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Haus lag im Dornröschen-Schlaf: Nun wird es ein Museum

In der französischen Kleinstadt Moulins hinterließ ein wohlhabender Bürger seiner Gemeinde ein kurioses Erbe. Der Multimillionär Louis Mantin verfügte in seinem Testament, dass sein Herrenhaus nach seinem Tod der Stadt geschenkt und zum Museum umfunktioniert werden solle - jedoch mit einer Bedingung.

Das Haus müsse vorher 100 Jahre lang einen Dornröschen-Schlaf abhalten. Erst ein Jahrhundert nach seinem Tod (im Jahr 1905) dürfe es wieder geöffnet und betreten werden. Nachdem die Stadt Moulins zunächst die hohen Restaurierungskosten gescheut hatten, stimmte sie nun dem Vorhaben zu, als die Großnichte Matins mit einer Klausel im Testament gedroht hatte.

Die Villa ist für Historiker und Kulturwissenschaftler eine echte Schatzkiste. Louis Matin war ein leidenschaftlicher Sammler und bestückte sein Haus mit zahlreichen Kuriositäten und Artefakten. Außerdem war es für die damalige Zeit hochmodern ausgestattet, so besaß die Villa bereits eine Toilette mit Wasserspülung und elektrisches Licht.


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WebReporter: lieserle
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Museum, Schlaf, Testament, Dornröschen, Herrenhaus
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2011 20:21 Uhr von irving
 
+8 | -0
 
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eine zauberhafte Geschichte:-)
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09.02.2011 20:40 Uhr von Der_Norweger123
 
+2 | -0
 
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So wie: Andy Warhols Zeitkapseln. hehe
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10.02.2011 10:19 Uhr von FischLiKuh
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