dem Wagen eh nicht zu schnell fahren kann.

Ich bin für ein verpflichtendes Fahrsicherheitstraining. Wem auf der Rüttelplatte schonmal das Heck weggezogen wurde, weiß warum. Diese endlosen Sekunden ohne Kontrolle bis zum Stillstand dürften so manchen übermütigen Zahn ziehen... ;-)
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10.02.2011 11:56 Uhr von Sir.Locke
 
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@Jolly.Roger: danke für deinen beitrag, vor allem den ersten absatz. leider gibt es immernoch leute die denken das die ps-reglementierung für fahranfänger bei motorrädern wegen der endgeschwindigkeit erfolgte...
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10.02.2011 14:30 Uhr von Jolly.Roger
 
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nokia1234: "Da hätte er wohl vorher daran denken sollen."

Vollkommen richtig, ich wollte damit auch nicht die Dummheit entschuldigen oder Mitleid erzeugen. Hab ich selber nicht mit ihm.

Meine persönliche Einstellung dazu ist auch knallhart, aber wenn man "so einen" dann mal sieht, merkt man dass der durchaus so etwas wie eine Strafe bekommen hat. Trifft sicher nicht bei jedem zu, aber ganz von der Hand zu weisen ist es auch nicht. Dass er zusätzlich noch eine weltliche Strafe bekommen sollte, die uns zukünftig vor ihm schützt, versteht sich von selbst.

Zum Fahrgefühl: Den Unterschied bemerkst du, wenn du erst mit dem Kleinwagen und danach mit dem größeren fährst (oder auch umgekehrt). Wenn du aber nur mit dem Kleinwagen unterwegs bist, dann ist das Fahrgefühl eben so, für dich dann ganz normal.

Das mit der Autobahn -> igO ist auch nur wegen des Unterschieds so deutlich. Wenn du längere Zeit 50 fährst, kommt dir das wieder "normal" vor...und wenn du dann auf 130 beschleunigst ..... Huiiiii

Das menschliche Gehirn bzw. die Wahrnehmung orientiert sich an Unterschieden, sobald etwas konstant ist, tritt es in den Hintergrund.

Sobald sich ein Fahrer an die 50PS gewöhnt hat, wird er damit nicht weniger riskant fahren, als mit mehr Leistung. Natürlich wird er wissen, bis zu welcher Entfernung er noch überholen kann etc.
Aber er hat dann im Zweifelsfall weniger Reserven.

Die geringe Leistung bietet nur ein falsches Gefühl von Sicherheit.
Wenn dann müsste man die Höchstgeschwindigkeit begrenzen. Das hindert aber auch niemanden daran, in der Ortschaft jemanden umzunieten...

Gegen mangelnde Aufmerksamkeit und Selbstüberschätzung gibt es keine technischen Hilfsmittel.
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10.02.2011 17:22 Uhr von derSchmu2.0
 
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Jolly dafuer macht man aber auch in der Fahrschule ein fahrzeugspezifischeres Training mit. Im Auto lernt man da auch nur die Regeln anwenden und langsame Manoever wie Wenden und Einparken.

Um den extremeren Bedingungen beim Motorradfahren entgegenzukommen gibt es da halt ganz andere Uebungen. Bremsen, ausweichen etc...nun gut, ist kein Fahrsicherheitstraining wie beim ADAC, aber dennoch sollte die Fahrschule hier das Lernmaterial schon damit auf ein Level bringen, als wenn man den PKW-Fuehrerschein macht.
Dennoch gibt es beim Motorradfahren die PS-Begrenzung, auch wenn man schon mit den extremen Fahrverhaeltnissen auch diverse Manoever gelernt hat. Ein Auto mit einer hoeheren Leistung hebelt einen Fahranfaenger auch schon mal schnell aus der Kurve. Da braucht es keine 400-500PS. Sowas erfaehrt man auch sehr schnell bei einem Fahrtsicherheitstraining. Ein paar PS mehr, zuviel Gas und schon ist die Spurstabilitaet dahin und der naechste Baum hinter der Kurve oder das entgegenkommende Fahrzeug wartet schon. Hinzu kommt, dass man noch in einem gewissen Alter zu einem uebermuetigen Fahrverhalten neigt, was durch eine entsprechende PS-Zahl noch verstaerkt wird.

Es ist sicher nicht die wirkungsvollste Massnahme. Wenig Erfahrung und Selbstueberschaetzung laesst sich nur durch Strafe nach einem Vorfall vermindern. Und eine Hoechstgeschwindigkeit bringt in anderen Zonen auch nichts. Daher ist aber eine PS-Drosselung das einzig moegliche, was uns zur Verfuegung steht, um Fahranfaenger vor Uebermut und dergleichen zu schuetzen.

In diesem Fall haette wohl evtl nur ein langsameres Fahrzeug den Unfall verhindert, da ja das Ueberholverbot gekonnt ignoriert wurde...

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