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Grüne und SPD wegen Eurofighter-Verkaufsangebot an Indien empört

Auf seiner Reise in Indien hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg für den Verkauf von Eurofightern im Wert von 7,3 Milliarden Euro geworben (Shortnews berichtete).

Die Grünen-Politikerin Claudia Roth zeigte sich empört und führte aus, dass dies ja zeige, wie genau es zu Guttenberg mit dem Grundsatz nehme, dass keine deutschen Waffen an Länder geliefert werden, welche potenziellen Konflikten ausgesetzt sind.

Fraktionsvize Gernot Erler von der SPD äußerte sich ebenfalls kritisch zu dem Vorhaben. Der Verkauf von 126 Eurofightern stelle keinen Beitrag zur friedlichen Konfliktbeilegung dar, sondern trage eher zur Eskalation bei. Indien plant, bis 2015 seine Kampfjets auszutauschen.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verkauf, Indien, Die Grünen, Empörung, Eurofighter
Quelle: www.welt.de

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09.02.2011 22:49 Uhr von alicologne
 
+19 | -1
 
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Aha Wurde etwa unter rot/grün Mubarak nicht mit Waffen beliefert?
Diese punktuelle Amnesie bei den Grünen nervt langsam..
Die SPD ist aber auch kein deut besser!
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10.02.2011 00:26 Uhr von Pils28
 
+4 | -3
 
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Wem wollen wir eigentlich etwas vormachen? Es gibt ein dermaßendes Überangenot an Waffen auf dem Weltmarkt, da wird man mit einem Exportverbot deutscher Waffen rein gar nichts mehr an Konflikten verhindern. Wenn es darum gehen würde, Handgranaten an irgendwelche afrikanischen Rebellen zu liefern, würde ich das anders sehen. Aber Indien ist nur wirklich kein Land, dass man sanktionieren müsste.
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10.02.2011 00:54 Uhr von Floxxor
 
+7 | -1
 
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Ach ja ´Superwahljahr´ ist wohl die beste Erklärung für diesen Stuss...
Wer glaubt denn daran, dass unter rot-grün die Exporte aufhören? Versteht mich nicht falsch, ich will schwarz-gelb auch nicht, aber mit dieser "Hauptsache gegen das, was die Regierung macht" Haltung der Opposition gefährdet sie die Abwahl von Guido und Co. :-(
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10.02.2011 01:03 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -8
 
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Job verfehlt? Ist Guttenberg jetzt Verteidigungsminister oder Waffenhändler?
Wie kommt der Mann auf die Idee daß er überhaupt einzelne Firmen vertreten darf? Ist das allein nicht schon eine enorme Wettbewerbsverzerrung? Was kommt als nächstes, vielleicht ein Verkehrsminister der Indern VWs andrehen möchte?
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10.02.2011 09:55 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -0
 
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Johnny Cache: Das war jetzt ironisch gemeint, hoffe ich....!?

Falls nicht, hast du keine Ahnung von Politik.
Seit jeher gehen Minister und/oder Delegationen aus Politik und Industrie auf Tour und bewerben deutsche Produkte in der ganzen Welt.

Rot-Grün hatte selbst die Restriktionen für Waffenlieferungen gesenkt um Griechenland und der Türkei Panzer verkaufen zu können, Heckler & Koch erhielt die Erlaubnis automatische Schnellfeuerwaffen nach Saudi-Arabien zu liefern....

Sollen wir mal zusammenrechnen, was rot/grün so an Waffenverkäufen getätigt hat?
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10.02.2011 10:14 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -3
 
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@Jolly.Roger: Natürlich weiß ich daß Politiker sowas machen, aber ist es auch ihre Aufgabe oder gar legal?
Wenn z.B. bei S21 Bauaufträge an Firmen vergeben werden, an denen sie natürlich zufällig beteiligt sind, wird ein riesen Aufstand gemacht, aber wenn es um Aufträge für Typhoons geht ist es plötzlich in Ordnung?

Aber letztendlich rechne ich sowieso damit daß sie schon allein aus Gründen der Wartung und Logistik weiterhin auf Flanker setzen werden. Alles andere wäre schon sehr seltsam.
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10.02.2011 13:43 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -0
 
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Hallo? Und vielleicht sollten mal die Minus drückenden Holzköpfchen mal erklären warum in einer angeblich "freien Marktwirtschaft" Politiker offiziell für Produkte werben dürfen sollen und was daran nicht wettbewerbswidrig ist.
Darüber hinaus ändert das alles nichts an den Flankern, welche sie sogar in Indien bauen dürfen. Die wären ja bescheuert wenn sie Typhoons erwerben würden.
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10.02.2011 14:36 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -1
 
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Johnny: Welche "freie Marktwirtschaft"????

Politiker haben die Aufgabe, das Volk zu vertreten.
Wenn sie ihren Einfluss dazu nutzen können, Produkte aus diesem Land woanders schmackhaft zu machen, dass ist das doch OK.

Die Entscheidung zum Kauf wird sicher nicht allein aufgrund der technischen oder finanziellen Details fallen.
Wenn Indien im Gegenzug etwas bekommt, dann ist das nichts anderes als ein Tauschgeschäft, das älteste Prinzip der Menschheit.

Glaubst du etwa, die Erlaubnis selber die Flanker bauen zu dürfen wurde von Suchoi aus menschlichen Gründen erteilt?

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