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Russisches Kartellamt will Öl-Konzerne wegen zu hoher Benzinpreise bestrafen

Das russische Kartellamt will ein Strafverfahren gegen die großen russischen Ölkonzerne Rosneft, Lukoil und Gazprom Neft einleiten.

Der Premierminister Russlands, Wladimir Putin, hat am Mittwoch dem entsprechenden Gesetzesentwurf zugestimmt. Demnach sollen die Ölpreise auf dem Inlandsmarkt abhängig von der Entwicklung der Weltmarktpreise für Rohöl sein.

Schon 2008 und 2009 mussten einige russische Öl-Konzerne hohe Geldstrafen zahlen, weil sie ihre Stellung auf dem Markt missbraucht hatten.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wladimir Putin, Monopol, Kartellamt, Ölkonzern, Strafverfahren
Quelle: de.rian.ru

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2011 20:11 Uhr von Klassenfeind
 
+10 | -3
 
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So etwas: werden wir in Europa leider nicht erleben.
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09.02.2011 20:12 Uhr von einsprucheuerehren
 
+8 | -2
 
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jap: das ist der Unterschied zwischen Deutschland und Russland. Hier wird geredet, dort wird gehandelt.
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09.02.2011 20:45 Uhr von Rob550
 
+2 | -0
 
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"Schon 2008 und 2009 mussten einige russische Öl-Konzerne hohe Geldstrafen zahlen, weil sie ihre Stellung auf dem Markt missbraucht hatten. "

Scheinbar haben die ach so hohen Geldstrafen nix bewirkt. Wie wäre es mit noch höheren Geldstrafen?!?

@ Klassenfeind und Jap
Leider ist es so. Aber das Ergebnis wird immer das Selbe sein, wenn nciht härtern durchgegriffen wird.
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09.02.2011 20:49 Uhr von realsatire
 
+3 | -2
 
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Da kann man sagen, die wissen was ihr Volk will: trauen sich im Gegensatz zu dieser Regierung auch mal gegen die Finanzgrößen vorzugehen.
Bei uns werden nach kurzer Zeit die Verfahren eingestellt, alles nur Zufall das die Preise unabhängig von den Weltmarktpreisen vor allem zu Ferienzeiten ansteigen.
Natürlich bei allen, aber das hat nichts mit einer Absprache zu tun ;)
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09.02.2011 21:30 Uhr von anderschd
 
+2 | -3
 
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Oder er klopft bloß: auf den Busch, weil er sowieso schon das sagen beim Öl und Gas hat.

Putin ist doch kein Demokrat.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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09.02.2011 21:34 Uhr von brycer
 
+3 | -1
 
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Steueranteil: Bei uns macht der Steueranteil am Spritpreis etwa 60% aus (Ökosteuer, Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer(mehrfach)...).
Je teurer also der Sprit ist, umso mehr nimmt der Staat davon ein. Die werden also den Teufel tun, bevor sie irgendwelche großen Maßnahmen gegen die hohen Preise in die Wege leiten.
Vor allem, weil man als Autofahrer ja gezwungen ist die Preise zu zahlen, da es an richtigen Alternativen immer noch mangelt.

Sobald man nicht direkt in den Ballungszentren wohnt und arbeitet, sind die öffentlichen Verkehrsmittel wirklich keine Alternative. Auch andere Antriebsarten (Elektro.. oder Gasanrieb z.B.) brauchen noch lange, bis man sie wirklich für alle in Betracht ziehen kann.
Und so lange da in unserem Land keine richtige Alternative zu sehen ist, so lange wird die Kuh (also der Autofahrer) gemolken wie es nur geht. ;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]

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